13 Konvertierte in 2 Jahren, ziemlich ineffizient, da brauchen wir uns ja keine Sorgen zu machen.
REUTERSMitt Romney könnte als erster Mormone Präsident der USA werden - auch in Deutschland leben Anhänger der Lehre, doch über ihre Zeremonien und den Glauben ist wenig bekannt. Ex-Mormone Holger Rudolph spricht im Interview über Vielweiberei, geheime Kulte und seinen Ausstieg.
Ex-Mormone Holger Rudolph berichtet über den Glauben und Zeremonien - SPIEGEL ONLINE
13 Konvertierte in 2 Jahren, ziemlich ineffizient, da brauchen wir uns ja keine Sorgen zu machen.
10% des Einkommens? Passt. Frauen nicht gleichberechtigt? Passt. Diskriminierung von Homosexuellen? Passt.
Ich suchte beim Lesen immerzu den Unterschied zu katholischen Kirche und fand ihn nicht, abgesehen von so Details wie dem Taufen verstorbener oder der Poligamie.
Nach dem Bericht erschliesst sich mir nicht, was an den Mormonen schlechter sein soll als an anderen Kirchen. Ein junger Mensch hat in einer schwierigen Lebenslage keinen anderen Weg gefunden, als sich dem organisierten Glauben an ein höheres Wesen anzuschließen. Ob dann Baal, Gott oder Allah genannt wird, ist doch egal. Und Frauen werden in anderen "Sekten" wie Katholizismus oder Islam auch nicht gleich behandelt. Höchstens im Protestantismus, der ist für alle Geschlechter gleich freudlos.
Ein Mormone würde das sicher nicht als Rassismus sondern als "göttliche Ordnung" bezeichnen. Abgesehen davon ist die Rangordnung der Religionsgemeinschaft doch wohl eher etwas, was der Interessierte oder auch frisch Konvertierte nicht auf Anhieb begreift - und wenn er es zur Kenntnis nimmt, er pc-mäßig hinterfragt.
Aber wenn Sie sich je dereinst zu irgendeiner mehr oder weniger obskuren Glaubensgemeinschaft hingezogen fühlen sollten, vergessen Sie nicht, vor dem Übertritt Ihre Liste "politisch korrekter Vorstellungen" vorzulegen und abhaken zu lassen...
Totentaufe ist doch eine witzige Marotte, die niemandem schadet. Nach meinem Tode kann mich gern jede Religionsgemeinschaft aufnehmen, die will.-Zu Lebzeiten bekommt mich keine. Ich merke davon im Grabe nichts mehr. Die Art des Todes ist dabei auch nebensächlich. Ich sehe nicht, warum es einen Unterschied zw. Holocaustopfer und anderen Todesformen geben sollte, was Totentaufen angeht - Es ist in jedem Fall eine Vereinnahmung, in jedem Fall aber auch schnurzegal.
10% des Einkommens sind aber ein gewaltiger Unterschied @PTerGun. Wir zahlen etwa 8-9% (ohne Kappung), der EINKOMMENSSTEUER, nicht des Einkommens. Feiner Unterschied.