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Extrempendler: Büro in Stuttgart, Wohnung in Barcelona

Dirk EngelhardtEiner Frau zuliebe zog der IT-Spezialist Ralf Röber nach Spanien - aber seine Arbeitsstelle ist nach wie vor in Stuttgart. So pendelt er im Halbwochen-Rhythmus zwischen den Städten. Seine Kunden merken davon nichts, sein Chef hat sich daran gewöhnt.

http://www.spiegel.de/karriere/ausla...832245,00.html
  1. #10

    Klimatechnischer Offenbarungseid

    In dem Artikel wird ein Lebensstil propagiert, der ein ökologisches Desaster darstellt. Ca 40 Flüg im Jahr auf dieser Strecke verursachen mehr als 20 Tonne CO2 pro Jahr, und im Artikel findet sich nicht die leiseste Kritik, dass ein solcher Lebensstil weder nachhaltig noch zukunftsfähig ist. Da verliert man so langsam die Lust, sich selbst für den Klimaschutz einzusetzen, wenn ein solches Verhalten auch noch eine Spiegelartikel wert ist.
  2. #11

    Zitat von atemlos9 Beitrag anzeigen
    Wenn's nicht vorher schon erfunden war, ist es damit spätestens jetzt vorbei.
    Was soll daran erfunden sein? Ich bin sicher, daß sich der Konzern für den er arbeitet eine ordentlicht Telefonanlage leistet (im besten Fall IP basiert) Dann merkt der Anrufer überhaupt nichts, kein rauschen, keine Spanische Telefonnummer im Display (sondern eine aus Stuttgart) ... alles möglich, wo ist das Problem?
  3. #12

    Klingt extremer als es ist. Als Student pendelte ich auch mindestens einmal pro Monat zwischen Muenchen und NRW, waren auch ueber 800 km. Spaeter pendelte ich zwischen Muenchen und Bologna, das ist viel kuerzer, klingt aber weiter;-)

    Man kennt natuerlich auch den Verlauf solcher Beziehungen: entweder man wohnt irgendwann doch "richtig" zusammen oder man trennt sich.
    Mich persoenlich wuerde die staendige Fliegerei stoeren, letzten Endes beansprucht auch so ein Kurzstreckenflug einige Stunden Zeit, wenn man ehrlich ist, geht da letztlich ein ganzer Tag drauf. Ich wuerde laengere Aufenthalte in Stuttgart/Barcelona waehlen, dafuer seltener pendeln und das Auto nehmen, ist doch auch eine schoene Strecke, und dank des Viaduct von Millau geht's auch deutlich schneller als frueher. Zudem haette ich eine kleine Wohnung in Stuttgart und wuerde nicht im Hotel wohnen.

    Stoeren wuerde mich allerdings, wenn meine Frau Deutschland wegen des Klimas kategorisch ablehnte - das Mittelmeerklima mit seinen langweiligen Wintern kann einem mindestens genauso auf den Geist gehen wie verregnete deutsche Sommer!
  4. #13

    Zitat von diso2610 Beitrag anzeigen
    In dem Artikel wird ein Lebensstil propagiert, der ein ökologisches Desaster darstellt. Ca 40 Flüg im Jahr auf dieser Strecke verursachen mehr als 20 Tonne CO2 pro Jahr, (...).
    Das mag absolut stimmen, ist aber relativ gesehen irrelevant im Verhaeltnis z.B. zu den Millionen sinnloser Touristenfluege auf die Malediven oder sonstwo hin. Immerhin geht es hier in erster Linie um Arbeit und nicht ums Vergnuegen. Zudem behaupte ich mal, dass Pendler, die taeglich 100 km Auto fahren, eine noch viel schlechtere Bilanz aufweisen (vor allem, wenn sie dann auch noch zwei bis drei Langstreckenfluege pro Jahr unternehmen).
  5. #14

    War ja wieder einmal sonnenklar

    Zitat von diso2610 Beitrag anzeigen
    In dem Artikel wird ein Lebensstil propagiert, der ein ökologisches Desaster darstellt. Ca 40 Flüg im Jahr auf dieser Strecke verursachen mehr als 20 Tonne CO2 pro Jahr, und im Artikel findet sich nicht die leiseste Kritik, dass ein solcher Lebensstil weder nachhaltig noch zukunftsfähig ist. Da verliert man so langsam die Lust, sich selbst für den Klimaschutz einzusetzen, wenn ein solches Verhalten auch noch eine Spiegelartikel wert ist.
    Logisch, am Besten alle Leute in Hamsterraeder einsperren... - aber natuerlich nur in solche, die aus unbehandeltem Holz gefertigt wurden.

    Der Begriff "Lebensqualitaet" ist offensichtlich vielen Leuten irgendwie entfallen in den letzten 30 Jahren.
  6. #15

    Ökologische Correctness...

    ...wäre eher mit Segelflug zu erreichen - auf Kosten leicht verkürzter Wochenenden. Noch besser: Umzug in die peruanischen Anden - und Umschulung zum Baumwollpflanzer - oder Alpacaspinner.
  7. #16

    Schnee in Barcelona

    Zitat von Nevermeind Beitrag anzeigen
    - das Mittelmeerklima mit seinen langweiligen Wintern kann einem mindestens genauso auf den Geist gehen wie verregnete deutsche Sommer!
    Also ich habe schon Schnee in Barcelona erlebt...
  8. #17

    Zitat von diso2610 Beitrag anzeigen
    . Da verliert man so langsam die Lust, sich selbst für den Klimaschutz einzusetzen, wenn ein solches Verhalten auch noch eine Spiegelartikel wert ist.
    Gott sei Dank.

    Wenn Ihnen dan noch viele weitere folgen, dann können wir uns endlich mal wieder um den Umweltschutz anstelle des Klimaunsinnes kümmern.
  9. #18

    Zitat von Nevermeind Beitrag anzeigen
    Zudem haette ich eine kleine Wohnung in Stuttgart und wuerde nicht im Hotel wohnen.
    Nee, hätten Sie nicht - jedenfalls nicht, wenn Sie rechnen können. Eine kleine Wohnung in Stuttgart kommt nämlich teurer als die drei Nächte pro Woche in einem billigen Hotel zu übernachten, zumal bei der im Artikel beschriebenen Entfernung zum Arbeitsplatz - 10 Minuten Fußweg - keine zusätzlichen Kosten anfallen.
  10. #19

    Die Fliegerei...

    , die Herr Röber hier betreibt
    -ist ökologischer Wahnsinn
    -geht gehörig ins Geld
    -wäre mir zu viel. Es sind nämlich nicht nur die 1:40h, von denen im Artikel gesprochen wird, sondern die Fahrt zum Flughafen in Barcelona (ca 20min) plus Check in und Boarding (ca 50min) plus Flug (1h 40min) + Fahrt zum Cityhotel (ca 30 min). Womit wir also bei 3,5 Stunden sind pro Flug.
    -wäre auch nichts für mich, weil er 3 Tage die Woche in einem Billighotel lebt.
    -macht im Winter gar keinen Sinn, weil es in Barcelona nämlich nahezu genau so kalt wird wie bei uns.

    Also so geil, wie das hier angepriesen wird, ist es dann doch nicht.








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