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Exzellenzwettbewerb der Unis: Elite oder Abstieg

ddpEs geht um 2,7 Milliarden Euro - und das begehrte Siegel "Elite-Universität": Am Freitag entscheidet sich, welche Unis in der nächsten Runde der Exzellenzinitiative siegen. Doch für alle Bewerber reicht das Geld nicht, einigen Hochschulen droht gar die Degradierung.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...838161,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es geht um 2,7 Milliarden Euro - und das begehrte Siegel "Elite-Universität": Am Freitag entscheidet sich, welche Unis in der nächsten Runde der Exzellenzinitiative siegen. Doch für alle Bewerber reicht das Geld nicht, einigen Hochschulen droht gar die Degradierung.

    Exzellenzinitiative: Elite-Unis fürchten um Klassenerhalt - SPIEGEL ONLINE
    Als gesetzt gelten sollten die TU München, die RWTH Aachen und das KIT (Karlsruhe), da diese 3 Unis die TOP3 der Ingenieurwissenschaften sind. Das eine Universität aus Berlin dabei ist, ist auch so gut wie sicher, ich denke eher die FU, da diese bereits dabei ist. Göttingen wird auch weiterhin dabei sein, wegen Repräsentation des "Nordens". Neu dazukommen wird deswegen auch sehr wahrscheinlich Dresden, obwohl die dortige TU nicht mit den erstgenannten 3 mithalten kann.

    Was mit den anderen sechs freien Plätzen geschieht, kann ich nicht genau vorhersagen. Es wird auf jeden Fall eine politische Entscheidung.

    My 2 cents.
  2. #2

    Elite wofür

    Solange die fachkräftejammernden Firmen speziell Absolventen wie akademischen Sondermüll behandeln , ist das alles reine Makulatur

    Die Liste derer , die sich für Wirtschaftselite halten aber bei genauer Fleischbeschau ( Berwerbung reicht ja oft ) als trichinös verseucht einstufbar sind , ist lang .

    Hierzu gehört die - man höre und staune - die komplette Autoindustrie nebst relevanter Zulieferer .....

    Das wollen viele nicht wahrhaben - ist aber leider Fakt.
  3. #3

    albern

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es geht um 2,7 Milliarden Euro - und das begehrte Siegel "Elite-Universität": Am Freitag entscheidet sich, welche Unis in der nächsten Runde der Exzellenzinitiative siegen. Doch für alle Bewerber reicht das Geld nicht, einigen Hochschulen droht gar die Degradierung.

    Exzellenzinitiative: Elite-Unis fürchten um Klassenerhalt - SPIEGEL ONLINE
    Meinen sie jetzt die richtige geistige Elite, oder diejenige, welche die meisten Artikel schmiert oder in den Medien schnattert ?
  4. #4

    Elite-Universität... Für diese Unis sind Studenten nicht mehr als Zahlen in ihren Listen! Da ist der Student völlig auf sich allein gestellt. Da kann man auch Fachbücher lesen, dafür braucht man keine Unis. Klar, tolle Ausstattung. Man lernt trotzdem nicht mehr, denn an den "kleinen" Unis steht man nicht allein.
  5. #5

    Elite

    ich meine die zB Ingenieurs - und IT Elite , also die Klientel die für ein seriöses Wirtschaftwachstum sorgen könnte ... Also die richtige geistige Elite zb aus RWTH Aachen , TH Darmstadt oder TU München.

    Viele , ja sehr viele können den Satz :

    It´s easier to get hartzvier than a job as engineer seit xx Jahren unterschreiben.

    Es sitzen leider genügend Mitschwätzer nahe des Enddarms von gewichtigen Lobbyisten .
    Das System hat sich sukzessive zu eine regelrechten Krake entwickelt.

    Sehen sie effektiv noch saubere Entwicklungen , wo u.a, keine Subvention fließt ?

