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EZB-Präsident: Mario Draghi setzt weiter auf Krisenpolitik

AFPDie schlimmste Phase der Euro-Krise scheint überstanden. EZB-Präsident Mario Draghi warnt davor, jetzt nachzulassen. Er ruft die Staaten dazu auf, die bereits angegangenen Maßnahmen entschlossen umzusetzen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...-a-879700.html
  1. #1

    Draghi

    dieser Wirrkopf von Goldman Sachs eine Beleidigung für die Steuerzahler, die jetzt für die Profite der Banken in Generationhaft genommen werden. Er ist das Gesicht der Finanzdiktatur in Europa, aber die Zeit ist überreif für einen Reset des Systems, sie mögen es noch ein wenig hinauszögern, aber das Spiel ist aus, niemand wird die angehäuften Schulden jemals zurück zahlen können.
  2. #2

    Kluge Mixtur

    Wenn ein Staat investiert, dann muss er das Geld dazu, falls keine neuen Schulden gemacht werden sollen, vorher durch Steuern eingenommen haben. Das ist ein Nullsummenspiel.

    Wenn ein Staat mit Hilfe von Steuereinnahmen Schulden zurückbezahlt, dann wirkt das konjunkturdämpfend.

    Wenn man dann, wie die Südländer, nicht zu Wachstum über Exportüberschüsse kommt, dann wird das _so_ nichts.
  3. #3

    Zielkonflikte und begrenzte Möglichkeiten!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die schlimmste Phase der Euro-Krise scheint überstanden. EZB-Präsident Mario Draghi warnt davor, jetzt nachzulassen. Er ruft die Staaten dazu auf, die bereits angegangenen Maßnahmen entschlossen umzusetzen.

    Mario Draghi: Krisenpolitik für Euro-Zone weiter nötig - SPIEGEL ONLINE
    Draghi hat ein Problem. Er versucht die Eurozone mit all ihren kaum
    oder gar nicht mehr eigenständig leistungsfähigen Euroländern
    zusammenzuhalten. Gerade die Dissenzen zwischen ihm und Jens
    Weidmann sprechen für sich. Zudem muss er die fragile Bankenzone
    im Südbereich verdeckt finanzieren (LTRO, Target II, ELA, OMT).

    Griechenland erweist sich dabei als ein permanentes Dauerproblem.
    Der Dauernutzung von ELA wird nicht widersprochen, Zpyern geht den
    gleichen Finanzierungsweg. Die ökonomischen Ungleichgewichte
    wachsen, ebenso die Arbeitslosigkeiten in der Südperipherie. Zudem
    stehen in Europa wichtige Wahlen an (Italien, Deutschland,
    Österreich), da möchte er das Thema Euro gerne aus dem Wahlkampf
    heraushalten.

    Weimers Woche: Warum wir David Cameron folgen sollten - Kolumnen - Meinung - Handelsblatt
    Gastbeitrag:
    Hans Redeker im Interview:
    Euro: Dollarparität ist schon in Sicht - Europa - Politik - Wirtschaftswoche
  4. #4

    IN/OUT Referendum zum EURO!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die schlimmste Phase der Euro-Krise scheint überstanden. EZB-Präsident Mario Draghi warnt davor, jetzt nachzulassen. Er ruft die Staaten dazu auf, die bereits angegangenen Maßnahmen entschlossen umzusetzen.

    Mario Draghi: Krisenpolitik für Euro-Zone weiter nötig - SPIEGEL ONLINE
    Nur weiter so mit der Schönrednerei! Der Draghi will uns mit seinem Optimusmus still halten, damit wir uns noch tiefer in dem Schuldennetz verfangen.

    Die „No-Bail-Out-Klausel“, die Brandmauer zwischen deutschen Steuerzahlern und ausgabefreudigen Politikern im Süden, wurde auf französischen Druck eingerissen. Die von den Franzosen bekämpfte Unabhängigkeit der Europäischen Zentralbank ging spätestens nach den Rücktritten ihrer deutschen Vertreter Axel Weber und Jürgen Stark verloren. Die von Merkel eingeforderten automatischen Sanktionen bei andauernder Disziplinlosigkeit des Südens wurde von Hollande bei Ihrem gemeinsamen Spaziergang auf den Planches des Seebades von Deauville abgelehnt .

