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Ex-Wirtschaftsminister: Werner Müller wird Chef der RAG-Stiftung
dapdAls Ruhrkohle-Chef hob Werner Müller sie einst mit aus der Taufe - nun ist der frühere Bundeswirtschaftsminister an die Spitze der RAG-Stiftung gewählt worden. Sie hält die Mehrheit am Chemiekonzern Evonik und wickelt den Steinkohlebergbau ab.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-865055.html
- #1 02.11.2012 18:38 von
Rotverschiebung
Müller und Tacke - noch zwei rote Abstauber!
"Für die rot-grüne Bundesregierung verhandelte Müller mit der Industrie den Kernenergiekompromiss (Atomausstieg). In die Schlagzeilen geriet Müller, als er das vom Bundeskartellamt ausgesprochene Verbot der Übernahme der Ruhrgas durch die Nachfolgegesellschaft seines ehemaligen Arbeitgebers VEBA, die E.ON AG,[1] aus Gründen des überragenden Interesses der Allgemeinheit[2] nicht hinnehmen wollte und deshalb seinen Staatssekretär Alfred Tacke anwies, die Fusion durch Erteilung einer Ministererlaubnis nach § 42 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen zu ermöglichen. Tacke wurde 2004 Vorstandsvorsitzender beim Stromversorgungsunternehmen STEAG, einer 100%igen Tochter der inzwischen seit Juni 2003 von seinem ehemaligen Chef Werner Müller geleiteten RAG, an der E.ON bis August 2007 mit rund 40 % beteiligt war.[3]" (wikipedia) - #2 02.11.2012 19:21 von
- #3 03.11.2012 01:51 von
Veruntreuung von Steuergeldern ?
Ach, der fruehere Ruhrkohle-Chef ? Was hat er denn gemacht / geleistet, bevor er Bundesminister wurde ? Ach, er war ein kleiner ......
Hat man da etwa einen Apparatschik hochgejubelt, der, einmal im Amt, genau das tut, was man sich von ihm erwartet ?
Schafft die Politik durch unnoetige Privatisierungen immer und immer mehr Jobs, die einzig und allein der gemessen am Leistungshorizont total ueberplanmaessigen Versorgung linientreuer, "zu belohnender" Parteihelden aller Lager dienen ?
Im Strafgesetzbuch fehlt m.E. der Straftatbestand der Veruntreuung von Steuergeldern. - #4 03.11.2012 03:59 von
yoooh
Habe ich nicht mal gelesen, weshalb die Politiker im Nachhinein so viel Geld hinterhergeworfen bekommen? Damit diese Leute keine Lobbyarbeiten danach betreiben müssen.
Vielleicht sollte man beim leisesten Verdacht die weiteren Bezüge streichen. - #5 03.11.2012 08:40 von
@ palmöl
Schön, daß Sie Ihren Beitrag mit dem Hinweis auf rot-grün untermalen, was aber nicht darüber hinwegtäuschen kann, daß dieser Vorgang ein unter Politikern allgemein üblicher ist;
das Abstauben von Pöstchen und Pensionen, um sich das Altenteil nochmal so richtig zu vergolden - wie gesagt; ganz gleich, welches Parteibuch die Leute in der Brusttasche tragen.
Und diese Praxis nimmt seit einigen Jahren immer groteskere Züge an.
Es gibt Leute die behaupten, Ex-Kanzler Schröder hätte da eine Hemmschwelle derart tiefer gelegt, daß man nichtmal mehr hüpfen müßte um drüberzukommen.
In der Form o.ä. hätte ich Ihnen vollumfänglich zugestimmt, aber da man ja Ihre pro-Schwatz-Geld Beiträge kennt... - #6 03.11.2012 08:55 von
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