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EZB kauft griechische Staatsanleihen: Bundesbanker vermuten französisches Komplott
Die Führung der Bundesbank ist irritiert: 25 Milliarden Euro hat die EZB bisher für griechische Staatsanleihen ausgegeben. Nach SPIEGEL-Informationen vermuten die Bundesbanker, dass damit vor allem Paris gedient wird - so könnten französische Institute ihre Schrottpapiere loswerden.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...697489,00.html
- #490 04.06.2010 11:27 von
Bip
Soweit es sich um einheitliche Währungen handelt, spielt es keine Rolle, ob eine Ausgleich zwischen Kommunen, zwischen Bundesländern oder gar zwischen Staaten handelt. Der gelingt nur, wenn man für die Schulden gemeinsam aufkommt.
Das bedarf selbstverständlich einer Regulierung. Die gibt es leider in Europa nicht. Europa steht mit der Finanzkrise vor einer Zäsur. Gehen die Europäer diese konstruktiv an und nutzen sie die sich daraus ergebende Chance, dann wird der Euro erstarken. Schafft sie das nicht, wird er untergehen und mit ihm Europa.
Strafbewehrte Gesetze, die solche Machenschaften verhindert, sind erforderlich, um dem Übel beizukommen, oder es auszuschalten. Möglich ist das mit wenig Aufwand. Aber wenn auch nur einer der 16 nicht mitspielt, kann das nicht gelingen. Falls dann aber auch noch einige wie z. B. Merkel oder Sarkozy quer schießen, oder ihre eigene Suppe kochen möchten, ist eine Einigung unmöglich.
Europas Währung scheitert also nicht an seiner Währung.
Wie im Bundesstaat, im Staatenbund muss auch innerhalb der EU ein Ausgleich geschaffen werden, der dies alles innerhalb dieses Gebildet ausschließt.
Ob Finanzierung von Luxusgütern oder nur die Sicherstellung des Lebensunterhalts, das ist nicht die Frage. Es kommt einzig und allein darauf an, dass eine unabhängige staatlich kontrollierte Zentralbank die Geldflüsse so steuert, dass weder inflationäre noch deflationäre Tendenzen aufkommen können. Solange die Staaten das aber privaten Banken überlassen und sich auch noch deren Geldschöpfung unterwerfen, wird daraus nichts.
Hier muss europaweit für Ordnung gesorgt werden. Solange aber in Europa die Oligarchen der FED mit ihren privaten Banken die Finger bei der Verschuldung der europäischen Staaten drin haben und niemand es wagt, sie daran zu hindern, wird der Euro gemeinsam mit dem Dollar untergehen, wenn z. B. die Chinesen das beabsichtigen.
Wenn es also den Banken gestattet ist, nach eigenem Gusto Geld in Umlauf zu bringen, bleiben die öffentlichen Kassen immer zahlungsfähig. Wenn z. B. meine Heimatgemeinde, die ihre Ausgaben nur mit Millionen von Dispokrediten (Kassenkredite) von ihren Hausbanken kein Geld mehr zur Verfügung gestellt bekäme, wäre sie zahlungsunfähig, und zwar das schon seit Jahrzehnten. So aber ergeht es weit über 90 % aller Kommunen. Trotzdem erlauben sich ihre Politiker auch heute noch die tollsten Sprünge.
Wenn die Politiker sich einig wären, dann ist die Lösung ganz einfach. Solange sie aber jeglichen diesbezüglichen Rat der Wissenschaft ablehnen, bleibt alles beim alten,
Das Geld muss erwirtschaftet werden Auf welche Art und Weise das geschieht spielt dabei keine Rolle. Es muss allerdings ein Ausgleich zwischen Arbeit und Kapital etc (BIP) vorhanden sein. - #491 05.06.2010 01:25 von
Den Reichen das Geld abzwacken...........
Lieber Herr Pirkl,
Die Franzoesischen Banken hatten als erste die Schnauze im Trog, ganz ohne Pan Europaeischen Idealismusn.
Als naechstes muss mein Landsmann Wolfgang den reichen Deutschen mehr Geld abzwacken und den Armen zeigen wie gut ein Hungertuch schmeckt.
Die Reichen Griechen haben ihr Geld in der Schweiz und fuer einige hundert Milliarden Luxus und andere Yachten liegen in Griechischen Yachthaefen und warten bis die Hochsaeson anfaengt.
Das Thema ist ausgelaufen -
Bis zur naechsten Kriese.
MfG
localpatriot - #492 05.06.2010 12:44 von
Zum Wohle der Allgemeinheit
Auch die französischen Banken werden bald erkennen, dass sie damit auf Dauer nichts erreichen. Der schwächelnde Euro, dem sie mit ihrer Finanzpolitik entgegen zu arbeiten versuchen, wird auch sie bald wieder einholen und erneut in finanzielle Schwierigkeiten bringen. Die Franzosen haben sich wie alle anderen der EU und dem Euro mit ihrem Blut verschrieben. Daran lässt sich nun nichts mehr ändern.