    Unglaublich, dass unsere Politiker immer noch nicht sehen wollen, dass der Euro vom einmal gesetzten Ziel, Frieden und Wohlstand zu sichern, genau das Gegenteil bewirkt. Er ist dabei, Europa ökonomisch schwer zu beschädigen und politisch auseinanderzutreiben.
  5. #5

    warum fragt Draghi niemand ...

    was mit den anderen 860 Mrd passiert ist ? Draghi hatte 2/2012 grosspurig behauptet, dass es eine Kreditklemme gebe, nur ist oben genannte Summe nie in die Wirtschaft geflossen ... http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/marktberichte/:schuldenkrise-banken-heben-mehr-als-500-mrd-euro-bei-der-ezb-ab/60175389.html ... wieder einmal wurden den Banken mit billigen Geld über einen Zeitraum x geholfen. Und hatte Draghi nicht schon letztes Jahr 3/2012 behauptet, die EUR Krise hätte das Schlimmste hinter sich ... http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-03/ezb-draghi-finanzkrise ... traut diesem Mann nicht über den Weg, er ist und bleibt ein Lügner ... der EUR ist tot und wird nur noch mit der Druckmaschine am Leben gehalten. Nun ja ... weit und breit gibt es auch keine potentiellen Kandidaten für den EUR ... jedenfalls keine, die als "Geberländer" in Frage kämen.
  6. #6

    vollkommen richtig

    Zitat von provinzialer Beitrag anzeigen
    was mit den anderen 860 Mrd passiert ist ? Draghi hatte 2/2012 grosspurig behauptet, dass es eine Kreditklemme gebe, nur ist oben genannte Summe nie in die Wirtschaft geflossen ... Schuldenkrise: Banken heben mehr als 500 Mrd. Euro bei der EZB ab | FTD.de ... wieder einmal wurden den Banken mit billigen Geld über einen Zeitraum x geholfen. Und hatte Draghi nicht schon letztes Jahr 3/2012 behauptet, die EUR Krise hätte das Schlimmste hinter sich ... Euro-Krise: EZB-Chef Draghi sieht Schuldenkrise fast überwunden | Wirtschaft | ZEIT ONLINE ... traut diesem Mann nicht über den Weg, er ist und bleibt ein Lügner ... der EUR ist tot und wird nur noch mit der Druckmaschine am Leben gehalten. Nun ja ... weit und breit gibt es auch keine potentiellen Kandidaten für den EUR ... jedenfalls keine, die als "Geberländer" in Frage kämen.
    in diesem ganzen wirrwar empfehle ich jedem das buch von naomi klein "schocktherapie". es ist nicht zu glauben, wohin wir steuern.
  7. #7

    noch ein kleiner nachtrag

    Zitat von heidi1-preiss Beitrag anzeigen
    in diesem ganzen wirrwar empfehle ich jedem das buch von naomi klein "schocktherapie". es ist nicht zu glauben, wohin wir steuern.
    jeder sollte sich auch einmal die rede murksels in davos satz für satz verinhaltlichen, dann weiß man, woran man ist. es geht ihr nicht um das vertrauen des volkes, sondern einzig und allein um das vertrauen der märkte.
  8. #8

    Wäre die Euro-Krise vorbei, dann gingen

    die Erwerbslosenzahlen in Spanien, Portugal, Griechenland, Frankreich, Italien, ... tatsächlich zurück, doch das Gegenteil ist der Fall, es bewegen sich Völkerwanderungen auf der Suche nach Erwerbsarbeit, die europäischen Staatsschulden nehmen auch jeden Tag zu, und es werden weiterhin Verluste von Banken und Investoren sozialisiert, so dass kommende Generationen auf einen noch größeren Schuldenberg sitzen als ihre Großeltern. Es braucht dringende Veränderungen in der EU-Politik. (www.wa2013.de) Die Mehrheit der deutschen Volkwirtschaftlicher zeigen den Weg (Info-Institut-München), doch die Politiker verweigern sich der Wirklichkeit, denn man will weder Macht noch Pfründe verlieren, man muss Zweifel haben, ob wirkliche das Allgemeinwohl noch im Blick ist!
  9. #9

    Wir sehen bereits eine Immobilienblase in Deutschland, wegen Draghi und des Euros

    Draghi pumpt Geld ins Volk und verschiebt damit unlegitim Konsumrechte. Ohne Draghis Millarden, die er einfach gedruckt hat, waeren die exzessiven Immobilienkaeufe in Deutschland unmoeglich. Zumindest Suedeuropaeer koennten hier nicht kaufen, weil sie das Geld nicht haetten. Draghi, ich lasse mich nicht gerne enteignen. Geh zum Teufel mit deinem verdammten Euro.








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