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Ex-"Sun"-Chefin Brooks im Verhör: Der Schulmädchen-Report

Getty ImagesAls Chefredakteurin der "Sun" war Rebekah Brooks Großbritanniens meist gefürchtete Journalistin. Jetzt musste sie im Abhörskandal um das Murdoch-Presseimperium aussagen. Sie tat betont unschuldig - und plauderte über die merkwürdig liebevollen SMS von Premier David Cameron.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...832764,00.html
  1. #1

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Als Chefredakteurin der "Sun" war Rebekah Brooks Großbritanniens meist gefürchtete Journalistin. Jetzt musste sie im Abhörskandal um das Murdoch-Presseimperium aussagen. Sie tat betont unschuldig - und plauderte über die merkwürdig liebevollen SMS von Premier David Cameron.

    Ex-"Sun"-Chefin Rebekah Brooks sagt zu Mudoch-Skandal aus - SPIEGEL ONLINE
    Wieso diskutieren alle über die Leute, die angeblich irgendwelche Informationen erlangt haben?
    Es scheint niemanden zu interessieren, wie(!) ein Zeitungsverlag in der Lage war Telefonate abzuhören. Wieso ist eine popelige Zeitung in der Lage mit Geheimdienstmethoden Bürger auszuspionieren?
  2. #2

    In England macht Murdoch Europapolitik

    http://www.20min.ch/wissen/news/story/17590488
    Damit Murdoch immer bestens informiert ist, hat sich seine Vertraute vermutlich an David Cameron "herangemacht" Lots of Love...... Medien machen eben Politik, das ist in Deutschland mit der "BILD" nicht anders. Und David Cameron, fiel er den Europäern beim ESM ncht in den Rücken?
    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article13762108/Camerons-Nein-ist-falsch-und-gefaehrlich-fuer-Europa.html
    Camerons "Nein" zu Europa war eine Entscheidung gegen uns Europäer, anders hätte er sich wohl nicht entscheiden dürfen. Murdochs, bzw. Brooks "SUN" hätte ihm sonst die Hölle heiss gemacht.
  3. #3

    .

    Zitat von foo!? Beitrag anzeigen
    Wieso diskutieren alle über die Leute, die angeblich irgendwelche Informationen erlangt haben?
    Es scheint niemanden zu interessieren, wie(!) ein Zeitungsverlag in der Lage war Telefonate abzuhören. Wieso ist eine popelige Zeitung in der Lage mit Geheimdienstmethoden Bürger auszuspionieren?
    Jede finanzstarke Redaktion könnte mit klandestinen Methoden an private Infos kommen. Mit den richtigen Experten ist es sicherlich kein Problem. Wenn eine Redaktion bzw. die Redakteure so etwas anweisen, dann müssen sie auch mit den strafrechtlichen Konsequenzen rechnen und hier sehe ich das eigentliche Problem. Weder Murdoch noch Brooks werden strafrechtliche Konsequenzen zu fürchten haben und in der britischen Gesellschaft sind sie sicherlich nach 2 Jahren auch wieder erwünscht. Das ist alles nur noch eklig.
  4. #4

    Schaulaufen der Wölfinnen und Wölfe

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Als Chefredakteurin der "Sun" war Rebekah Brooks Großbritanniens meist gefürchtete Journalistin. Jetzt musste sie im Abhörskandal um das Murdoch-Presseimperium aussagen. Sie tat betont unschuldig - und plauderte über die merkwürdig liebevollen SMS von Premier David Cameron.

    Ex-"Sun"-Chefin Rebekah Brooks sagt zu Murdoch-Skandal aus - SPIEGEL ONLINE
    Schaulaufen der Wölfinnen und Wölfe im Schafspelz und der Schulmädchenuniform. Warum bekommen solche Leute immer wieder eine Bühne?

    Wenigstens gibt es das Hetzblatt SUN nicht mehr.
  5. #5

    seit wann denn ?

    Zitat von wolfgangotto Beitrag anzeigen
    Schaulaufen der Wölfinnen und Wölfe im Schafspelz und der Schulmädchenuniform. Warum bekommen solche Leute immer wieder eine Bühne?

    Wenigstens gibt es das Hetzblatt SUN nicht mehr.
    Vor einer Minute gab es die SUN noch:

    The Sun | The Best for News, Sport, Showbiz, Celebrities | The Sun

    Diese "Zeitung" hat schon vor hundert Jahren gegen die "Hunnen" (das sind wir) gehetzt und wird auch in hundert Jahren noch ihr Unwesen treiben.
  6. #6

    miteindander reden?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Denn dass Politiker und Journalisten miteinander reden - gerade auch heimlich -, gehört zum Wesen der Demokratie. Anders würden viele politische Skandale gar nicht ans Licht kommen.
    Diese "Journalistin" hat nicht mit Politikern "gesprochen", sondern regelmäßige Sitzungen mit ihnen abgehalten. Permanente Sitzungen im kleinen Kreis und dauerhafter SMS-Kontakt haben überhaupt gar nichts mit journalistischer Arbeit zu tun. (Gleich gar nicht, wenn es sich dabei um den Premier des Landes handelt.) Kritische Distanz ist das A und O für objektiven Journalismus.
  7. #7

    Die SUN gibt es noch…

    Zitat von wolfgangotto Beitrag anzeigen
    Schaulaufen der Wölfinnen und Wölfe im Schafspelz und der Schulmädchenuniform. Warum bekommen solche Leute immer wieder eine Bühne?

    Wenigstens gibt es das Hetzblatt SUN nicht mehr.
    …die News of the World wurde eingestellt.
  8. #8

    Lots of Love…

    Zitat von 3land Beitrag anzeigen
    http://www.20min.ch/wissen/news/story/17590488
    Damit Murdoch immer bestens informiert ist, hat sich seine Vertraute vermutlich an David Cameron "herangemacht" Lots of Love......
    …klingt übersetzt ins Deutsche intimer, als es im Englischen gemeint ist. Wenn man sich etwas besser kennt, entspricht das eher unserem "Liebe Grüße"
  9. #9

    Unrealistisch

    Zitat von Ha.Maulwurf Beitrag anzeigen
    Kritische Distanz ist das A und O für objektiven Journalismus.
    Im Prinzip gebe ich Ihnen Recht, aber in der Realität werden Sie auch hierzulande fast nur auf Journalisten treffen, die ein mehr oder weniger enges Verhältnis zu Politikern pflegen. An die Vorgabe der Politiker, nur das aus Gesprächen zu veröffentlichen, was diese auch veröffentlicht sehen wollen, hält sich jeder, weil sonst das nächste Hintergrundgespräch eben ohne sie stattfindet.


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