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Ex-Landeschef der Piraten: "Ich würde uns nicht mehr wählen"

DPADer frühere Landeschef der Berliner Piraten, Gerhard Anger, übt scharfe Kritik an seiner Partei: Die Piraten hätten ihre Ideale verraten, von der Arbeit der Berliner Fraktion sei er enttäuscht, das Versprechen auf Transparenz habe man gebrochen. Er selbst stehe kurz vor dem Parteiaustritt.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...841468,00.html
  1. #20

    Ich wünsche mir, von den Piraten mal konkrete Anträge zu sehen. Wie die ihr Haus organisieren ist mir Wurscht.

    Ich will was lesen zum kostenlosen ÖPNV, zum BGE, zum Internet für alle, Telefon ohne Datenspeicherung, Gesetzen zum Datenschutz. Transparenz öffentlicher Aufträge.

    Deren Terminkalender interessieren mich wenig.
  2. #21

    Schade....

    um die verlorenen Stimmen in den Länderparlamenten.
  3. #22

    Kann ich gut nachvollziehen ...

    .. denn: Wer sich politisch engagiert, muss eine hohe Frusttoleranz mitbringen. Das hat gar nicht so viel mit 'schwer' oder 'leicht' zu tun. Sondern vielmehr mit der Tatsache, dass man, wenn's darauf ankommt, nicht unbedingt auf die Leute zählen kann, für die man eigentlich kämpft. Der normale Bürger, die Internet-Community, Du und ich .. wir haben keine Lobby, die mit gutbezahlten Profis 'die Sache' regelt. Wir haben 'nur' ehrenamtliche Aktivisten, die mehr sich zwar massiv und gut engagieren, aber eben auch schnell demotiviert oder ausgebrannt sind, wenn's mal nicht so klappt. Und das kommt häufiger vor.

    Deshalb sage ich: Kopf hoch. Wir alle haben unsere Phasen. Egal wie: Jede Wand, auch die aus Beton, fällt, wenn man nur oft und lange genug davor rennt :)

    Michaela
  4. #23

    Das erinnert mich

    an andere Protestparteien, die aus lauter Verärgerung über die Politik einen kurzfristigen Aufstieg bzw. Einzug ins Parlament geschafft haben. Gerade "rechte" Parteien waren von dem Phänomen betroffen.
    Jedesmal, wenn es eine neue Partei in Landtage geschafft hat fingen die internen Streitereien, Anschuldigungen und Verleumdungen an.
    Und aus der Geschichte der NPD z.B. haben wir gelernt, das da der Verfassungsschutz seine Finger im Spiel hat.
    Mitglieder geziehlt platzieren und Unruhe und Ärger stiften.
    Und so ist es dieses mal auch.
    Die Piraten bedeuten eine Gefahr für die etablierten Parteien, also müssen sie bekämpft werden.
    Den Fehler, wie bei den Grünen, die man damals unterschätzt hat, möchte man nicht nochmal machen.
  5. #24

    Ich denke mal, dass die

    Piraten von ihrem Erfolg überrollt worden sind. Desweiteren fehlt ihnen die finanzielle Grundausstattung. Man sollte ihnen Zeit lassen, um sich organisatorisch aufzubauen. Anschließend die wichtigen Fachbereiche mit den richtigen Leuten besetzen , notfalls verbandsübergreifend. Potenzial und genug kluge Köpfe sind auf jeden Fall vorhanden. Die Piraten sollten sich nicht durch die Medien verunsichern lassen - aller Anfang ist schwer.
  6. #25

    Zitat von neuesausderanstalt Beitrag anzeigen
    Piraten von ihrem Erfolg überrollt worden sind. Desweiteren fehlt ihnen die finanzielle Grundausstattung. Man sollte ihnen Zeit lassen, um sich organisatorisch aufzubauen. Anschließend die wichtigen Fachbereiche mit den richtigen Leuten besetzen , notfalls verbandsübergreifend. Potenzial und genug kluge Köpfe sind auf jeden Fall vorhanden. Die Piraten sollten sich nicht durch die Medien verunsichern lassen - aller Anfang ist schwer.
    So schauts aus, alles nicht so negativ, wie es die Medien gerade darstellen. Das ist normale Selbstfindung. Jetzt schon abzuspringen wäre zu früh.
  7. #26

