dpaDer betrügerische Handel mit Anteilen von Facebook und Twitter hat juristische Konsequenzen: Die US-Börsenaufsicht SEC hat zwei Finanzmanager mit Geldstrafen belegt. Ihnen wird vorgeworfen, Investoren hinters Licht geführt und abgezockt zu haben.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...821458,00.html
Selbstverständlich müssen betrügerisch erworbene Gewinne ebenfalls abgegeben werden.
Trotzdem erscheint mir die Strafe viel zu klein. Ein Betrüger wiegt ja auch ab: +65Mio, wenn er nicht erwischt wird vs. -100k, wenn er erwischt wird.
Da Betrüger ja denken, dass sie wahrscheinlich nicht erwischt werden, müsste die Ratio eigentlich umgekehrt sein: +65Mio, wenn nicht erwischt, also -200Mio, wenn erwischt.
Nur dann werden wir weniger Betrüger haben.
Also für mich klingt das irgendwie so: Entweder die Investoren sind total naiv, was aber bei 65 mio etwas komisch ist, oder es ist eine Vorgehensweise die häufiger im Finanzsektor angewandt wird. Ausserdem 100.000 Straffe? Wenn er den Betrug 2010 durgezogen hat und schon damals 65mio zusammenhatte, würde er in einem Jahr allein bei 1% Zins 650.000 vor Steuer verdienen,also hat er nicht -100 sondern +550 gemacht.
... die Börsenaufsicht von dem Gewinn? Das ist albern. Und nun? Wir gehen zur nächsten Nachricht über und vergessen das Thema schnell, toll!