Noch sind auch deutsche Politike fern jeglichen gemeinsamen Handelns. Eher noch versuchen sie ähnlich wie die Franzosen finanziellen Profit aus dem Untergang Griechenlands zu ziehen. zum gemeinsamen Handeln sind beide nicht bereit. Bald aber werden sie erkennen müssen, welche Fehler sie gemacht haben. Hoffentlich ist es dann nicht zu spät zur Umkehr.
Das ist in Frankreich und Deutschland nicht viel anderes. Es gilt also, den Euro wieder auf Kurs zu bringen, dann kommen die Währungsflüchtlinge auch wieder zurück.
-
Das Thema kommt erst jetzt so langsam unter die Leute und wird hoffentlich im Interesse aller aufklärend wirken.
Krisen es immer geben, solange geldgierige Menschen nach Macht, Einfluss und Reichtum streben. Solange aber ihre diesbezüglichen Triebe unter Kontrolle gehalten werden, können die guten Früchte gedeihen. Daz bedarf es allerdings einfühlsamer aber auch strenger Gärtner.
Ich schrieb es bereits, dass es einer Selbstregulierung der europäischen Märkte bedarf. Dabei kommt es ganz darauf an, ob man die dem System allein überlassen will, oder ob ihre Mitglieder solidarisch bereit sind, an einer positiven strukturellen Gestaltung mitzuwirken.
Noch sind die Staaten der EU nicht so weit, aber die Finanzkrise zwingt sie zum Handeln. Auch wenn jetzt noch jeder vor sich in wurstelt, kann das nicht mehr lange gut gehen. Nachdem alle erkannt haben, dass sie nur gemeinsames Handeln weiter bringt, kommt das Schiff Europa auf Kurs und segelt mit dem Wind zu neuen Ufern.
Voraussetzung dafür ist aber, dass die Europäer in den Finanzkrisen Chancen erkennen, die sie zum Wohle der Allgemeinheit nutzen sollten. - #493 05.06.2010 18:54 von
Die profitieren nur gerade von dem Euro-Desaster
Ah, ich sehe geballten Sachverstand. In wiefern hilft ein kollabierender Euro und die damit verbundenen Gefahren von Unruhen in Europa den USA?
Wie hilft ein kollabierender Euro z. B. das Handelsbilanzdefizit mit Europa zu senken? Nicht jeder Amerikaner ist so konsequent wie ich und kauft keine Importprodukte, wenn immer moeglich. Und ich kann Ihnen versichern, Deutsche Produkte zu meiden ist ziemlich einfach. Bei Chinesischen Importen ist das schon schwerer und auch Zeitaufwendiger.
Mit ein bisschen Suchen, auch im Internet findet sich aber meistens auch was Einheimisches. - #494 06.06.2010 07:13 von
Der deutsche Export profitiert am Kursrückgang des Euro
In diesem Forum sagen wir unsere Meinung und weiter nichts. Sachverstand gibt es bei Wissenschaftlern und Professoren. Aber auch die haben uns nicht in Sachen Finanz- und Wirtschaftspolitik bei der Krisenbewältigung weiterhelfen können. Die sind untereinander so zerstritten, dass man sich fragen muss, ob sie uns in der derzeitigen Krise beraten bzw. überhaupt beistehen können.
Der Dollar ist Leitwährung. Der Euro war dabei, ihm den Rang abzulaufen. Das mochten die Oligarchen an der Wallstreet nicht so ohne weiteres hinnehmen und sind erfolgreich dabei, das zu unterbinden. Ob sie sich damit wirklich einen Gefallen tun, bleibt abzuwarten. Es gibt da nämlich auch noch die Chinesen, welche kräftig gegensteuern
Je niedriger der Eurokurs ist, umso mehr floriert der Export und kommt damit dem Handelsüberschuss entgegen. China ist nur deshalb Exportweltmeister geworden, weil seine Währung auf niedrigstem Kurs an den Dollar gekoppelt ist.
Das mögen die hohen Herren in den USA nicht und versuchen mit allen Mitteln, das zu ändern. Leider lassen sich die Chinesen nicht darauf ein. Dabei kassieren sie Billionen von Dollars, welche die Oligarchen in den USA nicht so ohne weiteres verbrennen können, wie sie das bei den Europäern durchzusetzen versuchen.
Die Amerikaner kaufen genauso wie wir ihre Waren im Supermarkt und fragen dabei nicht lange danach, woher diese Güter kommen.
Je niedrigiger der Eurokurs ist, umso mehr können deutsche Waren außerhalb der EU an den Verbraucher gebracht werden.
Das müssen Sie mir schon näher erläutern. Dazu reicht mein Sachverstand nicht, das zu verstehen,
Im Internet werden erst recht Waren aus aller Welt angeboten. Auch dort wird in erster Linie auf Preis und Qualität gesetzt und zu aller letzt, wenn überhaupt, wird nach Herkunft der Waren gefragt. - #495 06.06.2010 10:18 von
Schauen sie sich die Produktebeschreibungen an.
Hi Joe,
Wir reden hien nicht ueber Obst, Gemuese und Cornflakes, sondern um fast alles was etwa mehr kostet.
TV, Mobile Phones, sogar das Ledersofa, alles kommt aus China.
