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Existenzgründer: Bloß keine Pleite kurz vor der Rente

DPAGründen ist ein Jugendphänomen. Jenseits der 50 wagt kaum noch jemand den Schritt in die Selbstständigkeit. Dabei steht für Experten fest: Angesichts des demografischen Wandels kommt es in Zukunft vor allem auf die älteren, berufserfahrenen Gründer an.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...837576,00.html
  1. #1

    Mit alten Menschen will niemand mehr was zu tun haben, weshalb es schwer ist, neue Kunden zu gewinnen.
    Ich glaube, ab 30 so einen Schritt zu wagen geht nur, wenn man sich bereits vorher einen Kundenkreis erworben hat oder ein Alleinstellungsmerkmal hat (Hüttenwirt).
  2. #2

    Nur Mut....

    Ich habe mich vor vier Jahren selbständig gemacht und es war eine der besten Entscheidungen meines Lebens, die ich noch keine Minute bereut habe.

    Allerdings habe ich mich auch zwei Jahre darauf vorbereitet und alles gut durchdacht und geplant. Eine Selbständigkeit aus der Not oder Arbeitslosigkeit heraus ist sicherlich deutlich schwieriger und mit größerem Risiko behaftet.
  3. #3

    In Deutschland...

    ist ja auch im Vergleich mit anderen Laendern der EU eine Pleite auch eine wirtschaftliche Katastrophe.
    Sechs Jahre Insolvenz mit Einziehung von Altersvorsorge und danach noch weitere drei Jahre stehender Eintrag in der Schufa. Wer Selbststaendig werden sollte im hohen Alter riskiert den Supergau, Armut !
  4. #4

    Ältere wollen doch keine Firma mehr gründen

    Sie haben die Erfahrung doch schon längst gemacht, daß der der mit ehrlicher Arbeit versucht sein Geld zu verdienen, dafür vom Staat bestraft wird. und je mehr er arbeitet desto mehr wird er bestraft. Unbekümmerte Jugendliche lassen sich blenden von du bist dein eigener Chef etc. pp. die vergessen das Finanzamt und die ganzen anderen Behörden und Zwangsvereine die man als Selbständiger aufgebürdet bekommt und einem wie Blutsauger das Selbständigenleben begleiten.
    Die Selbständigen ich meine damit die Kleinselbstständigen sind die Deppen der Nation.
    Jeder Angestellte beim Staat verdient auf Lebenszeit mehr und braucht keine Verantwortung zu übernehmen, sondern seine Lebenszeit nur absitzen die Behörden in Deutschland sind voll davon. Deshalb hat Deutschland auch so viele Schulden.
  5. #5

    Dank der rot-grünen Agenda2010

    riskieren Ältere beim Scheitern ihr ganzes Vermögen, das sie für ihren Lebensabend auf die hohe Kante gelegt haben. Wer sein Vermögen beizeiten verpraßt und verjubelt hat - und keine Kapitalbasis für eine Gründung mehr hat -, bekommt Hartz 4. Wer vorgesorgt hat, bekommt nichts, bis sein Vermögen verbraucht ist. Jüngeren stellt sich dieses Problem nur in geringerem Maße.
  6. #6

    Ach nein, wie furchtbar....

    Zitat von mischpot Beitrag anzeigen
    die vergessen das Finanzamt und die ganzen anderen Behörden und Zwangsvereine die man als Selbständiger aufgebürdet bekommt und einem wie Blutsauger das Selbständigenleben begleiten.
    Wer selbständig ist, sollte schon eine vernünftige Cash-Flow-Planung aufstellen, dann gibt es auch keine böse Überraschung und alle Steuern/Abgaben sind stets im Blickfeld. Sowas ist kein Hexenwerk und in der Regel recht schnell erledigt.

    Wenn es natürlich schon an einer halbwegs gescheiten Planung mangelt, dann sollte man von der Selbständigkeit tatsächlich besser die Finger lassen.
  7. #7

    Ich wuerd ja vielleicht gruenden

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Gründen ist ein Jugendphänomen. Jenseits der 50 wagt kaum noch jemand den Schritt in die Selbstständigkeit. Dabei steht für Experten fest: Angesichts des demografischen Wandels kommt es in Zukunft vor allem auf die älteren, berufserfahrenen Gründer an.

    Warum sind Ältere selten Existenzgründer? - SPIEGEL ONLINE
    aber nicht bei den derzeitigen Regeln die das Thema Steuern, Sozialversicherungsbeitraege, Zuverdienstgrenzen fuer Rentner und andere Regularien umfassen. Wer will, dass ein 50-,55- oder 60jaehriger noch mal voll ins Risiko geht muss schon massive Anreize schaffen. Die seh ich nicht in der EU. Lieber gruende ich in Asien oder Amerika.
  8. #8

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Gründen ist ein Jugendphänomen. Jenseits der 50 wagt kaum noch jemand den Schritt in die Selbstständigkeit. Dabei steht für Experten fest: Angesichts des demografischen Wandels kommt es in Zukunft vor allem auf die älteren, berufserfahrenen Gründer an.

    Warum sind Ältere selten Existenzgründer? - SPIEGEL ONLINE
    Die Sache liegt auf der Hand: Ältere Menschen sind nicht mehr so karrieregeil und geldgierig wie Jüngere. Deswegen machen sich diese weniger selbständig!
  9. #9

    Krankenkasse

    Und dann geht man pleite und kann mit 55 Jahren nicht zurück in die gesetzliche Krankenkasse... Vielen Dank auch...








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