Forum


 

Ex-Millionär Rabeder: "Für viele war ich das Geld-Schwein"

Karl Rabeder war reich. Dann stieg er aus: Er versteigerte*seine*Villa, verkaufte*seine Segelflieger, Luxuskarossen, Firma und*gab den Erlös*für einen guten Zweck. Im Interview erzählt er, wie*es sich*jetzt*mit nur 1000 Euro*lebt - und erklärt, was Geld und Glück miteinander zu tun haben.

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,794458,00.html
  1. #90

    Im Prinzip

    Zitat von super_nanny Beitrag anzeigen
    Da gibt es Studien zu, die Grenze liegt so bei ca. 75.000 $ im Jahr - wer mehr verdient wird nicht wirklich glücklicher.
    Im Prinzip ja, aber das hängt natürlich von vielen Faktoren ab, wie z.B. das Preisniveau in der Umgebung, die eigene Bildung, gesundheitlicher Zustand u.ä.

    Glück über Einkommen definieren zu wollen wird immer schief gehen, denn dann hat man schon einen Grundfehler begangen: Geld ist nur Mittel zum Zweck, und darf nicht Ziel sein.

    Nur mal als Beispiel:
    Wenn ich Arbeit habe, die mir gefällt und ich die Arbeitsstelle zu Fuss erreichen kann, weil ich mir eine entsprechende Wohnung leisten kann, oder weil ich zu Hause arbeiten kann, wird mir das glücklich sein eher gelingen, als wenn ich jeden Morgen 1 Stunde im Stau stehen muss.
    Wenn es eine ruhige Wohnung ist, soll das auch nicht schaden.
  2. #91

    Aber, aber...

    Zitat von Rabban Beitrag anzeigen
    Wie soll ich es Ihnen erklären...
    Mich stört, wenn ein Jungspund, der sich sein Studium suverntionieren lässt, sich zu jemandem in ein Verhältnis setzt, der das alles schon hinter sich hat und freiwillig Verzicht übt.
    In vergangennen Zeiten hätte man das als nicht satisfaktionsfähig bezeichnet.
    Es geht hier doch nicht um mich. Es geht um die Vielzahl von Rentnern, Studierenden, Arbeitslosen oder prekär Beschäftigten die über eine solche Sicherheit und Lage glücklich wären.
    Wie bereits mehrfach erwähnt beschwere ich mich oder beneide ihn gar nicht. Im Gegenteil, der Schritt an sich, der Verzicht sowie die ehemalige Erarbeitung dieser Möglichkeiten hat meine höchste Anerkennung, das können/könnten die wenigsten. Lediglich das Niveau auf das sich herabbegeben wird haben ich als aus meiner Perspektive nicht sonderlich ärmlich/bewundernswert bezeichnet. So schlimm, dass ein Student 1000€ für viel erachtet?

    @kroetilein: Nein, Philosophie und Mathematik auf Lehramt. Und nein, nicht weil ich nicht den NC für VWL gehabt hätte oder fauler Beamter werden will, sondern weil ich den Beruf als höchst wichtig und reizvoll empfinde. Ihr Kritik an der fehlenden sprachlichen Korrektheit meiner Posts ist aber (leider) richtig, jedoch meiner nicht schlafen wollenden Tochter geschuldet. (Begründung, nicht Rechtfertigung)
  3. #92

    Das ist doch auf jeden Fall...

    Zitat von preacher-son Beitrag anzeigen
    @kroetilein: Ihr Kritik an der fehlenden sprachlichen Korrektheit meiner Posts ist aber (leider) richtig, jedoch meiner nicht schlafen wollenden Tochter geschuldet. (Begründung, nicht Rechtfertigung)
    ...eine sympathische Begründung. :)
  4. #93

    ganz weit weg...

    Zitat von preacher-son Beitrag anzeigen
    Es geht hier doch nicht um mich. Es geht um die Vielzahl von Rentnern, Studierenden, Arbeitslosen oder prekär Beschäftigten die über eine solche Sicherheit und Lage glücklich wären.
    Wie bereits mehrfach ......
    In Mathe sind die Arbeiten auch später viel einfacher zu kontrollieren ;-)
  5. #94

    Eigene Entscheidung

    Zitat von munkelt Beitrag anzeigen
    Er muss nicht wie so viele Familienväter zwei, drei Kinder und vielleicht noch eine Frau versorgen.
    Er ist nur für sich selbst verantwortlich, der Mann hat leicht reden.
    Das ist einerseits natürlich richtig. Andererseits sucht sich doch jeder selbst aus wie er leben möchte.
  6. #95

    Sie sind einfach

    Zitat von Surgeon_ Beitrag anzeigen
    Scheint eher esoterisch abgedreht zu sein.
    Mann kann reich sein, viel Geld spenden und anderen helfen und dann etwas weniger reich sein.

    Dieser Vogel hat mich sich selbst ein Problem !
    Wer weiss, welcher Guru ihm ins Hirn gesch........hat !
    nur extrem blöd - und wenn irgendjemand jemand ins Gehirn geschissen hat, dann ganz gewiß Ihnen - und zwar einen extrem großen Haufen. Das Sie ein ausgemachter Widerling sind, sei nur am Rande bemerkt.
  7. #96

    geh erstmal arbeiten....

    Zitat von preacher-son Beitrag anzeigen
    .... 1000€ zu haben und in einer netten Almhütte und in den Tag hereinzuleben verdient m.E. nunmal keine Bewunderung......
    Aus Ihnen spricht der pure Neid.
    Wie kommen sie darauf daß der Mann in Tag hinein lebt. Haben sie den Artikel überhaupt gelesen?

