GPS-Geräte welche mit Mignon-Batterien zu betreiben sind, sind käuflich zu erwerben. Im Zweifel, wenn man soviel wert drauf legt keine Mignons während der Wanderung nachzukaufen, hätte man sie genauso vorher kaufen können und postlagernd an Postämter auf dem Weg schicken können.
Ein Handy kann man auch ausschalten, und nur zur Kommunikation via SMS paar Minuten am Tag anschalten, da reicht so ein Akku auch über Wochen, für echte Telefongespräche machts auch ne Telefonkarte. 30Akkus, das sind doch paar kg?
Ausserdem ist es klar, dass der ganze Tag im Arsch ist, wenn man in der Nacht friert. Wenn ein Schlafsack kaputt geht, und die Jungs wollen trotzdem weiter machen, dann hätten sie halt kuscheln müssen anstatt alleine im Sack zu liegen. Würde jeder Kletterer machen. Jede Nacht zu frieren hat nichts mehr mit Extremsport zu tun, das ist schlicht doof. Im Zweifel muss man halt abbrechen. Wann soll sich denn der Körper regenerieren, wenn nicht nachts? Man kann nicht 2 Wochen von der Substanz leben.
Sich mit 20km/Tag vorbereiten und dann 50km über mehr als 2 Wochen laufen wollen, das kann auch nicht klappen. 20km am Tag sind locker machbar, schon ab 35km/Tag mit viel Asphalt wirds richtig eklig.
Der Gewichtsverlust war wohl auch viel Wasser, von 12kg Speck kann ein Mensch locker 6 Wochen leben, kein Wunder dass die Niere dann aussteigt. Das nächste Mal beim Pissen immer mal auf die Farbe des Urins achten. Von Abnehmen kann keine Rede sein, eher von Austrocknung.
Alles in allem eine reichlich naiv klingende Herangehensweise. Vor allem sich auf einen Bahnhof zu legen?! Da würde ich auch ohne Zuglärm kein Auge zutun. Mit einem GPS-Gerät findet man eigentlich zuverlässig Sparkassen-Filialen. Die finden sich schon in vielen kleinen Käffern und sind Video-überwacht. Da drin ists auch warm. So als Tip fürs nächste Mal.

Antworten / Zitieren

