Forum


 

Ex-Pornostar im Interview: "Ich wollte die Männer verunsichern"

Sie wollte die Kunst in den Porno bringen, die klassische Rollenverteilung aufbrechen: Sasha Grey wurde zum Superstar der Sexfilm-Industrie. Mit 23 Jahren hat sie nun ihre Karriere beendet. Im Interview spricht sie über gesellschaftliche*Tabus, ihren Spaß am Sex und das nötige Muskeltraining.

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...791470,00.html
  1. #130

    .

    Zitat von Steve Holmes Beitrag anzeigen
    Die ganze Diskussion hier geht um Filmschauspieler. Von denen haben viele keine Theatererfahrung und Schauspielausbildung. Autodidakten haben es im Film immer wieder zu höchsten Auszeichnungen gebracht.
    Ohne Schauspielausbildung, Theatererfahrung oder jahrelange Routine in TV-Serien wird so gut wie niemand Filmschauspieler.

    Und es gibt keinen US-Star, nicht mal in der zweiten oder dritten Reihe, der vorher im Pornobusiness war. Die einzige Person, die nach einer Pornokarriere als Filmschauspielerin erfolgreich ist, ist meines Wissens Kekilli. Und die will von ihren Bumsfilmen nix mehr wissen.

    Und was ist Ihrer Meinung nach ein "Autodidakt"? Einer der im stillen Kämmerlein Szenen probt und dann plötzlich beim Film groß rauskommt? Solche Leute werden Sie aber nicht viele finden.

    Zitat von Steve Holmes Beitrag anzeigen
    Aber vor allem in den USA haben viele Pornodarstellerinnen und Darsteller eine Schauspielausbildung. Theaterkurse sind dort an Schulen wesentlich verbreiteter als in Europa.
    Ein Theaterkurs ist eine Schauspielausbildung?

    Wie viele Pornodarstellerinnen eine Schauspielausbildung haben, ist im übrigen irrelevant, da dies keine Voraussetzung ist, um in einem Porno aufzutreten. Pornoproduzenten wollen von ihren Bewerbern kein Schauspieldiplom vorgelegt bekommen.

    Zitat von Steve Holmes Beitrag anzeigen
    Und manche, wie Hershel Savage , nehmen seit Jahren privaten Schauspielunterricht und sind schon oft auf der Bühne gestanden.
    Sie greifen immer irgendwelche Einzefälle raus und tun dann so, als seien die repräsentativ. 99,9 % aller Pornodarsteller haben mit Sicherheit noch nie auf einer Theaterbühne gestanden oder in einem Mainstream-Film gespielt.

    Zitat von Steve Holmes Beitrag anzeigen
    Mehr oder weniger gelungene Beispiele von cross-over gab es immer wieder. Zum Beispiel The Italian Stallion mit Sylvester Stallone oder Caligula mit u.a. Malcolm McDowell, John Gielgud und Peter O'Toole.
    Schon wieder zwei völlig unbrauchbare Beispiele.

    Stallone war nie Pornodarsteller. "The Party at Kitty and Stud's" hat er als völlig Unbekannter gedreht, weil er eben die 200 Dollar brauchte. Soweit mir bekannt, ist es kein Hardcore-Film und Stallone hat auch keine Hardcore-Szenen gedreht. Später hat er außerdem nie wieder in Filmen dieser Art mitgewirkt.

    "Caligula" ist ein normaler Spielfilm und kein Pornofilm, wurde aber von Produzent Bob Guccione - unter Umgehung des Regisseurs Tinto Brass - nachträglich mit Porno-Szenen angereichert, worüber Malcolm McDowell sehr verärgert war. Die entsprechenden Szenen sind sehr kurz, weshalb es allein deshalb grotesk ist, von einem Porno zu sprechen.

    Und Sie glauben doch nicht ernsthaft, dass sich so renommierte Schauspieler wie O'Toole, McDowell, Mirren oder gar John Gielgud für einen Pornofilm verpflichten lassen?

    Alle Beispiele, die Sie bislang zur Stützung ihrer Thesen angeführt haben, taugen schlichtweg nichts.
  2. #131

    Nachdenken

    Zitat von juerv1 Beitrag anzeigen
    Und was wollen Sie uns mit diesen ganzen Links sagen, sganarelle? Soll Pornographie verboten werden so wie früher, wo sie unter dem Ladentisch gehandelt?
    Vor allem möchte ich von der Schwarz-Weiß-Debatte weg und zu einem tieferen Verständnis hin, was Pornografie - und letztlich, was Sexualität eigentlich ist. Dazu gehört aber eine umfassende Information über möglichst viele Aspekte einer Sache. Dr. Jakob Pastötter betonte in der gestrigen Sendung sehr richtig, dass Pornografie und Sexualität ganz und gar nicht dasselbe sind. Herrlich seine Schlussbemerkung angesichts der sexy aufgepeppten Damen: "Wer solche Argumente vor sich herträgt, braucht keine anderen!" Vermutlich haben die beiden nicht einmal kapiert, was er damit sagen wollte. Er kam ja auch kaum zu Wort bei so viel aggressiv vorgetragenem Marketing-Populismus.








TOP



TOP