DPAEs war als vertrauensbildende Maßnahme gemeint: EZB-Chef Mario Draghi besuchte den Bundestag, um seinen umstrittenen Kurs in der Euro-Krise zu erklären. Der Italiener musste sich von den Parlamentariern manche kritische Frage anhören - auch nach seinen üppigen Doppelbezügen.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-863201.html
außer Spesen nix gewesen.
Small Talk in eigener Sache halt und es wird sich auch nichts ändern.
Immerhin zeigt auch die Aussage Draghi's, dass er 200.000 € Rente p.a. wie jeder andere ital. Spitzenbeamter auch erhalte, dass sich die Spitzenpolitiker eine fürstliche Altersversorgung schaffen, egal wie schlecht's dem Land selbst und evtl. auch weiten Teilen der Bevölkerung geht, natürlich auch in ihrer aktiven Zeit.
Da sind wahrscheinlich Italiener nicht anders als andere Südländer-Politiker (manche vielleicht etwas "ungenierter" bei der Selbstbedienung), auch nicht wesentlich zurückhaltender in anderen EU- bzw. €uro-Staaten. Zu wundern braucht sich da niemand, wenn es in der Bevölkerung sportlich gesehen wird, den Staat, wo immer möglich, zu betrügen, ohne jedes Unrechtbewusstsein.
Der "Gewinnmaximierungsgedanke" ist von den Bankern längt auf andere Sparten übergesprungen und bei den meisten würde es als persönliche Dummheit gelten, wenn man sich nicht des Trogesinhalt bediente, an dem man sitzt.
Das würde letztlich auch nicht mal beanstandet, wenn im Gegenzug - weil nun mal die Verteilungsspielräume enger geworden sind - die Arbeitnehmer für qualifizierte Arbeit entsprechend bezahlt würden, also einen faireren Anteil am erwirtschafteten Gewinn erhielten. Dass es da in vielen Branchen sehr mangelt, während die Bezüge im Management um ein vielfaches stiegen, selbst wenn die Umsatzzahlen den Erwartungen nicht entsprachen. Dann wurde eben an den "unteren Chargen" eingespart (z.B. wie im öD u.a. durch Kürzung od. gar Wegfall von Weihnachts- und Urlaubsgeld).
Dieses Auseinanderklaffen, das durch die Schulden-Banken-€uro-Krise nicht gestoppt od. gar gemildert würde, beflügelt das Misstrauen gegen die Politik, weil sie - zu Recht - als erheblicher Mitverursacher dieser Entwicklung ausgemacht wird.
Und in DEU insb. dadurch, dass der breiten Masse der Bevölkerung die "Reformen" so viel abverlangten, dass die inländ. Konjunktur nach wie vor lahmt, die Kaufkraft heute der von 1992 entspricht, während nun die Problemländer, die ihre Situation selbst verschuldet haben, so gehätschelt werden, allen voran GR.
Dabei werden die "Baustellen" auch in DEU immer größer mangels HH-Mittel, auch im sehr problemtischen Bereich von Bildung und entsprechender Infrastruktur wie qualifizierter Kinderbetreuung, von der Altenpflege-Problematik gar nicht zu reden. Alles, was nur den Hauch des Sozialen berührt, ist zu teuer.
Ansonsten hat wohl niemand im Bundestag wirklich etwas Neueres od. gar Erhellendes zur EZB- und EU-Politik, dem ESM, Fiskalpakt etc. erwartet.
Wer im Bundestag also Draghi's Auftritt lobt, macht sich lediglich einen schönen Fuß - aus welchen (ganz individuellen) Gründen auch immer. Vertrauensbildend kann er nicht sein, gibt er doch keine wirklich schlüssige und letztlich auch für die Bevölkerung nachvollziehbare Erklärungen für die Grenzwertigkeit des EZB-Handelns.
Ein preußischer Italiener-das lasse ich mir auf der Zunge zergehen.
Preußen ist untergegangen und passt nicht in die Zeit von heute.Wir werden das Gleiche mit Signor Draghi erleben.
Und ein Italiener bleibt immer ein Italiener-mit seinen guten und schlechten Seiten.
Trotz aller Weltuntergangsszenarien sollten wir sofort aus den Euroraum austreten...es kann nicht teuerer werden als mit dem Euro - mehr als Pleite und Neuanfang bei Null geht nicht!!!!
Können Sie sich nicht daran erinnern, wie oft im Deutschen Bundestag hoch und heilig am Anfang einer Legislaturperiode geschworen wurde, diesmal aber die selbst nach eigenem Eingeständnis überreichliche Pensionsregelung endlich zu kappen? Die Abgeordneten e ndlich dafür auch zahlen zu lassen? Nein? Ich sags Ihnen: jedesmal und passiert ist nichts (außer einigen Verbesserungen natürlich)
das muß man sich auf der zunge zergehen lassen, weite teile der sogenannten bürglichen regierung schwarz-gelb (von rot, grün habe ich es nicht anders erwartet) stellen sich gegen die bundesbank.
dilettanten wie barthel oder der dicke fdp-döring sind doch ökonomische fliegengewichte.
in der EU nur noch Betrüger.Wer will Deutschland platt machen,Frau Merkel?