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Ex-Verteidigungsminister: Guttenberg scheut Polit-Comeback
Der frühere Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg wird vorerst nicht in die deutsche Politik zurückkehren. Guttenberg habe ihm gesagt, dass er sich 2013 nicht um ein Mandat bewerben werde,*erklärte CSU-Chef Horst Seehofer.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...810285,00.html
- #50 20.01.2012 10:26 von
- #51 20.01.2012 10:28 von
- #52 20.01.2012 10:29 von
- #53 20.01.2012 10:35 von
Respekt, wovor?
Ach herrje - da schließt Schummel-Karl (vorerst!) ein Polit-Comeback aus, und schon zeigt man Respekt vor solcherlei Einsicht, die man eigentlich schon Kindern im Vorschulalter einbleut. Wohl eher nicht. Nur zur Erinnerung: Der Mann hat als Spitzenpolitiker und vermeintlicher CSU-Heiliger nicht nur seinen Doktor-Titel ermogelt (für solch eine Aktion wird Otto-Normal-Student mit Schimpf und Schande exmatrikuliert und bekommt nie wieder ein Bein auf Akademiker-Erde), sondern auch noch (zunächst!) Stein und Bein geschworen, dass die Anschuldigungen völlig aus der Luft gegriffen seien. Cogito ergo dumm? Das hat wohl weniger etwas mit "Einsicht" als vielmehr mit Kalkül zu tun. Bei all den Nasen, die da noch so im deutschen Polit-Zirkus herumschwimmen, fällt die von Pinocchio langfristig nicht auf - und schon ist er wieder am Start, wie Karl aus der Kiste. Geduld ist eben eine Tugend. Und wie man bei solchen, völlig fehl am Platze seienden Respekt-Bekundungen erahnen kann, wird er einst auch wieder mit offenen Armen aufgenommen. Armes Deutschland.
- #54 20.01.2012 10:35 von
Offensichtlich ist ...
... dass er damit im Vergleich zu Wulff ein Riese ist! Absolut betrachtet: diese Einsicht habe ich bei einem Umworbenen (Angebote gibt/gab es ja wohl - das Warum erschließt sich mir allerdings nicht) und Egomanen wie ihm nicht vermutet. Das finde ich respektabel genug - wenn da auch nicht schon wieder Taktik (vor dem Hintergrund der Wulffschen Verhaltensweisen) dahintersteckt. Bei diesem Berliner Panoptikum wird man ja langsam paranoid ;-)
- #55 20.01.2012 10:35 von
Das erschüttert Sie erst jetzt?
Die Ergebnisse deutscher Interessenvertretung in Brüssel sprechen seit Jahren eine eindeutige Sprache!
Schon mal etwas vom geflügelten Begriff „German vote” gehört?
Das macht Europa für unsere Vertreter so praktisch: Es bieten sich jede Menge zusätzlicher lukrativer Versorgungsposten, verdiente und/oder unbequeme Parteigenossen wegzuloben, Familienmitglieder und/oder Freunde auf Steuerzahlerkosten finanziell luxuriös abzusichern...
Was glauben Sie denn, warum Europa bei normalen Bürgern inzwischen eher Feindbild ist und bei Postenzugriffsberechtigten alternativlos? - #56 20.01.2012 10:39 von
Ja, leider
QUOTE=vostei;9480599]Imageberater - dafür gibt es Profis. Das Produkt dG (der Gutste) wird schön langsam, aber sicher (leider) wieder aufgebaut.[/QUOTE]
Man fragt sich schon, wo diese Profis vorher waren. Aber G. gilt ja als beratungsresistent . Vielleicht hat man ihm nur die Ergebnisse einiger Blogs zu lesen gegeben - oder Frau Springer hat ihm mit einer Aktion wie bei Wulff gedroht. Momentan scheinen die Machtzentren ja irgendwo im Verborgenen zu sitzen .
Mich stört auch, dass man immer auf seine Diss. als Rücktrittsgrund verweist und seine anschließenden Lügereien ebenso unterschlägt wie seine Non- Performance als Minister.
Da der deutsche Wähler der Dr.-Arbeit ohnehin nicht so viel Bedeutung ( paar fehlende Fußnoten (was ist das überhaupt?)) beimißt, wird dieser "Rücktrittsgrund" bald keine Rolle mehr spielen - #57 20.01.2012 10:40 von
Unmoralische Partei in Guttenland
In der CSU scheint selbst in der Absage wohl immer noch Guttenberg die Hosen anzuhaben. Es wäre die verdammte Aufgabe und Haltung des Parteivorsitzenden und der örtlichen Parteispitze gewesen, über die Kandidatur zu entscheiden, und zwar ablehnend, mit genau der Begründung, die Guttenberg jetzt gegeben hat ("Und ich habe auch aus meinen Fehlern zu lernen"). Nur: aus Guttenbergs Mund wirkt sie taktisch und unglaubhaft. Bei ihm weiß man nie, wann er denn die Wahrheit spricht.
.
Würde Guttenberg morgen sagen, er sei falsch verstanden oder falsch zitiert worden, würde ihm die CSU prompt zu Füßen liegen und leider auch ein Gutteil der Bevölkerung. Das ist die Nachricht in der Nachricht. - #58 20.01.2012 10:40 von
Wulff vermasselt Guttenbergs Comeback
Guttenberg handelt klug: es sei nicht der richtige Zeitpunkt - und: er müsse sein Fehlverhalten noch bearbeiten.
Bei einem Comeback zum nahen Zeitpunkt würde er nur verlieren können.
Der eine mit der Plagiatsaffäre - der andere mit einer drohenden Glaeseker- Wulff - Affäre. Beide würden im gleichen Topf "schmoren" - selbstverschuldet.
Und immer noch gilt:
Es ist keine Skandalisierung. Wenn auch der Bobbycar zwar nicht grenzwertig war, aber dazu beitrug, Volkes Abwinken zu stärken.
Investigativer Journalismus ist das Fundament unserer Demokratie.
Er ist unentbehrlich. Insofern sollten diejenigen, die meinen, übers Ziel hinausgeschossen zu sein, den Blick nicht zu tief senken.
Ihr werdet gebraucht!
Das Volk staunt:
wer hätte gedacht, dass Guttenberg einmal zum Vorbild für Wulff werden könnte.
Cem Özdemir legt indirekt Wulff den Rückzug nahe.
Parallelen zwischen dem Verzicht Guttenbergs und dem aktuellen "Aussitz- Versuch" (mehr ists nicht mehr) Wulfss lassen sich prima ziehen. - #59 20.01.2012 10:41 von
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