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Ex-Parteichef Bisky: Linke bietet "Super-Horror-Show"

ddpDer Führungsstreit in der Linken lässt selbst altgediente Funktionäre verzweifeln. Der frühere Parteichef Bisky bezeichnete die aktuelle Krise als "Super-Horror-Show". Ein Politologe prophezeit der Linken bereits den Abstieg zur Regionalpartei.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...835446,00.html
  1. #1

    Abstieg zur Regionalpartei

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Führungsstreit in der Linken lässt selbst altgediente Funktionäre verzweifeln. Der frühere Parteichef Bisky bezeichnete die aktuelle Krise als "Super-Horror-Show". Ein Politologe prophezeit der Linken bereits den Abstieg zur Regionalpartei.

    Bisky kritisiert Streit über Linken-Chefposten - SPIEGEL ONLINE
    Da die Linke nicht in der Lage ist, sich zu sortieren und das schon länger nicht und weil das von außen den offenbar nicht ganz unzutreffenden Anschin erweckt, jeder gegen jeden, Hauptsache dagegen, und weil die maßgeblichen Hirne der Partei entweder nicht vorhanden oder nicht in der Lage sind, dafür zu sorgen, daß meine eine gemeinsame realistische Richtung beschließt und dann auch einhält, und weil dieses grundsätzliche ABC einer politischen Partei schon länger nicht funktioniert, sollten sie - wutschnaubend und auf die Bundesrepublik schimpfend - dorthin zurückkehren, wo die alten Chef-Ideologen hergekommen sind.

    Eigentlich bräuchte die Bundesrepublik in ihrer Parteienlandschaft heute mehr denn je eine glaubwürdige linke Partei mit einer gewissen Konsequenz für die Interessensvertretung des Bürgers, jenes Menschen, der heute in der Politik gar nicht mehr bedacht wird.

    Dafür aber eignet sich so eine zerstrittene Chaos-Truppe gerade nicht, sondern sie schadet dem Ansehen der bedürftigen und politisch ignorierten Menschen eher noch, weil sie ja vorgibt, deren Interessen im Auge zu haben, was sie aber nicht kann.

    Daher, DIE LINKE, ihr hattet eine legitime Übergangszeit in der Post-DDR-Zeit, nun seit ihr aber zu dumm, eine Partei wirksam und effektiv im Hinblick auf die erklärten politischen (hohen) Ziele auf die Beine zu stellen, nun verbraucht ihr nur noch unnützt Steuergelder und seid mangels Qualität leider überflüssig, ja schädlich.

    Also, seid demokratisch einfühlsam und löst den Laden auf.
  2. #2

    ohne

    Die Querelen bei den Linken sind zwar sehr unschön. Verloren hat die Partei m.E. aber, weil es in Deutschland wieder etwas aufwärts geht. Die Linken sind immer dann gut, wenn es den Leuten dreckig geht. Wo Wohlstand herrscht bzw. die Hoffnung auf Wohlstand wächst, sieht sie alt aus. Das Aufkommen der Piraten tut ein übriges.

    Ich habe viele Politiker bei den Linken sympathisch gefunden und mich mit ihren Aussagen identifizieren können. Leider sind ihre Ideen zu radikal, daher nicht umsetzbar. Weder wird H4 zurückgenommen noch das Rentenalter wieder gesenkt. Aber wo man z.B. gegen den Afghanistan-Einsatz war, das fand ich nicht nur richtig, sondern auch durchsetzbar. Und auch, wenn ich nicht alles teile, wünschte ich mir, dass manch ein Politiker die Dynamik und Begeisterung von Sarah Wagenknecht hätte.
  3. #3

    Partei derVergangenheit

    Zitat von Sapientia Beitrag anzeigen
    Da die Linke nicht in der Lage ist, sich zu sortieren und das schon länger nicht und weil das von außen den offenbar nicht ganz unzutreffenden Anschin erweckt, jeder gegen jeden, Hauptsache dagegen, und weil die maßgeblichen Hirne der Partei entweder nicht vorhanden oder nicht in der Lage sind, dafür zu sorgen, daß meine eine gemeinsame realistische Richtung beschließt und dann auch einhält, und weil dieses grundsätzliche ABC einer politischen Partei schon länger nicht funktioniert, sollten sie - wutschnaubend und auf die Bundesrepublik schimpfend - dorthin zurückkehren, wo die alten Chef-Ideologen hergekommen sind.

    Eigentlich bräuchte die Bundesrepublik in ihrer Parteienlandschaft heute mehr denn je eine glaubwürdige linke Partei mit einer gewissen Konsequenz für die Interessensvertretung des Bürgers, jenes Menschen, der heute in der Politik gar nicht mehr bedacht wird.

    Dafür aber eignet sich so eine zerstrittene Chaos-Truppe gerade nicht, sondern sie schadet dem Ansehen der bedürftigen und politisch ignorierten Menschen eher noch, weil sie ja vorgibt, deren Interessen im Auge zu haben, was sie aber nicht kann.

    Daher, DIE LINKE, ihr hattet eine legitime Übergangszeit in der Post-DDR-Zeit, nun seit ihr aber zu dumm, eine Partei wirksam und effektiv im Hinblick auf die erklärten politischen (hohen) Ziele auf die Beine zu stellen, nun verbraucht ihr nur noch unnützt Steuergelder und seid mangels Qualität leider überflüssig, ja schädlich.

