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Ex-Ministerpräsident: Mappus will bei Pharmakonzern Merck anheuern

Seine politische Karriere hat mit der Wahlniederlage in Baden-Württemberg einen jähen Absturz erfahren, nun hat*Stefan Mappus offenbar neue Pläne. Der ehemalige Ministerpräsident steht laut einem Zeitungsbericht kurz vor dem Wechsel in die Wirtschaft - und soll sogar zwei Optionen haben.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...775908,00.html
  1. #1

    Warum nicht?

    Schröder hat bei Putin angeheuert, Fischer bei einem US-Finanzierungskonsortium, Koch bei HochTief, Steinbrück bei Thyssen-Krupp usw. usf. Die bekommen alle Millionen. Warum sollte Mappus sich dann nicht von einem Pharmakonzern bezahlen lassen? Ist doch lukrativer, als die paar hunderttausend Euronen, die sich andere abgehalfterte Berufspolitiker wie Stoiber, Öttinger usw. usf. in der EU-Verwaltung einstecken. Obwohl, rechnet man die Pensionsansprüche aus öffentlichen Mitteln hinzu, machen auch die EU-Absahner ein dickes Geschäft. Sie sind allesamt Multimillionäre geworden.

    Ein langes, gesundes Leben wünsche ich ihnen und ihren ebenfalls absahnungsberechtigen Ehepartnern!
  2. #2

    Karriere

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Seine politische Karriere hat mit der Wahlniederlage in Baden-Württemberg einen jähen Absturz erfahren, nun hat*Stefan Mappus offenbar neue Pläne. Der ehemalige Ministerpräsident steht laut einem Zeitungsbericht kurz vor dem Wechsel in die Wirtschaft - und soll sogar zwei Optionen haben.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...775908,00.html
    Hallo,
    warum habe ich immer so einen komischen beigeschmack wenn so politiker direkt nach ihrem amt in die wirtschaft gehen.
  3. #3

    Gute Entscheidung

    Südamerika ist ja weiter weg von Stuttgart, als Pforzheim. Ich glaube das viele Menschen in der Landeshauptstadt die berufliche Entscheidung ihres ehemaligen Ministerpräsidenten begrüßen werden.
  4. #4

    Nur, was wird er .....

    Zitat von Rainer Daeschler Beitrag anzeigen
    Südamerika ist ja weiter weg von Stuttgart, als Pforzheim. Ich glaube das viele Menschen in der Landeshauptstadt die berufliche Entscheidung ihres ehemaligen Ministerpräsidenten begrüßen werden.
    ...dort "verdienen"? Kann er dann auch so selbstherrlich Medikamente nach seinem Gusto produzieren lassen? Oder ist das eine Zeitungsente?
  5. #5

    Hochqualifiziert !

    Ich denke ein von vielen Auslandsstationen geprägter Lebenslauf, fliessendes Spanisch und Portugiesisch, sowie lange Jahre Erfahrungen in der Pharmaindustrie ( na gut Siemens ist ja fast Pharma) prädestinieren Mappus geradezu für diesen Job.
  6. #6

    na was

    Zitat von kdshp Beitrag anzeigen
    Hallo,
    warum habe ich immer so einen komischen beigeschmack wenn so politiker direkt nach ihrem amt in die wirtschaft gehen.
    na was denken Sie denn weshalb die Boygroup der FDP so gierig war Westerwelle an den Rand zu drängen. Denken Sie denen war nicht klar, dass in zwei Jahren nix mehr sonnig ( gelb!!!) ist.
  7. #7

    -

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Seine politische Karriere hat mit der Wahlniederlage in Baden-Württemberg einen jähen Absturz erfahren, nun hat*Stefan Mappus offenbar neue Pläne. Der ehemalige Ministerpräsident steht laut einem Zeitungsbericht kurz vor dem Wechsel in die Wirtschaft - und soll sogar zwei Optionen haben.
    Bislang hatte ich von Kley, dem Chef von Merck, immer eine sehr gute Meinung. Der hat bei Lufthansa einiges geleistet und ist bei Merck auch ganz gut. Wer der aber jetzt zulässt, dass Merck den Mappus einstellt, dann werde ich diese meine gute Meinung am kommenden Dienstag im gelben Sack zur Abholung vor die Tür legen und meine Aktien verkaufen.
    Das "Argument", dass die Wirtschaft etwas im Hinblick auf Politiker-Hin-Und-Her-Wechsel damit etwas beweisen will, kann ich nicht akzeptieren. Mappus hat in den wenigen Monaten seiner MP-Tätigkeit bewiesen, dass er absolut nicht teamfähig ist. Der Mappus dürfte als Lagerist schon überfordert sein.
  8. #8

    -

    Zitat von Rainer Daeschler Beitrag anzeigen
    Südamerika ist ja weiter weg von Stuttgart, als Pforzheim. Ich glaube das viele Menschen in der Landeshauptstadt die berufliche Entscheidung ihres ehemaligen Ministerpräsidenten begrüßen werden.
    Jetzt denken Sie aber bitte auch einmal an die armen Brasilianer. Denen sollte Mappus nicht zugemutet werden. Ausser, vielleicht, in einem Amazonas-Dorf, das erst nach fünftägiger Bootsreise erreichbar ist, und in der Trockenzeit überhaupt nicht.
  9. #9

    .

    Da wächst zusammen, was zusammen gehört. Roland Koch wird nach seinem Scheitern von Bilfinger und Berger durchgefüttert, Mappus von Merck.

    Das Großkapital weiß, was es der CDU schuldet. Eine Hand wäscht die andere. Undank kann man den Konzernen jedenfalls nicht vorwerfen.


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