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Extremismus-Forschung: Uni Jena knüpft Netz gegen Rechts

picture alliance / dpaMundlos, Böhnhardt, Zschäpe - alle drei stammen aus Jena, jetzt reagiert die dortige Uni auf die Verbrechen der Zwickauer Terrorzelle und gründet ein Kompetenzzentrum gegen Rechtsextremismus. Die erste Aufgabe: Schüler politisch bilden.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...827405,00.html
  1. #1

    Dürfen die das?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mundlos, Böhnhardt, Zschäpe - alle drei stammen aus Jena, jetzt reagiert die dortige Uni auf die Verbrechen der Zwickauer Terrorzelle und gründet ein Kompetenzzentrum gegen Rechtsextremismus. Die erste Aufgabe: Schüler politisch bilden.

    Extremismus-Forschung: Uni Jena knüpft Netz gegen Rechts - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - UniSPIEGEL
    Darf eine gesellschaftlich finanzierte Einrichtung institutionalisiert gegen spezielle politische (wenn auch extreme) Organisationen vorgehen?
    Nichts gegen politische Ansichten von Professoren oder Lehrbeauftragten, aber geht das jetzt nicht zu weit? Wer zieht die Linie, was Rechtsextremismus ist?
    Wenns gegen Extremismus im generellen geht wäre das wohl ok...
  2. #2

    Studierte Terroristen?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mundlos, Böhnhardt, Zschäpe - alle drei stammen aus Jena, jetzt reagiert die dortige Uni auf die Verbrechen der Zwickauer Terrorzelle und gründet ein Kompetenzzentrum gegen Rechtsextremismus. Die erste Aufgabe: Schüler politisch bilden.

    Ich wusste ja gar nicht das Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe auf der Universität waren. Das spricht tatsächlich gegen die Uni Jena, wenn die Studenten dort keine politische Bildung erhalten, aber besser spät als nie.
  3. #3

    Zitat von acyonyx Beitrag anzeigen
    Darf eine gesellschaftlich finanzierte Einrichtung institutionalisiert gegen spezielle politische (wenn auch extreme) Organisationen vorgehen?
    Wenn die Gesellschaft selbst politisch extrem ist, logisch. Da wird sie sogar gegen moderate politische Positionen vorgehen.
  4. #4

    Studiert? Wer sagt das?

    Zitat von rhodensteiner Beitrag anzeigen
    Ich wusste ja gar nicht das Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe auf der Universität waren. Das spricht tatsächlich gegen die Uni Jena, wenn die Studenten dort keine politische Bildung erhalten, aber besser spät als nie.
    Wer sagt, dass die drei Terroristen an der Uni Jena studiert hätten? Ich lese aus dem Text nur heraus, dass sie aus Jena stammen. Soweit ich weiß, hat keiner von ihnen studiert. Mundlos hat zwar versucht, das Abi nachzuholen, das aber abgebrochen.
  5. #5

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    mundlos, böhnhardt, zschäpe - alle drei stammen aus jena, jetzt reagiert die dortige uni auf die verbrechen der zwickauer terrorzelle und gründet ein kompetenzzentrum gegen rechtsextremismus. Die erste aufgabe: Schüler politisch bilden.

    Extremismus-Forschung: Uni Jena knüpft Netz gegen Rechts - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - UniSPIEGEL
    ja was, zum henker, wurde denn bislang dort unterrichtet?????
  6. #6

    Zitat von acyonyx Beitrag anzeigen
    Darf eine gesellschaftlich finanzierte Einrichtung institutionalisiert gegen spezielle politische (wenn auch extreme) Organisationen vorgehen?
    Nichts gegen politische Ansichten von Professoren oder Lehrbeauftragten, aber geht das jetzt nicht zu weit? Wer zieht die Linie, was Rechtsextremismus ist?
    Wenns gegen Extremismus im generellen geht wäre das wohl ok...
    Die Uni geht nicht gegen Rechtsextremismus vor, sondern will auf diese menschenverachtende Ideologie aufmerksam machen, die tatsächlich Menschenleben in Deutschland kostet. Deshalb ist auch die Fokussierung auf den Neonazismus richtig.
  7. #7

    Stimme zu!

