Ex-Ministerpräsidentin der Ukraine: Timoschenko tritt in Hungerstreik

APSie ist die prominenteste Gefängnis-Insassin der Ukraine, nun verschärft sie ihren Protest gegen die Haftbedingungen. Ex-Ministerpräsidentin Julija Timoschenko nimmt laut ihrem Anwalt keine Nahrung mehr zu sich. Die Politikerin wurde gegen ihren Willen mit Gewalt in ein Krankenhaus gebracht.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...829461,00.html
  1. #30

    Eigendlich kann man .....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie ist die prominenteste Gefängnis-Insassin der Ukraine, nun verschärft sie ihren Protest gegen die Haftbedingungen. Ex-Ministerpräsidentin Julija Timoschenko nimmt laut ihrem Anwalt keine Nahrung mehr zu sich. Die Politikerin wurde gegen ihren Willen mit Gewalt in ein Krankenhaus gebracht.

    Ex-Ministerpräsidentin der Ukraine: Timoschenko tritt in Hungerstreik - SPIEGEL ONLINE
    in der Ukraine alles mit Geld regeln.Hier mit viel Geld-mal ein Angbot machen ,was Janukowitsch nicht ablehnen kann.
    Wenn so etwas wie die Ukraine in die EU kommt ist der Laden sofort pleite,die würden alles abzocken-ohne Ende und Skrupel.
  2. #31

    Wozu dann eine Regierung ?

    Zitat von Blutworscht Beitrag anzeigen
    Mein Vorschlag, das nächste Formel Eins Rennen wird in der Ukraine ausgetragen.
    Wozu haben wir eine Regierung mit einem Aussenministerium und einer Kanzlerin, wenn wir für die notwendige politische Arbeit doch den Sport haben ?
    Warum soll sich Vettel für Bahrein schämen,
    solange unsere Politiker dort Händchen schütteln ?
    Warum soll sich die Fifa für die EM in Ukraine schämen,
    wenn später unsere Politiker dann im Stadion in der 1. reihe sitzen ?

    Warum durfte unsere Handball Mannschaft nicht zur Olympiade,
    wenn heute unsere eigenen Soldaten das tun, wofür damals die Sowjets verachtet wurden ?
  3. #32

    Zitat von Spiegelwahr Beitrag anzeigen
    Körperlicher Zwang wird gegen jeden, auch in Deutschland, angewand, der nicht die Anweisungen der Polizei und Vollzugsbeamten befolgt. Bei Hungerstreik wird zwangsernährt.
    Das ist so falsch. Der deutsche Staat räumt sich zwar (schon menschenrechtswidrig) das Recht ein, bei Gefangenen Zwangsernährung durchzuführen, führt dies aber nicht durch scheinbar. So sind in den 80ern zwei RAF-Häftlinge bei einem Hungerstreik verstorben.

    Die Zwangsernährung bei psychischer Gesundheit empfinde ich als unnötigen Eingriff in die körperliche Unversehrtheit. Wenn ein Gefangener zur Durchsetzung von eigenen Interessen in den Hungerstreik tritt, muss dies ein Staat aushalten oder sich überlegen, ob er nicht doch Forderungen erfüllen kann.
  4. #33

    ist schon komisch,

    Zitat von Lopid Beitrag anzeigen
    Sie haben wohl persönlich die Unterlagen gelesen, die die vorgeworfenen Straftaten auch beweisen. Es ist ja ausgeschlossen, dass man zur Unterdrückung der Opposition und ihrer Leitfigur Beweise fälscht.
    Es ist wirklich eine beliebte Taktik heutzutage, unliebsamen Menschen aus der Opposition irgendwelche Wirtschaftsverbrechen zu unterstellen.....
    die frau ist in einem prozeß für schuldig befunden worden, persönlich an dem für ihr land (äußerst ) unvorteilhaften gasdeal profitiert zu haben. sie hat es geschafft von provinzpolizikerin zur "gasprinzessin" zu mutieren und "mehrere hundert millionen dollar" persönliches vermögen zusammenzuraffen.
    eigentlich sollten auch sie die grundrechenarten beherrschen, denn so etwas geht nicht mit "ehrlichen mitteln" . die ukrainer haben das ganz einfach gemacht, sie folgten der spur des geldes und kamen auf frau t. sie können ja versuchen , irgendwelchen schlichten gemütern ihre horrorgeschichten hinsichtlich der bösen russen/chinamänner unterzumogeln.
    frau t. hatte die mittel, die gelegenheit, das motiv und v.a. bei ihr fand man das geld, also schleichen sie sich mit ihren kruden verschwörungsphantasien.
  5. #34

