Dirk EngelhardtEiner Frau zuliebe zog der IT-Spezialist Ralf Röber nach Spanien - aber seine Arbeitsstelle ist nach wie vor in Stuttgart. So pendelt er im Halbwochen-Rhythmus zwischen den Städten. Seine Kunden merken davon nichts, sein Chef hat sich daran gewöhnt.
http://www.spiegel.de/karriere/ausla...832245,00.html
Für mich ist Bahnfahrt der kostenlose Abenteuerurlaub schlechthin:
* Sportlich: mit Gepäck in Stuttgarter Hauptbahnhof den Gleiswechseln wenn man nicht gerade an Stirnseite aussteigt.
* Nervenkitzel: wieviele Minuten hat der Zug Verspätung, erreiche ich noch den Anschluss?
* Intellegenztest: welche Alternativ hat man beim Zugverspätung?
Und wiel's ihr zu kalt in Deuscthland war ? Mein lieber Mann. Das ist doch Superstress. Sowas haelt man nicht lange aus.
nun ja.... wen man das Geld hat und nen Arbeitgeber der mitspielt. Meine Bude im Schwarzwald ist in 5 Stunden Autofahrt zu erreichen, auch dort hab ich schon Homeoffice gemacht, an den Tagen vor Weihnachten oder nach Neujahr. Aber versuch das mal mit ner 30 Leute Klitsche, die lachen einen da aus. Daimler, Siemens, VW und vielleicht 2-3 andere spielen da mit, aber der Großteil der Arbeitgeber wohl eher nicht. Aber es ist schon beneidenswert....
Es gibt schon gute Gruende, Deutschland zu verlassen. Die Mentalitaet vieler Leute spielt dabei eine erhebliche Rolle - jedenfalls fuer mich.
Pendeln waere mir persoenlich allerdings zu anstregend auf Dauer (mein Vater arbeitete mehr als 25 Jahre auf internationalen Grossbaustellen im Kraftwerksbau, daher kenne ich diese Art Stress nur zu gut), und der gelegentliche (Fern-)Urlaub interessiert mich auch nicht wirklich. Wir sind daher vor acht Jahren nach Neuseeland entschwebt, und dank solcher Einrichtungen wie Spiegel-Online kann man sich auch hier allzeit ein gutes Bild ueber die Entwicklung in Deutschland und Europa machen.
Meiner (deutschen) Partnerin zuliebe wuerde ich auch fuer ein paar Jahre in ein anderes Land ziehen, um wieder einmal neue Eindruecke und Erfahrungen zu sammeln. Zurueck nach Deutschland allerdings, und das habe ich ihr schon vor Jahren zu gesagt, werde ich in diesem Leben definitiv nicht mehr gehen.
Es gibt ja auch in Auckland schoene Friedhoefe und Klito..., Krema..., aehhh... Verbrennungsanlagen, halt. :-P
Das habe ich taeglich.. Und seit Jahren. Man gewoehnt sich an alles...
35 Jahre lebe ich nun in Spanien, und die Krise zwingt mich zu einem teilweise Rückzug, in Zukunft werde ich zwischen Frankfurt und Madrid pendeln, ein bisschen mehr Zeit im Flieger. allerding muss man sich auch klar sein, wer im Norden von Madrid täglich ins Zentrum fährt, verplempert täglich bis zu 5h im Auto, und versáuft je nach Fahrzeug zwischen 400 und 600 Euro Benzin im Monat. Da ich in beiden Städten in Flughafennähe arbeite und wohne, tut es ein Elektroauto mit Gratisparkplatz in Madrid am Flughafen eben auch. Da ist dann der Unterschied bei Ausnutzung der Flugangebote gar nicht so gross als dass man eine ganze Familie umsiedelt. Solange es funktioniert ist es ok