    Zitat von andynm Beitrag anzeigen
    Die Uni geht nicht gegen Rechtsextremismus vor, sondern will auf diese menschenverachtende Ideologie aufmerksam machen, die tatsächlich Menschenleben in Deutschland kostet. Deshalb ist auch die Fokussierung auf den Neonazismus richtig.
    Dass Politikwissenschaft ein akademisches Lehrfach ist, müsste eigentlich bekannt sein. Einige der Leserbeiträge in diesem Forum sind daher bestürzend, aber deshalb auch interessant. Sie sind Ausdruck einer fortschreitenden geistigen Verwahrlosung, und diese wiederum ist weltweites Abfallprodukt jener industriellen Gesellschaften, die Menschen ausbeuten, Familienstrukturen zerstören und heute Konsum-Pop-Videospiel-Sauf-und-Hau-Drauf-Subkulturen hervorbringen, die junge Leute für Demagogie empfänglich machen, weil diese simple, unreflektierte Gefühle und Erfahrungen anspricht. Dass es die jungen Leute in den neuen Bundesländern schwerer haben mit dem Demokratieverständnis, darf und kann man ihnen nicht zum Vorwurf machen, denn die Menschen dort hatten über zwei Menschengenerationen lang nur totalitäre Luft geatmet. Schäbig ist hingegen, dass heute noch immer Lehrstühle für politische und philosophische Aufklärung fehlen. Das hätte auf der To-Do-Liste nach der Wiedervereinigung an oberster Stelle stehen müssen. Frau Merkel, auch wenn sie Naturwissenschaftlerin ist, sollte das wissen und wenigstens heute entsprechende Anstöße geben.
  8. #8

    ..

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mundlos, Böhnhardt, Zschäpe - alle drei stammen aus Jena, jetzt reagiert die dortige Uni auf die Verbrechen der Zwickauer Terrorzelle und gründet ein Kompetenzzentrum gegen Rechtsextremismus. Die erste Aufgabe: Schüler politisch bilden.

    Extremismus-Forschung: Uni Jena knüpft Netz gegen Rechts - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - UniSPIEGEL
    Also, Kampf dem Extremismus hört sich schonmal toll an und die Schaffung eines Kompetenzzentrums ist ja noch viel toller aber weshalb wird die Forschung im Vorfeld nur auf Rechtsextremismus begrenzt? Politischer Extremismus ist da schon etwas vielschichtiger und besteht nicht nur aus drei Dorfnazis. Was ist mit dem religiösen Extremismus? Offensichtlich auch nicht dabei! Für ein Kompetenzzentrum eine sehr magere Vorstellung.
  9. #9

    Rechter terrorismus

    Zitat von andynm Beitrag anzeigen
    Die Uni geht nicht gegen Rechtsextremismus vor, sondern will auf diese menschenverachtende Ideologie aufmerksam machen, die tatsächlich Menschenleben in Deutschland kostet. Deshalb ist auch die Fokussierung auf den Neonazismus richtig.
    Solange Deutschland( der Staat) nicht schafft glaubwürdig aufzuklären, wer die Hinter-männer/Frauen sind, die diese Terrorgruppe soviele Jahren unerkannt unterstützt haben soll, ist so ein Uni-Programm nur ein Ablenkungsmanönver von dem eigentlichen Problem was hinter diesen 10 Morde steht.
    Warum gibt es denn nicht so ein Programm gegen Islam-Terror? Es gibt ja nicht genug Deutsche die sich den Islam-Radikalisten( terroristen) angeschlossen haben.

    Wird so ein Uni-Programm dazu führen, dass der Verfasssungsschutz die Indizien besser auswerten kann als bissher der Fall ist.?.
    Wird dadurch die Verallgemeinerung: Ein Ausländer kann nur vom enien anderen Ausländer oder Landsman umgebracht worden sein, aufhören?. Ich denke kaum.

    Der Staat muss seine Aufgabe richtig machen . Die NPD verbieten und nicht so rumeiern mit dieser Partie wie dies bis heute der FAll ist.


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