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Extreme Wildschwein-Plage: Bauern bitten um militärische Hilfe

Soll die Bundeswehr auf Wildschweine schießen? Der Bauernverband Rheinland-Pfalz fordert genau das - weil die Tiere Äcker und Felder verwüsten. "Mit normalen Jagdmethoden ist das Problem nicht mehr zu lösen."

http://www.spiegel.de/panorama/gesel...714475,00.html
  1. #1

    Lächerlich und schädlich

    Der Bauernverband macht sich nicht nur lächerlich mit seiner Forderung, Milität gegen Wildschweine einzusetzen, er schadet auch sich selbst und der heimischen Wirtschaft.

    Zum einen sollen Verbraucher, was sicherlich sinnvoll ist, auf den Einkauf von Nahrungsmitteln aus heimischer Produktion achten und tun das auch (Verbraucher achten beim Einkauf von Geflügelfleisch auf die deutsche Herkunft). Zum anderen stellen sich diese Produzenten zum Teil als nicht ganz zurechnungsfähig dar. So schafft man kein Vertrauen.
  2. #2

    oink

    "Laut Grundgesetz sind Angriffskriege verfassungswidrig."

    Hat der Autor etwas getrunken? Es geht um den Bundeswehreinsatz im Innern, der verfassungswidrig ist. Wegen der Angriffskriege kann die Bundeswehr lediglich den Tankstellenpächtern nahe der polnischen und tschechischen Grenze nicht aushelfen, denen ein paar Raketen auf die grenznahe Preisdrücker-Konkurrenz genauso gut gefallen würde.

    Sommerloch-Thema...
  3. #3

    Interessanter Vorschlag!

    Die Jagd auf sämtliches Wild müsse "in den bewährten Händen der Jäger bleiben".

    Pfründe, ich seh' dich schw(e)inden!

    Laut Grundgesetz sind Angriffskriege verfassungswidrig.

    Was wäre es denn, wenn nicht Verteidigung?
  4. #4

    Hunger auf Wildschwein

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ohnehin ist ein Bundeswehreinsatz gegen Tiere äußerst fragwürdig: Laut Grundgesetz sind Angriffskriege verfassungswidrig.
    Wieso? Die Schweine haben uns doch angegriffen! So bekommt die Biwak-Grundausbildung endlich realistische Züge. Und die Gulaschkanone (Feldkocherd) hat auch was zu tun. Das spart Steuern und bieten den Rekruten eine deftige Mahlzeit.
  5. #5

    Angriffskrieg

    Ein Einsatz der Bundeswehr wäre kein Angriffskrieg, sondern ganz klar ein Verteidigungsfall. Die Wildschweine hätte ja auch einfach im Wald bleiben können.
  6. #6

    Gerade der Bauernverband...

    sollte mal in sich gehen!

    Jahrzehntelang haben die laendlichen Grundbesitzer, sobald Hochwild als Wechsel- oder noch besser Standwild vorkam, die Pachtpreiseschraube gedreht, und zwar solange bis die oertlichen Jaeger nicht mehr konnten.
    Was war die Folge? Meilenweite Reviere -besonders in Gebieten wie der Eifel oder Lueneburger Heide- die von Stadtjaegern aus Koeln, Frankfurt, Hamburg oder sonstwoher her gepachtet werden. Gebt die Reviere wieder in die Haende (zu vertrebaren Preisen) der oertlichen Jaegerschaft und ein Grossteil der Probleme loest sich wieder auf.
  7. #7

    Es geht immer noch dümmer !

    Einsatz der Bundeswehr im Inneren gegen Wildschweine ?

    Das ist so ziemlich das Dümmste was ich an Forderungen in letzter Zeit gelesen habe. Man könnte Wildschweine in kürzester Zeit ausrotten. Aufhebung aller Schonzeiten, mehrtägige Treibjagden, verstärkter Ansitz, keine Fütterung im Wimter, ratz fatz wäre Sus scrofa auf der Roten Liste.
  8. #8

    das Wörtchen eventuell fehlte

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Soll die Bundeswehr auf Wildschweine schießen? Der Bauernverband Rheinland-Pfalz fordert genau das - weil die Tiere Äcker und Felder verwüsten. "Mit normalen Jagdmethoden ist das Problem nicht mehr zu lösen."

    http://www.spiegel.de/panorama/gesel...714475,00.html
    Hier erst mal das Orginal:

    Schwarzwildschäden führten zu Ernteverzögerungen in der Nord- und Westpfalz

    BWV-Präsident Schindler fordert Zwangsbejagung

    Im Rahmen der diesjährigen Getreideernte hätten nicht nur die Wetterkapriolen, sondern auch drastische Schwarzwildschäden zu Ernteverzögerungen geführt, so der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Pfalz Süd e. V. Ökonomierat Norbert Schindler, MdB. Vor allem in der Nord- und Westpfalz, in der die Ernte immer noch nicht vollständig abgeschlossen werden konnte, hätten die Landwirte mit diesen zusätzlichen Problemen zu kämpfen. Der BWV-Präsident forderte daher eine Zwangsbejagung, eventuell auch unter Einsatz der Bundeswehr, da das Problem mit normalen jagdlichen Methoden nicht mehr zu lösen sei, so Schindler.
  9. #9

    Die Jäger würden schon gern die Wildschweinplage

    beenden. Leider geht das mit den vorhandenen Jagdgesetzen nicht. Deshalb kann man nur hoffen, daß eine Seuche den Wildschweinen ein grausames Ende bereitet. Das nennen dann die selbst ernannten Naturschützer wohl möglich natürliche Auslese.


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