    Zitat von bananenrep Beitrag anzeigen
    ich habe den Bernd Schlömer, Bundesvorstend der piraten, im Fernsehen, Interview gesehen. Abgesehen davon, das er Referent im Verteidigungsministerium ist, sind das genau die Leute, die Deutschland in den Abgrund reiten. Dummes Gequatsche, immer darauf bedacht innerhalb der ministerien und Gesetze neues zu erfinden, um sich selbst nicht überflüssig zu machen. Wenn wir schon von den Etablierten belogen, betrogen und abgezogen werden, sollte man doch wenigstens versuchen etwas zu ändern. Wie auch immer. Wer sich für den Weg der Piraten entschieden hat, sollte den auch weitergehen. Aber so ist der Mensch. ich verstehe, das man mit den Machtgelüsten anderer nicht klarkommt. Jeder will halt nach oben. Aber so schnell aufgeben ß Noch waren sie wählbar, aber wenn das im Vorstand ist, hat man den Bock zum Gärtner gemacht. Mal sehen was passiert. Gott sei dank lebe ich nur noch hoffentlich 25 Jahre.
    Tja, die Piraten meinen eben, dass ihr unglaublich kluger Schwarm aus Leuten die zu hause vorm Internet sitzen, nur ein paar Hiwis in den Gremien braucht, die auf Mausklick los flitzen. Geld sollen sie dafür natürlich nicht bekommen, die Ehre muss reichen, aber Kritik an deren Arbeit ist natürlich kein Problem.

    Jetzt sind sie überrascht, dass ihnen die Hiwis weglaufen. Was natürlich als Sauerei empfunden wird. Da alle bei den Piraten so gut wissen was zu tun ist und wie einfach es ist, sollte es ja eigentlich unbegrenzt Nachschub geben. Scheint aber auch nicht so zu sein.
  8. #27

    Parteiarbeit

    Zitat von aufreger1970 Beitrag anzeigen
    an andere Protestparteien, die aus lauter Verärgerung über die Politik einen kurzfristigen Aufstieg bzw. Einzug ins Parlament geschafft haben. Gerade "rechte" Parteien waren von dem Phänomen betroffen.
    Jedesmal, wenn es eine neue Partei in Landtage geschafft hat fingen die internen Streitereien, Anschuldigungen und Verleumdungen an.
    Und aus der Geschichte der NPD z.B. haben wir gelernt, das da der Verfassungsschutz seine Finger im Spiel hat.
    Mitglieder geziehlt platzieren und Unruhe und Ärger stiften.
    Und so ist es dieses mal auch.
    Die Piraten bedeuten eine Gefahr für die etablierten Parteien, also müssen sie bekämpft werden.
    Den Fehler, wie bei den Grünen, die man damals unterschätzt hat, möchte man nicht nochmal machen.
    Parteiarbeit ist eben nicht so populär, als wenn man großspurig auf Kundgebungen auftreten kann und alles von anderen verlangt was man aber selbst nie halten kann.
    Jede Gründung und Aufbau eine gutfunktionierende Partei/Organisation ist nicht nur vor Kameras aufzutreten, sondern viel Kleinarbeit und Überzeungsarbeit bis hin zu seinen Mitspielern.
    Wer aber schon aufgibt, nur weil ihm der Wind ins Gesicht blässt der zeigt allen, dass in ihm nichts steckt.
    Sprücheklopfer gibt es leider in allen Parteien schon viel zu viele, aber die haben auch nie was dauerhaftes bewirkt.
    Bestes Beispiel Schillpartei, auch dieser Herr, ein Ex Richter konnte nur mit Sprüchen punkten und wo ist er heute abgeblieben, in Südamerika wo er auf Kosten der Steuerzahler sein Leben mit Rauschgift genießt.
    HR








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