Exzellenzinitiative: So fördern Deutschlands Wettbewerber die Forscher-Elite

Um sehr viel Geld geht es den deutschen Unis in der Exzellenzinitiative. Doch auch andere Forschernationen fördern ihre besten Hochschulen. Das Magazin "duz" zeigt, wie anderswo mit Milliarden aufrüstet wird. Manche Länder gehen dabei ganz eigene Wege.

http://www.spiegel.de/unispiegel/job...714247,00.html
  1. #1

    ...

    "Denn Wissenschaft ist teuer. "Schon in den 70er- und 80er-Jahren hat die Politik gemerkt, dass sich die Forschungsinfrastruktur eines Landes nicht flächendeckend auf international wettbewerbsfähigem Niveau aufrecht erhalten lässt", begründet Dr. Jochen Gläser vom Zentrum für Technik und Gesellschaft der TU Berlin das Entstehen evaluationsbasierter Förderinstrumente, die zusätzlich Geld in leistungsstarke Spitzenforschung pumpen."

    Gemessen am gesamtgesellschaftlichen Nutzen ist Wissenschaft noch viel zu billig. Welche andere Kraft trägt gleichermaßen zum Fortschritt und Wohlstand bei? Die Banken? Die Politiker? Die Kirchen?

    Natürlich wird die Forschungsinfrastruktur selbst bei unendlichen Mitteln nicht flächendeckend gleich leistungsfähig sein, aber man kann auch den Versuch, dies annähernd zu erreichen, dadurch diskreditieren, daß man einfach sagt, es würde sowieso nicht besser, wenn man mehr Geld investierte. Dabei ist das System seit Jahrzehnten unterfinanziert, was kaum bemerkt wird, denn unerforscht gebliebene Grundlagenforschung und dadurch entgangene Fortschritte fallen eben nicht auf.