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Existenzgründung: Frauen in der Familienfalle

Eva-Maria SimonSelbständige können sehr familienfreundlich arbeiten. Theoretisch. Tatsächlich bauen viele Frauen ihr Unternehmen in Teilzeit auf, aus Rücksicht auf die Kinder. Dadurch reicht oft das Geld nicht - oder der Mut, eine Gründungsidee durchzuboxen.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...831849,00.html
  1. #20

    Vielen Dank für den Link, ElisaX.
    Es ist doch erstaunlich, wie viele Leute sich mit dem Thema "Gleichheit und Unterschiede zwischen Mann und Frau" beschäftigen.
    Dabei bedeutet Emanzipation ja eigentlich nichts anderes als "Eigenständigkeit". Und somit sollte Emanzipation m.E. für jeden eine individuelle Geschichte sein, und nicht eine (durch statistische Erhebungen motivierte) oktroyierte Maßnahme.
  2. #21

    "Beraterin Birgitt Wählisch sagt: "Frauen muss man eher ermutigen, Männer eher auf den Boden zurückholen." Letztere seien oft so eingenommen von ihrer Idee, dass sie ihre Chancen nicht realistisch einschätzten. So gesehen habe das Zögern der Frauen auch etwas für sich."

    Wie soll man denn bitte eine Geschäftsidee umsetzen, wenn man nicht vollkommen von ihr eingenommen ist?

    Kein Wunder, dass praktisch alle bedeutenden Unternehmen von Männern gegründet wurden.

    Wer hat denn Verbrennungsmotoren, Zündkerze, Dübel, beutelloser Staubsauger, Glühlampe, etc. erfunden? Wer hat Unternehmen wie Daimler, Siemens, Bosch, AEG, etc. gegründet?

    Fehlt nur noch Frau von der Leyen mit einer per Quote begrenzten Existenzgründung für Männer!
  3. #22

    Das muss man sich leisten können

    Solo-Selbstständigkeit ist bei Frauen mit Familie mit Sicherheit schon seit langer Zeit sehr viel weiter verbreitet, als die Statistiken es zeigen. Die Diskrepanz zwischen großzügig gewährter Familienmitversicherung auf der einen Seite und hohen Ausgaben für die Sozialversicherung - allein mindestens 350 € für die Krankenversicherung - andererseits verleitet aber viele Frauen dazu, gegenüber der GKV des Ehemannes falsche Angaben zu machen - und die Versicherungen scheuen Einkommensprüfungen.
  4. #23

    Kinderbetreuung bleibt weiterhin das grosse Problem...

    Interessanter Bericht! Ja, die Berufstätigkeit der Frau und Mutter, unabhängig davon ob als Angestellte oder Selbständige steht immer vor dem Problem der Kinderbetreuung, die natürlich staatlich ermöglicht werden sollte. Unsere Kinder sind die Steuerzahler von MORGEN, sind das Potenzial Deutschlands..... Wann wird das endlich erkannt? Unser Muttertier @n Rabenmutter - Roman behandelt die Thematik......
  5. #24

    Dem stimme ich voll zu!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Selbständige können sehr familienfreundlich arbeiten. Theoretisch. Tatsächlich bauen viele Frauen ihr Unternehmen in Teilzeit auf, aus Rücksicht auf die Kinder. Dadurch reicht oft das Geld nicht - oder der Mut, eine Gründungsidee durchzuboxen.

    Existenzgründung: Selbständige Frauen tappen oft in die Familien-Falle - SPIEGEL ONLINE
    Ich kann dem in mehreren Punkten zustimmen.

    Ich habe es auch gewagt, weil ich denke, dass sich Kinder und die Selbstständigkeit sehr gut miteinander verbinden lassen.
    Schon bei der Beratung bei der IHK, kam ich mir jedoch etwas komisch vor. Was Hausfrau, Kinder, welchen Plan verfolgt die denn? Aber ich habe es gewagt, wobei, bei der Anmeldung als Selbstständige bei der Krankenkasse, kamen wieder Zweifel, die Beiträge sind echt eine Frechheit! Na ja, aller Anfang ist schwer! Wenn jetzt diese Rentenversicherungspflicht für Selbstsändige kommt, dann ist wohl Schluss mit Lustig!


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