    Speziell innovative werden gemobbt und ggfs kleine Startups schnell gecooled.
  6. #6

    Eliteprogramm einstampfen

    Die sollen das Elite-Programm lieber einstampfen und das Geld dem Pool für Sachbeihilfen zuorden.

    Die DFG hat letztes Jahr einen Großteil der Projektanträge abgelehnt, darunter auch sehr gute Anträge, die früher auf jedenfall genehmigt worden wären. Stattdessen wird das Geld in Elite-Programme verfeuert.

    Wirklich besser sind die Elite-Unis auch nicht. Es gibt an jeder Uni gute und schlechte Lehrstühle. Die Elite-Unis sind da keine Ausnahme.
  7. #7

    hm

    Zitat von Wololooo Beitrag anzeigen
    Als gesetzt gelten sollten die TU München, die RWTH Aachen und das KIT (Karlsruhe), da diese 3 Unis die TOP3 der Ingenieurwissenschaften sind. Das eine Universität aus Berlin dabei ist, ist auch so gut wie sicher, ich denke eher die FU, da diese bereits dabei ist. Göttingen wird auch weiterhin dabei sein, wegen Repräsentation des "Nordens". Neu dazukommen wird deswegen auch sehr wahrscheinlich Dresden, obwohl die dortige TU nicht mit den erstgenannten 3 mithalten kann.

    Was mit den anderen sechs freien Plätzen geschieht, kann ich nicht genau vorhersagen. Es wird auf jeden Fall eine politische Entscheidung.

    My 2 cents.
    Die TU Dresden kann mit den 3 erstgenannten aber schon fast mithalten. Und entwickelt von allen TUs das derzeit höchste Tempo.
    Man kann das Gehechel regelrecht hören.
    Wenn nicht diesmal dann mindestens demnächst.
    Auf dem Gebiet der Technischen Informatik sehe ich die TUD schon in der allerersten Reihe weltweit.
  8. #8

    Geld verdirbt den Charakter

    nun die 3. Runde, nun wird sich wieder zeigen wer nun endlich gelernt hat worauf es ankommt, wer seine Publikationsstatistik am besten "aufbereitet" hat, wer die richtigen Köpfe (möglichst präsent in der Wissenschaft und Gremien, daher auch wenig am Lehrstuhl und meist auch keine Ahnung mehr vom Fach) berufen hat, wer seine Institutionen gut vernetzt hat (am besten so dass keiner mehr durchsteigt), wer seine schon vorhandenen Gelder am besten für Kompetenz Teams und Werbung, Imageträchtige Gebäude und Großgeräte eingesetzt hat.
    Denn für alles dieses wurde bisher der Elite Status verliehen, aber bestimmt nicht für gute Studentenausbildung, Nachhaltig gute Forschung oder gutes Personal. Wäre ja auch rausgeschmissenes Geld, da das ja meistens befristet beschäftigt ist, meistens nach 3-5 Jahren den Laden wechselt und spätestens nach 12 Jahren auf die Straße gesetzt werden muss.
  9. #9

    Alles Augenwischerei,

    in Deutschland arbeiten ca 80% der Wisenschaftler im Mittelbau mit prekären Beschäftigungsverhältnissen und einer Nicht-Anerkennung der Studienzeiten für die gesetzliche Rente. Damit ist ein grosser Teil der Akademiker die in der Forschung bleiben von Altersarmut bedroht, und das in einem so reichen Land! Wer es genauer wissen will wie finster es in Deutschland aussieht für die fleissigen Mittelbauakademiker: [url=http://www.focus.de/finanzen/altersvorsorge/rente/tid-19549/rente-vielen-akademikern-droht-altersarmut_aid_542612.html]
    Ich kann daher dieses ganze Exzellenzgequatsche und diese Initiativen nicht mehr hören, tut endlich mal was das auch der Mittelbau eine Perspektive hat und nicht nur die Herren Professoren, die nach der Berufung unkündbar sind (und nie mehr auf dem Prüfstand stehen..) und machen können was sie wollen!








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