Immer mehr Fachleute befürchten ein Auseinanderbrechen der Euro-Zone. So beziffert die US-Großbank Citi die Wahrscheinlichkeit, dass Griechenland den Währungsraum in den kommenden 18 Monaten verlässt, inzwischen auf 90 Prozent. Sollte das so kommen, warnte die US-Ratingagentur Moody's kürzlich, sei die Gefahr einer Ansteckung auf andere Staaten - wie etwa Portugal, Spanien und Italien - sehr groß. Wie die Financial Times meldete, bereite sich die Wall Street bereits auf einen Euro-Zusammenbruch vor. Große Institutionen empfehlen ihren Geschäftskunden demnach bereits, Verträge entsprechend umzustrukturieren - damit sie im Ernstfall nicht Zahlungen in abgewerteten Drachmen oder Peseten erhalten.