Dann gehen sie mal in die Kleiderlaeden. Hemden, aus den Phillipinen, Anzuege aus der ganzen Welt.
Dann alles was man zu feiern braucht fuer Patriots Day, Victory in Europe Day, Victory over Japan Day: Alles wird in China gemacht.
Werkzeuge. Vor 50 Jahren machte die US die besten Werkzeuge. Heute, das steht wohl Stanley drauf, aber wo kommts her.
Gehen sie in Target oder K-Mart. Wo kommts her? Nicht made in USA.
Gehen sie in ein Spielzeuggeschaeft oder kaufen sie ein Spielzeug bei K-Mart. Die US Firmen sind in der Zwischenzeit so faul, dass sie nicht einmal die Farbe auf Bleigehalt pruefen.
Auch wenn D kein Kilo nach den US verkauft, aendert sich dort ueberhaupt nichts.
Meine Frage: Warum?
MfG localpatriot.
Ich kaufe regelmaessig folgende US Produkte: Kalifornische Datteln, Eiermayonaisse und Ceasar Cardinis Salad Dressing. Gelegentlich Navelorangen, Kirschen. - #496 06.06.2010 14:37 von
nichts ändern
Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Wer am billigsten ist, der macht das Geschäft. Das ist nicht nur auf dem Wochenmarkt einer Kleinstadt so, sondern weltweit. Solange wir uns mit unserer Wirtschaftspolitik der Globalisierung verschreiben, wird sich daran nichts ändern.
- #497 06.06.2010 15:17 von
Je niedrigiger der Eurokurs ist...
umso mehr können deutsche Waren außerhalb der EU an den Verbraucher gebracht werden.
Das haben Sie ganz richtig erkannt. Im Umkehrschluss verteuern sich Amerikanische Exporte in die Eurozone. (Der Name ist Programm...)
Das ist nicht im Interesse der USA, die mit einem hohen Handelsbilanzdefizit kaempfen. - #498 06.06.2010 15:22 von
Wer am billigsten ist, der macht das Geschäft.
Sie sollten nie von Ihren Einkaufsgewohnheiten auf die von anderen schliessen.
Es gibt Menschen, fuer die spielen Herkunftsland und Qualitaet und vielleicht noch x andere Dinge eine Kaufentscheidende Rolle.
Und dann kauft man halt nicht die Agyptische Levi's 501 bei J.C. Penney sondern macht sich schlau ob es auch heimische Jeanshersteller gibt.
Wenn alle so denken wuerden wie Sie, kommen bald nur noch Produkte aus China und der Rest der Welt lebt davon, sich gegenseitig die Haare zu schneiden und Pizzen zu liefern. - #499 06.06.2010 17:22 von Silverhair
Dumme Sätze
Dieser Dumme Satz wird leider auch nicht besser wenn man ihn immer wiederholt.
Da ist erstmal die Frage ob die "Nachfragenden" das Geld für die Waren haben - und ob nicht die Banken durch Kredite erfunden aus Giralgeld die Preise nach oben treiben - so wie mit Gr. geschehen - wo D. nicht nur die Waren sondern gleich das Geld zum bezahlen mitgeliefert hat!
Und es ist die Frage ob die anderen "überhaupt" bezahlen können - oder nicht nach kurzer Zeit insolvent sind.
Es ist auch die Frage wer eigentlich so dumm ist seine Produkte immer weiter zu verbilligen, damit er mit immer höherem Aufwand immer weniger "Ertrag" einfährt, bis ihn der Kauf der "Rohstoffe" teuerer kommt als seine Gewinne.
Und es ist die Frage wie lange eine langsam verhungernde Bevölkerung überhaupt noch produktionsfähig ist, wenn ihr Brot , Bildung und das Dach über dem Kopf ausgeht!
Wenn "Angebot und Nachfrage" sich zu einem Handel getroffen haben - dann gibts einen Preis - sicherlich, aber ob der Sinnvoll ist, und ob Angebot und Nachfrage sich treffen zu welchen Preisen ist eher anderen Kriterien zuzurechnen.
Es gibt sicherlich in D. noch ein paar Mio Menschen die "Nachfrage" nach einem Auto hätten - aber sie können die längst nicht mehr "bezahlen" obwohl sie die selber herstellen.. Da braucht sogar der Hersteller noch "Stütze" vom Staat und den Bürgern damit er die Autos herstellt - die er dann billigst ins Ausland exportiert - und .. siehe oben mit dem Geld der Bürger schon wieder sich bezahlen läßt.
Im Wahnsinn steckt Methode .. und dieser Satz ist ein Zeichen einer Wahnsinnsidee -der unendlichen Geldvermehrung aus dem Nichts .. des Reichtums auf dem Perpetuum Mobile, wo man nur genügend Produkte und Geld drucken muss für!
Sogar China war da klüger - die haben einfach ihre Währung an den Dollar gebunden .. man hat das "Geld" billig gemacht, und mit den Gewinnen ist man gewachsen. Europa und USA haben sich selber "billig" gemacht, und daran werden sie wirtschaftlich sterben ..
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