    Ukrainische Willkür mit Hilfe der Justiz

    Da die Verurteilung von Timochenko den Eindruck erweckt, dass die politische Gegnerin von Janukowitsch möglichst dauerhaft aus dem Verkehr gezogen werden soll, steht Europa in der Pflicht Timoschenko vor ein internationales Gericht zu laden, um ihre rechtmäßige Verurteilung zu überprüfen. Wenn sich herausstellen sollte, dass die ukrainische Justiz eine dem gegenwärtigen Präsidenten gefällige Verurteilung gefingert hat, so müsste dieser Präsident, einschließlich seiner Handlanger, nach internationalem Recht auf eine Fahndungsliste gesetzt und seine Verhaftung zum Wohle der Ukraine angestrebt werden. Anwendung von Recht sollte in Europa zwingend vor hinterhältige Rechtsbeugung gestellt werden, auch wenn der Realisierung von Recht Schwierigkeiten entgegenstehen.
  6. #35

    Eben nicht,....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sie ist die prominenteste Gefängnis-Insassin der Ukraine, nun verschärft sie ihren Protest gegen die Haftbedingungen. Ex-Ministerpräsidentin Julija Timoschenko nimmt laut ihrem Anwalt keine Nahrung mehr zu sich. Die Politikerin wurde gegen ihren Willen mit Gewalt in ein Krankenhaus gebracht.

    Ex-Ministerpräsidentin der Ukraine: Timoschenko tritt in Hungerstreik - SPIEGEL ONLINE
    Wenn sie nicht behandelt werden will, ist sie auch nicht krank.
    Ist sie nicht krank, gehört sie in den Knast.
    Tritt sie in den Hungerstreit, bloß nicht zwangsernähren. Der Kunde ist König. Auf keinen Fall im Ausland, wo ihr geliebter Gockel schon wartet
    (oder auch nicht), behandeln lassen. Die finden dann immer so schwer den Weg zurück.
  7. #36

    Zitat von neanderspezi Beitrag anzeigen
    Da die Verurteilung von Timochenko den Eindruck erweckt, dass die politische Gegnerin von Janukowitsch möglichst dauerhaft aus dem Verkehr gezogen werden soll
    darf man fragen wie sie zu diesem eindruck gelangt sind ?
    ich persönlich konnte im net zu diesem prozess keine infos finden die ihn mir als zweifelhaft erscheinen lassen.
    und nein, wütendes gegeifer aus kreisen der EU-schickeria stellt für mich keine grundlage dar an einem prozess zu zweifeln.

    auch politiker sollten für untaten zur verantwortung gezogen werden.
    das eine solche handhabung in eu-kreisen nicht auf beifall stösst ist sicher nicht sehr überraschend.
  8. #37

    ,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,

    Die Rechtmässigkeit der Verurteilung u. Haft von J.T. mag zweifelhaft sein, aber die Haftbedingungen in der Ukraine hätte sie ja in ihrer Amtszeit verbessern können. Da gab's aber wahrscheinlich wichtigeres Business zu tätigen, die Millionen kommen ja nicht aus dem nichts..
  9. #38

    Fehler

    Zitat von ichglaubesgeradenicht Beitrag anzeigen
    Es ist noch schlimmer als der Formel1-Start in Bahrein am letzten WE. Hier wird systematisch ein Mensch gequält. Ich empfnde das als Folter, was die ukrainische Staatsmacht mit Frau Timoshenko macht. Egal, ob sie während der Ausübung ihrer Ämter Fehler gemacht hat oder nicht. In einem solchen Land darf einfach keine internationale Veranstaltung von solch großem allgemeinen Interesse stattfinden. Die EU und die UEFA werden hier doch zu Handlangern eines solchen Systems. Unfassbar !! Der Herr Karl scheint das ja zu allem Überfluss auch noch ok finden.
    Wenn ein deutscher Kanzler, sagen wir mal in den 60zigern des vergangenen Jahrhunderts die Kohlerechte für den Ruhrpott an die Franzosen verkauft hätte und sich dabei einen Großteil des Erlöses in die eigene Tasche gesteckt hätte, wäre das also für Sie auch nur ein Fehler im Amt?
    MFG
    jolip
  10. #39

    Zitat von viceman Beitrag anzeigen
    frau t. hatte die mittel, die gelegenheit, das motiv und v.a. bei ihr fand man das geld, also schleichen sie sich mit ihren kruden verschwörungsphantasien.
    Krude Verschwörungsphantasien ...

    Bei mir stellt sich nur die Frage, ob ich eher der EU und zahlreichen Menschenrechtsorganisationen glaube oder ob ich der Ukraine glaube.

    Die Verschwörung der EU gegen einen Staat, von dem man sich eher eine Partnerschaft wünscht als einen politischen Konflikt, erscheint mir persönlich doch viel unwahrscheinlicher als dass ein aktueller Staatschef sich gegen eine gewichtige Oppositionsführerin verschworen hat.

    Ist ja auch nicht so, als wäre Frau Timoschenko die einzige Person in der ehemaligen SU, die bei der kapitalistischen Umwandlung ihres Landes große wirtschaftliche Erfolge gehabt hätte.

    Ihr Vertrauen in die Rechtsstaatlichkeit der Ukraine in allen Ehren, es gibt doch leider wirklich zahlreiche Berichte, dass diese so nicht vorhanden ist, ebenso wie die Menschenrechte nicht eingehalten werden.