    Und selbst wenn er es täte warum verdient er dann keine Bewunderung dafür daß es geschafft hat so zu leben?
  8. #97

    Yep

    Zitat von killerkatze Beitrag anzeigen
    Ich frage mich das alles auch oft. Der Tag ist ja vorbei wenn man 8 Stunden abgesessen hat...mir geht es so: Ich mag meinen Job sehr (Webprogrammiererin) aber ich wuerde mir die Zeit gern flexibler einteilen. Z.B. arbeite ich gerne nachts so von 10-2 Uhr aber welcher Arbeitgeber .......
    Wuensche viel Freude in den naechsten 6 Wochen. :-)

    Bei mir hier in Auckland sieht es zwar aehnlich aus (arbeite ebenso in der IT-Branche, u.a. auch in der Webprogrammierung), allerdings muss ich nicht mehr ins Buero, da ich von zu Hause aus arbeiten kann. Bei Interesse an Auckland einfach eine PM an mich schicken.

    Zum Artikel: ich find den Herrn aeusserst interessant, und wuerde mich freuen, ihn einmal persoenlich kennen zu lernen - was ich von den meisten Foristen hier allerdings leider nicht behaupten kann...
  9. #98

    Hartz-IV ist nicht das Publikum

    Persönlich durchaus sympathisch für mich, wie Sie leben. Da bin ich etwas materialistischer eingestellt, auch wenn ich ebenfalls versuche, nicht jedem Trend hinterherzuhecheln und Dinge möglichst lange zu behalten.
    Die Seligkeit im Diesseits hängt auch für mich nicht vom Konsum ab.
    Allerdings glaube ich weiterhin, daß Sie nicht erwarten sollten, daß sich das (wenn ich brutal zusammenfasse) "konsumsüchtige Prekariat" von diesem Fall inspirieren läßt.

    Ein Multimillionär, der sein Vermögen abstößt, um danach mit wenig Geld in Ruhe in den Tag zu leben, spricht typischerweise andere Multimillionäre oder uns Gehetzte der Mittelschicht an, nicht den "typischen Hartz-IV-Empfänger".

    Ebenso wie vieles im Weltbild eines "typischen Hartz-IV-Empfängers" (der vermutlich sogar eher eine Minderheit unter den ALGII-lern ist) Sie und mich nicht ansprechen wird.

    Wie viele andere Poster hier teile ich auch die Auffassung, daß es etwas fundamental anderes ist, freiwillig in einfachen Verhältnissen zu leben (und vielleicht zu fühlen, daß man auch wieder anders könnte, wenn man wollte), als gezwungenermaßen und ohne Ausstiegsperspektive.

    Zuletzt bin ich auch der Ansicht, daß man sehr vorsichtig mit Aufrufen an Hartz-IV-Empfänger sein sollte, wenn man deren Lebenssituation nicht aus eigene Erfahrung (oder den Erfahrungen enger Freunde) kennt.


    Zitat von sir.viver Beitrag anzeigen
    die meisten Dinge der Konsumgesellschaft nutze ich auch. TV, Handy, Auto.
    Ein Auto kaufe ich neu wenn das alte kaputt ist. Sicherheit und Platz sind die Kriterien, auch wenn es ein Benz war, der Wagen als Statusobjekt war kein Entscheidungsgrund. Klamotten kaufe ich, wenn ich neue brauche, nicht, wenn es eine "Mode" diktiert. Mein Handy ist ein Prepay Billighandy, Kaufpreis 25 Euro, obwohl ich mir ein Blackberry oder IPhone zusammen leisten koennte. Meinen PC habe ich 2001 gekauft. Funktioniert noch tatellos, darum kommt kein neuer in Betracht. Mein ersten Flatscrenn TV habe ich im letzten Winter gekauft, relativ klein (so sagen es alle, die mich besuchen), aber der alte TV gab seinen Geist auf. Den einzigen Luxus, den ich mir leiste ist mein Zweitwagen, ein ueber 30 Jahre alter Pontiac. Den fahre ich ab und zu. Macht einfach Spass. Habe ich mit meiner Haende arbeitet verdient. Neid kenne ich nicht, aber Anerkennung, Ich bin gesund, habe es gut. teile mein Geld gerne (oft auch im Ausland) mit Bettlern und Obdachlosen. Leben und leben lassen. Etwas, was in D nicht so verinnerlicht wird. Das Klagen in D geht mir auf den Senkel. Die Deutschen leben in der bestmoeglichsten Gesellschaft der Erde, haben FRIEDEN, Freiheit, Demokratie eine geringe Arbeitslosenquote, haben eine tolle Krankenversorgung, Hartz IV sichert die Armen und Beduerftigen ab und selbst die, die nicht arbeiten wollen.
    In D ist seit 45 Frieden. Das ist nicht etwa etwas, was selbstverstaendlich ist. Den Deutschen geht es einfach zu gut.
    Unter sich schauen waere nicht schlecht.
    Und nun an die, die dem Mann seine 1000.- E vorhalten. Hallo? Die hat er selbst verdient, im Gegensatz zu anderen, die Geld, Krankenversicherung und Miete von der Gesellschaft bekommen. Das eigene Anspruchsdenken sollte man mal ueberpruefen.
  10. #99

    Das der liebe

    Zitat von FXTrader Beitrag anzeigen
    Ich bezweifle dass er noch lange so denken wird, wer einmal solch ein Leben leben darf, der wird es irgendwann wieder wollen. "Greed is good" wie der liebe Gordon Gekko sagte und es stimmt absolut. Ich lebe nach diesem Prinzip.
    Gordon Gekko der Prototyp eines ausgemachten miesen Arschlochs war, ist Ihnen wahrscheinlich entgangen.








TOP



TOP