muss man nicht kennen, wenn man sich für Fussball nicht interessiert.
Spielsucht, Depressionen - Andreas Biermann hat die Schattenseiten des Fußballs kennengelernt. Der ehemalige Profi des FC St. Pauli hat sogar versucht, sich das Leben zu nehmen. In seiner Biografie erinnert sich der 30-Jährige*an den Tag, der eigentlich sein letzter sein sollte.
http://www.spiegel.de/sport/fussball...748498,00.html
muss man nicht kennen, wenn man sich für Fussball nicht interessiert.
Ihr Beitrag hat mich veranlasst mich anzumelden, da ich Ihnen in aller Deutlichkeit widersprechen muss. Meiner Ansicht nach stellt diese - mit Verlaub - "laxe" Haltung zu der Person Biermann und dem damit verbundenen Thema Suizid ein Problem unserer Gesellschaft dar. Mir ist ebenfalls aufgefallen, dass Beckmann, Sportstudio und div. andere Medien kurzfristig zu dem Thema berichtet haben. Einen Gefallen hat sich der junge Mann im Hinblick auf seine weitere Karriere jedenfalls nicht getan. Genau das dürfte ihm auch bewusst gewesen sein. Ich sehe sein Anliegen vielmehr darin, auf die Problematik einer Krankheit wie Depression i.V.m. Spielsucht und Leistungsdruck aufmerksam zu machen. Auch wenn er vielleicht ein paar Scheine mit dem Buch machen wird, kann man hier vermutlich nur von einer Aufwandsentschädigung sprechen. Das die Probleme einer Leistungsgesellschaft angesprochen werden, ist nach wie vor wichtig! Biermann ist eine der wenigen Personen, die diesen unbequemen Weg gehen. Und wenn da alle 6 Monate was zu erscheint: so what - dann finde ich kann man das mit entsprechendem Respekt zur Kenntnis nehmen und sich
... kann nichts dazu, aber der Druck, die Erwartungen, der eigene Anspruch und die ständige Präsenz in den Medien, die können sicher einen entsprechend disponierten Menschen diese schrecklichen Gedanken umsetzen lassen. Wie viele gehen einen ähnlichen Weg, kommen durch Suizid ums Leben und kaum jemand nimmt Notiz, weil es eben nicht ein irgendwie bekannter oder berühmter Mensch ist ?
Ich wünsche Andreas Biermann und seiner Familie alles Gute, möge er mit der Krankheit umgehen können, hoffentlich komplett gesund werden können, bestimmt seiner Familie immer ein verantwortungsvoller Vater sein können.