Der weltweite Klimawandel ist eine Tatsache, aber hat sich das Wetter in Deutschland*schon*verändert? Gibt es mehr Stürme, mehr Regen und weniger weiße Weihnachten als früher? Ein Realitätscheck zeigt, was Einbildung ist - und was Wirklichkeit.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...798277,00.html
haben nichts mit Klima zu tun. Und das Klima ändert sich permanent. Da ist nichts schlimmes dran, das ist einfach so. Ob der Mensch mit seinem Tun darauf im Moment Einfluss nimmt, ist vollkommen unerheblich. Das schlimmste was passieren kann, ist, dass er sich dadurch der Grundlage seiner aktuellen zivilisatorischen Blüte beraubt.
Klimageschichtlich befinden wir uns im Moment in einer relativen Warmperiode innerhalb einer bereits seit längerem bestehenden Eiszeit. Schaut man sich die letzten Zyklen an, sollte diese Warmperiode bald zuende gehen und ein neuer Glazialzyklus einsetzen. Diese Warmperiode ist auch nur relativ zu sehen, den erdgeschichtlich ist es ungewöhnlich, dass so große Teile des Planeten von Eis bedeckt sind.
Als kleiner Trost: der Mensch an sich hatte seine großen Entwicklungsschübe immer im Gefolge von Eiszeiten. Auch dass er schlussendlich von den Bäumen stieg und in aufrecht in der Steppe seinen Weg über Faustkeile und Speere bis hin zu Kalaschnikov und I-Phone antrat, hatte möglicherweise(!) mit einer Versteppung Zentralafrikas, ausgelöst durch eine Eiszeit auf der Nordhalbkugel, zu tun. (Besserwisser welcome, Kreationisten no thanks!)
Noch was: letztes Jahr Weihnachten hatten wir an Heiligabend 25 cm Schnee in Bonn, und der blieb bis ins neue Jahr liegen.
wenn diese Klima-Arier wenigstens sagen würden welches die ab jetzt gültige Durchschnittstemperatur ist. So könnten wir uns daran halten und der Sonne entsprechende Vorschriften machen.
Aber nö, die Herren hüllen sich in Schweigen und sind so für den Fall gerüstet, falls es nicht mehr aufwärts geht mit den Temperaturen. Dann wird was anderes vorgeschrieben und im Zweifelsfall machen sie es so wie in meiner Kindheit: man warnt einfach vor der nächsten Eiszeit - der von Menschen gemachten versteht sich.
Einzelbeobachtungen, sei es von irgendwelchen Australiern und Pakistanis oder mehr/weniger Stürme sollten beide "Seiten" keine gesteigerte Bedeutung beimessen. Hier im Forum ist es ohnehin zu spät für Vernunft, aber sich mit wissenschaftlicher Methodik vertraut zu machen, könnte einigen hier nicht schaden.
Dass die Modelle bei solch hochkomplexen Systemen immer wieder verfeinert werden müssen ist jedenfalls keine Beweis, dass alles Quatsch ist, sondern dass sorgfältig gearbeitet wird. Was alle Male überzeugender ist als das nölige Lamento ("Lüge", "Prostituierten der Wirtschaft und der Politik", "sensationsgeil") oder das Wiederkäuen längst widerlegter Behauptungen ("gefälschte Hockeystick Diagramme").
In Deutschland war es November/Dezember 2010 saukalt, aber auf Grönland waren es zeitweise 12° C, jedenfalls deutlich zu warm. Da hat sich der Nordatlantische Strom wohl etwas verirrt und der Wind kam aus Nord-Ost. Auch in England war es bitter kalt, obwohl die ja vom Golfstrom mehr abkriegen sollten und es da immer milde Winter gibt. Mit dem Klima hatte die Kälte jedenfalls nichts zu tun.
Der Klimawandel findet aber weniger in Nord-Europa als vielmehr in Afrika, Latein-Amerika und Asien statt. Und den hat da wohl schon fast jeder bemerkt.
Soweit ich mich erinnere, gab es letztes Jahr weiße Weihnachten.
Ich habe auch nix dagegen im Dezember bei 30° im Biergarten zu sitzen.
Es ist alles Hysterie.
Vor x-mill. Jahren soll es an der Grube Messel in Hessen bei Darmstadt tropisches Klima gegeben haben, ohne damalige Autos o.a., wahrscheinlich hat sich das Klima durch die Außerirdischen, die Däniken immer beschreibt, geändert. Weil die haben sicher keine Rußpartikelfilter o. a. Filter, Katalysatoren in ihren Raumschiffen gehabt, als die abhoben......
Niemand sprach davon, es gäbe 30°C im Dezember in Deutschland - wie kommen Sie zu dieser absolut unsinnigen Behauptung?
Vor x-Mio. Jahren war die Grube Messel an einem geographisch vollständig anderem Ort. (eher am Äquator) Plattentektonik nennt man das - schlagen Sie mal nach!
Der konfuse Rest Ihres Textes ist einer Kommentierung unwürdig!
Man merkt einmal mehr: Je weniger Ahnung - desto lautstärker der verborte, kindische Protest gegen Offensichtlichkeiten: Nein, die Erde ist nicht rund, die Sonne dreht sich um die Erde, Zugfahren mit >60km/h ist tötlich, Evolution gibt es nicht und die Erde ist 6000 Jahre alt und Eiszeiten daher eine reine Verschwörung, die Mondlandung war gefaked und Thomas Gottschalk ist ein Außerirdischer.
Dann schmelzen weltweit die Gletscher und die Polkappen auch nicht, sondern machen Urlaub, nicht wahr?
Ja natürlich verändert sich das Klima im Laufe der Erdgeschichte aufgrund vieler Faktoren. Irgendwann war die Grube Messel auch mal Meeresboden. Aber normalerweise nicht so schnell und radikal, wenn nicht etwas Außergewöhnliches passiert (was dann meist unter anderem mit der Freisetzung enormer Mengen CO² in kurzer Zeit einher geht). Und ganz egal, woran es nun liegt, dass sich das Klima in so kurzer Zeit so schnell verändert, schön wird es nicht. Aber solange nur Inselstaaten in Ozeanien das Wasser bis zum Halse steht, interessiert uns das wohl nicht weiter.Vor x-mill. Jahren soll es an der Grube Messel in Hessen bei Darmstadt tropisches Klima gegeben haben,