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Extrempendler: Büro in Stuttgart, Wohnung in Barcelona

Dirk EngelhardtEiner Frau zuliebe zog der IT-Spezialist Ralf Röber nach Spanien - aber seine Arbeitsstelle ist nach wie vor in Stuttgart. So pendelt er im Halbwochen-Rhythmus zwischen den Städten. Seine Kunden merken davon nichts, sein Chef hat sich daran gewöhnt.

http://www.spiegel.de/karriere/ausla...832245,00.html
  1. #1

    Alles richtig gemacht: am Wochenende Nou Camp statt Daimlerstadion ...
  2. #2

    ein Vorbild an Umweltbewusstsein...

    dieser Herr Röber. Passt genau zu unserer Angie Merkel, die, kaum als sie Kanzlerin wurde, erstmal die Zölle für Asien Importe zusammen gestrichen hat und damit die Segnungen der Globalisierung einleitete. Z. B. die sprunghaft gestiegenen Transporte rund um den Globus für Waren, die einstmals in Deutschland und Europa besser hergestellt wurden mit hiesigen Leuten, die heute arbeitslos sind. In Röbers Fall ist es natürlich er selber, der transportiert wird. Er hat auch gleich die netter Ausrede der empfindlichen Ehefrau parat, eigentlich findet er selber es einfach chic, in Barcelona zu wohnen.
  3. #3

    Cool

    wenn das mit dem Job vereinbar ist. Würde ich auch so machen wenn ich könnte.

    Ich frage mich nur wie er den Wechsel vom Dreckloch Barcelona zur Kehrwochehauptstadt Stuttgart überlebt, das muss doch jedesmal ein Schock sein.
  4. #4

    re

    Gut gemacht.
    Ich hatte vor wenigen Jahren auch einen Kollegen, der zwischen Barcelona und München wöchentlich gependelt ist. Hat sehr viele Stunden gearbeitet, damit er jeden Freitag freinehmen konnte.

    Man wünscht sich, dass mehr Auftraggeber etwas flexibler sind. Das Modell der "Vor-Ort"-Arbeit ist in dieser Absolutheit bei einigen/vielen Jobs gar nicht mehr nötig. Für beide Parteien gäbe es durchaus Vorteile: Der Auftraggeber spart sich die Arbeitsplatzkosten, der Auftragnehmer das (häufige) Pendeln und den Stress. Unterm Strich wäre die Arbeit in kürzerer Zeit oder günstiger zu erledigen.
    Für Abstimmungen und anderes kann doch immer noch vor fallweise Ort gearbeitet werden.

    Pendelzeiten von mehreren Stunden pro Strecke klingen für die meisten Menschen fürchterlich. Aber hier lesen wir von einem Beispiel wie hoch die Lebensqualität des Einzelnen sein kann, wenn ein wenig flexibel gedacht wird. Dann wiederum sind auch Stunden im Flugzeug keine große Sache mehr.
    Ich selbst pendle übrigens auch mehrere Stunden pro Strecke. Allerdings täglich.
  5. #5

    Zitat von Mirko D. Walter Beitrag anzeigen
    Pendelzeiten von mehreren Stunden pro Strecke klingen für die meisten Menschen fürchterlich.
    In Großstädten sind Pendelzeiten bis 3 Stunden normal, allerdings mit ökologisch korrekten, verspäteten S-Bahnen.
  6. #6

    Da

    muss er aber überdurschnittlich verdienen, um sich so einen Lebensstandard leisten zu können.Wahrscheinlich kann er das ja alles von der Steuer absetzen -(Km-Pauschale/Zweitwohnsitz incl. Verpflegung), sodass er vielleicht noch was zurückbekommt.
    Ist das eigentlich noch aktuell, das er immer noch in Spanien lebt. Siehe, sein EX-Frau ???
  7. #7

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    So pendelt er im Halbwochen-Rhythmus zwischen den Städten.
    Was allerdings zu einer sehr schlechten persönlichen CO2-Bilanz führt ("footprint").
  8. #8

    "erfunden" ?

    Zitat von Stäffelesrutscher Beitrag anzeigen
    Das ist seine spezielle Art der Work-Life-Balance: "Die Kunden, mit denen ich telefoniere, bekommen es meist dank Rufumleitung gar nicht mit, dass ich Montag und Freitag nicht in Stuttgart sitze."
    Wenn's nicht vorher schon erfunden war, ist es damit spätestens jetzt vorbei.
  9. #9

    optional

    Wer der Meinung ist, man fliegt 2 x die Woche von Barcelon nach Stuttgart weil's chic ist, war wohl noch nie in der selben Situation...
    Aber die Welt ist schwarz/weiß, Zwischentöne gibt's nicht.


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