    Also, seid demokratisch einfühlsam und löst den Laden auf.
    Diese Partei zeigt sehr deutlich, dass sie am besten sich auflösen sollten, so werden sie sich nur noch zur Lächerlichkeit preis geben.
    Diese Partei, die aus der alten SED hervorgegangen ist hat gesamtdeutsch keine Zukunft.
    Obwohl Deutschland endlich mal eine linke Partei benötigt, aber eine Partei ohne dieser Vergangenheit, so werden sie nie von den Menschen als ihre politischen Vertreter angesehen.
    HR
  4. #4

    Wer kandidiert?? Nie gehört

    Ich bin Wessi und kenne und vertraue Oskar seit ewigen Zeiten. Sarah Wagenknecht ist mir über die Jahre immer wieder positiv aufgefallen, und sie ist jetzt auch noch die Lebensgefährtin von Oskar, also auch vertrauenswürdig für mich. Wer um alles in der Welt sind die jetzt auftauchenden Kandidaten, und warum sollte ich eine Linke mit diesen unbekannten Kandidaten wählen? OK, zugegeben, den Namen Bartsch habe ich schon mal gehört. Vielleicht von Oskar ;-)) Aber er scheint nicht gerade sein Freund zu sein. Wenn weder Oskar noch Sarah Wagenknecht die Linke führen ist sie für mich nicht wählbar.
  5. #5

    Spalter

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der frühere Parteichef Bisky bezeichnete die aktuelle Krise als "Super-Horror-Show".
    Eher, zu viele Häuptlinge und zu wenig Indianer. Solide 2,5% bei der NRW-Wahl , aber, wenn man die Auflistung im Artikel sieht, mehr Leute, die meinen Spitzenpolitiker zu sein, als der Rest der Parteienlandschaft zusammengenommen. Das passt einfach nicht.
  6. #6

    Die Partei geht unter

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Führungsstreit in der Linken lässt selbst altgediente Funktionäre verzweifeln. Der frühere Parteichef Bisky bezeichnete die aktuelle Krise als "Super-Horror-Show". Ein Politologe prophezeit der Linken bereits den Abstieg zur Regionalpartei.

    Bisky kritisiert Streit über Linken-Chefposten - SPIEGEL ONLINE
    In dieser Zeit gibt es soviel gesellschaftlichen Sprengstoff die eine linke Partei für ihre Profilierung nutzen könnte, aber die alte SED ist dazu nicht in der Lage und sie werden es auch nie werden, denn sie werden von den Menschen nicht anerkannt.
    HR
  7. #7

    Erstmal

    Zitat von hubertrudnick1 Beitrag anzeigen
    Diese Partei zeigt sehr deutlich, dass sie am besten sich auflösen sollten, so werden sie sich nur noch zur Lächerlichkeit preis geben.
    Diese Partei, die aus der alten SED hervorgegangen ist hat gesamtdeutsch keine Zukunft.
    Obwohl Deutschland endlich mal eine linke Partei benötigt, aber eine Partei ohne dieser Vergangenheit, so werden sie nie von den Menschen als ihre politischen Vertreter angesehen.
    HR
    die CDU/CSU auflösen die durch Altnazis gemacht und deren Nachfahren noch heute geführt wird!
    Wissen sie alles was in ihrer Anenreihe an wiederlichem passierte?
    Oder einfacher: Wenn man keine Ahnung hat, besser mal ...
  8. #8

    jaja

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Führungsstreit in der Linken lässt selbst altgediente Funktionäre verzweifeln. Der frühere Parteichef Bisky bezeichnete die aktuelle Krise als "Super-Horror-Show". Ein Politologe prophezeit der Linken bereits den Abstieg zur Regionalpartei.

    Bisky kritisiert Streit über Linken-Chefposten - SPIEGEL ONLINE
    ........

    In den Siebziger wurden Resozialisierungsmaßnahmen durchgezogen, indem in den damals superneuen Wohnsilos an den Großstadträndern auf 98 Prozent sozial feste Einwohner zwei sozial Schwache dazugemischt wurden. Das Erschrecken war groß, als festgestellt wurde, daß keineswegs, wie erhofft, die Starken die Schwachen zu sich zogen, sondern der umgekehrte Effekt eintrat.
    Genauso ists bei den Linken. Nicht die Mehrheit der gutwilligen und bemühten Mitglieder aus den neuen Bundesländern bestimmen, was abgeht, sondern die versprengten Irrläufer aus dem Westen bringen eine unglaubliche Unruhe in diesen Haufen.
    Es wird Zeit, daß die West-Mitglieder sich entweder integrieren, oder als shitstorm zu den Piraten wechseln!
    rabenkrähe
    Geändert von ( um Uhr)
    Es gibt ein Leben vor dem Tod. Der wahre Pazifist ist bereit, mit der Waffe für seine Überzeugung zu kämpfen.....
  9. #9

    Erst wenn wir da sind wo Griechenland ist hat die Linke eine Chance

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Führungsstreit in der Linken lässt selbst altgediente Funktionäre verzweifeln. Der frühere Parteichef Bisky bezeichnete die aktuelle Krise als "Super-Horror-Show". Ein Politologe prophezeit der Linken bereits den Abstieg zur Regionalpartei.

    Bisky kritisiert Streit über Linken-Chefposten - SPIEGEL ONLINE
    Wenn eine Partei sich selbst zerlegt wie die derzeitigen Linken
    so darf sie auch nicht mit dem Vertrauen von Wählern rechnen.

    Oskar Lafontaine gehört dahin wohin er sich schon mehrfach zürückgezogen hat,
    aufs Altenteil.

    Die Linke wird erst wieder zum Thema wenn 90% der Deutschen
    zu Niedriglöhnen 55 Stunden in der Woche schuften.

    Alternative zu dem Szenarion, wenn alle Sparguthaben weg sind.

    Beides ist nur eine Frage der Zeit. Die Linken müssen nur
    Geduld haben und sich nicht wieder von den extremen Rechten
    überholen lassen wie schon einmal.

    Man muss kein Prophet sein, sie werden wieder versagen.


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