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Ex-Schlichter im Bahnhofsstreit: Geißler spricht sich für Bau von Stuttgart 21 aus
dapdDas Großprojekt Stuttgart 21 wird immer teurer, derzeit werden bis zu 2,3 Milliarden Euro Mehrkosten veranschlagt. Jetzt mischt sich der frühere Schlichter Heiner Geißler in den Streit um den Bau ein: Es gebe keine Alternative zu einem neuen Bahnhof, die Kostenexplosion sei lösbar.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...-a-883982.html
- #1 18.02.2013 09:41 von
Ah ja,
Heiner Geissler war ja der "neutrale" Schlichter °!° Ein Schelm der Böses dabei denkt.
Ich bin nur froh, dass in meiner Heimatstadt Frankfurt ein ähnliches Projekt wie Stuttgart 21 aus Kosten- und Machbarkeitsgründen beerdigt worden ist. Auch hier sollte aus einem Kopfbahnhof ein unterirdischer Tiefbahnhof werden. Dabei ist Frankfurt viel eher ein "Knotenpunkt" mitten in Deutschland als Stuttgart. - #2 18.02.2013 09:42 von
Der Mann war von Anfang an...
... ein Wolf im Schafspelz. Und vom Alter und vom Intellekt her der Sache überhaupt nicht gewachsen. Er hat sich - ähnlich unserem ebenso vergreisten BP - nur den salbungsvollen Worten und dem Selbstbild des grossen Weisen aus dem Abendland hingegeben. Mag sein, dass er seinen Unsinn sogar glaubt - aber von der Welt versteht dieser Mann schon lange nichts mehr.
Wenn die Bürger dieses Landes weiterhin so verarscht werden wie bei S21 dann wird es irgendwann gewaltig rums machen. - #3 18.02.2013 09:43 von
Transprapid
Also irgendwie erinnert mich das ganze an den Transrapid in München, wo der Ude massiv dagegen war. Der meinte, wenn er den Transrapid kippt, würde er eine S-Bahn zum Flughafen bekommen. Doch da München für den öffentlichen Nahverkehr schon so viel Geld bekommen hat, war da nichts mehr drinnen. Also hat nun München keinen Transrapid und auch keine Express-S-Bahn.
Nicht das es Stuttgart genau so geht. Projekt gekippt und nix mehr bekommen. - #4 18.02.2013 09:43 von
optional
Wohlwissend, dass diese 2 Milliarden Ausstiegskosten vollkommen unbewiesen sind, nützt Geißler, sowie die Bahn auch, dieses fadenscheinige Argument um S21 weiter zu bauen. Bei Geißler war ich mir nie sicher woran ich bin. Jetzt weiß ich es: ein Mann mit Maske.
- #5 18.02.2013 09:44 von
Geißler
Wenn ein Projekt wirtschaftlich unrentabel ist, aber von den Befürwortern mit falschen Zahlen argumentiert wurde, dann kann man das den Gegnern nicht in Rechnung stellen.
Wer das Milliardengrab will, muss dann auch dafür bezahlen. Wieviele Millionen spenden sie dafür Herr Geißler? - #6 18.02.2013 09:46 von
Geisler hat so viel privates Geld ?
Wenn es sein eigenes wäre, würde er anders reden ! Scheinbar ist der Blick in die Gesellschaft für Herrn Geisler verloren gegangen, man kann keine Großprojekte mehr bauen , wenn die Infrastruktur im Lande jedes Jahr ein Stück weiter den Berg runtergeht.
Sollen die Politiker mit ihrem Privatvermögen das bauen, meinentwegen als Steuerabschweigungsmodell wie bei den Schifffonds und Flugzeugfonds - dann haben diese Politiker gleich zwei Erlebnisse auf einmal ! - #7 18.02.2013 09:46 von
Der sogenannte "Unparteiische" von der Schlichtung demonstriert bloß mal wieder, daß er genau das nie war, sondern immer nur Handlanger der damaligen Regierung und der DB AG. Bitte weitergehen, hier gibt es nichts zu sehen...
- #8 18.02.2013 09:46 von
Sterben lassen
Man sollte den Kopfbahnhof etwas modernisieren, die Magistrale bauen und den Tiefbahnhof sterben lassen. Ein miserabel erdachtes und durchgeplantes Konzept muss man nicht umsetzen nur weil man schon Geld verbrannt hat. Das Projekt schadet der Stadt und ihren Bürgern und hilft letztlich nur denen, die mit den freiwerdenden Bauflächen Geld verdienen wollen. Zumal der alte Bahnhof 1993 schon leistungsfähiger war als der Neue es in den schönsten Rechnungen der Bahn je würde.
- #9 18.02.2013 09:46 von
Wie immer ...
... ist also alles alternativlos?
Warum hasse ich dieses Wort eigentlich seit Monaten?
Es wird eine Auffassung als nicht die einzig wahre, nein als die einzig mögliche hingestellt.
Nach der inflationären Verwendung bzw. Zuschreibung des Wortes an unsere Kanzlerin nutzt es also auch der so "neutrale" Herr Geißler inzwischen.
So ganz unparteiisch erschien mir der Herr Geißler sowieso nie. Nun ja.
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