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Ex-HRE-Chef klagt: "Ich werde als schlimmster Gier-Banker beschimpft"
dapdEr war das Gesicht der Finanzkrise: Georg Funke führte die Hypo Real Estate in den Ruin, die Steuerzahler mussten die Bank mit Milliarden retten. Heute lebt der Ex-Manager als Immobilienmakler auf Mallorca - und versucht in einer Boulevard-Zeitung, seinen Ruf zu verteidigen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...820504,00.html
- #130 10.03.2012 17:50 von
- #131 10.03.2012 17:52 von
Ich brüll mit vor Lachen....
Das ist ja geil, eh schon doppelt und dreifach abgesichert und kann den Hals noch nicht voll genug bekommen....typisch Banker halt eben.
Steuern in Spanien zahlen und hier in der Presse Heulen das er sein Geld nicht bekommt.
Klasse das paart sich in der Tat hervorragend mit Gutenbergs, Kohls, Wulffs und sonstigen Möchtegerns die an einer gespaltenen Persönlichkeit zu leiden scheinen. Ich bekomme immer mehr den Eindruck diese Leute glauben in der Tat, das was sie da tun sei moralisch nicht verwerflich und das müsse der Rest der Bevölkerung doch verstehen.
Mit Neid hat das wenig zu tun den wenn ein normaler AN geht wurden in der Neuzeit- findige juristische Tricks gefunden um die Abfindung so klein wie möglich zu halten.
Ehrlich kann über solche Leute nur noch LACHEN.
Was müssen das für Arme-Würstchen sein die mit dazu beitragen das die Gesellschaft sich immer mehr spaltet in Arm und Reich..... das früher in der BRD anders, da gab es noch die Idee das es allen gut gehen soll. Ein großer Verfechter dieser Idee war Ludwig Erhard. - #132 10.03.2012 18:01 von
Rückinfo an DMenakker :
DMenakker
Kleiner Tip am Rande: Mit den aktuellen EZB Refinanzierungsrunden ( die es zu Zeiten des HRE Zusammenbruchs noch nicht gab ) wäre HRE / Depfa heute ein kerngesundes Institut mit ordentlichen Gewinnen.
Aber das kommt halt davon, wenn einem bei Bankern nur noch Draufkloppen einfällt. Ein gaaaanz kleines bisschen mitdenken wäre manchmal auch von Vorteil. Ist zwar gerade nicht "In", aber dumm wäre es trotzdem nicht....
-> Dieser Kommentar ist selbst mir als Banker zu abseitig !!!
Der gute Herr Funke wollte expandieren um jeden Preis und hat bei Wertpapieren mitgemischt, die er nicht vestanden hat, bzw. andere Banken ( Depfa ) übernommen, die gerade den Bach runtergingen.
Dummheit / Gier / Inkompetenz ? Wohl etwas von allem !
Die HRE wäre auch heute ein Unterstützungskandidat und alles als kerngesund !
Die Geschäfte die in D nicht möglich waren hat man ( Herr Funke auch ) einfach ins Ausland ausgelagert...
Unabhängig von seinen rechtlichen Ansprüchen und der gerichtlichen Entscheidung über die ggfs. Zahlung, - dieser peinliche Herr hat kein öffentliches Forum mehr verdient ! - #133 10.03.2012 18:03 von
Pfeifen gibt es überall
Klar gibt es überall Pfeifen. Aber im Gegensatz zu den Pfeifen unter Ihren Mitarbeitern (von denen ich keiner sein möchte), verdienen die Pfeifen an den Unternehmensspitzen ein Vielfaches von dem, was die "normalen" Mitarbeiter (oder besser "human ressources?") verdienen. Und im Gegensatz zu diesen, verdienen sie schon während ihrer Tätigkeit genug, um im Falle grob fahrlässigen Verhaltens oder Dummheit/Unfähigkeit auch ohne Riesenabfindungen und Rentenzahlungen sehr gut überleben zu können. Leider erhalten sie diese Zahlungen trotzdem. Unter moralisch ethischen Gesichtspunkten für mich sehr fraglich, aber leider Standard.
Selbstverständlich gibt es auch Leistungsträger, die es auch wirklich sind. Und zwar sowohl unter den Normalen als auch an den Unternehmensspitzen. - #134 10.03.2012 18:18 von
Wenn
ich als Grundschullehrer eine ähnliche Bilanz hätte: 90% meiner Schüler betreten die weiterführenden Schulen als Analphabeten, Dyskalkulanten und Benehmzombies, würde ich mich in Grund und Boden schämen. Das Stichwort ist Selbstverantwortung und was man tut, um trotz der desolaten Haushaltslage einen ansprechenden Unterricht zu gestalten.
Ich verdiene gut und dafür arbeite ich auch zu Hause, JEDES Wochenende und teilweise in den Ferien.
Die genannten Gehälter der "Nadelstreifennieten" stehen in keinem Bezug zur tatsächlichen Leistung, das muss man doch begriffen haben. - #135 10.03.2012 18:24 von
...
Profit is an opinion, cash is a fact.
Die Dynamiken des Marktes müssen nicht rational sein und gesetzliche Vorschriften nicht immer vorteilhaft erscheinen.
Derartige Unwägbarkeiten zu berücksichtigen gehört zum Job eines Managers. Dafür werden sie so außerordentlich gut bezahlt.
Das strenge Niederstwertprinzip gibt es in Deutschland nicht erst seit gestern, dementsprechend hätte man auch damit rechnen können und müssen. - #136 10.03.2012 18:27 von
Es geht.....
mir um Verhältnismäßigkeit. Wieviel ein Mensch in seinem Leben verdient ist ganz allein seine Sache! Nur irgendwann ist ein Punkt erreicht, an dem dieser mit dem was er hat, zufrieden sein sollte. Nach einem Handgeld von 3,5 Mio €, dafür, das er dem Steuerzahler mal eben um ein paar Miiliardchen gebracht hat, und einen Job als Immobilienmakler auf Malle
wage ich zu behaupten das dieser Mann ausgesorgt hat.
Jetzt noch auf eine Pension von 47000€ zu pochen, völlig egal, ob dieser Anspruch rechtlich in Ordnung ist, oder nicht, ist in meinen Augen einfach nur asozial und gehört sich nicht, schon garnicht in unserer, vom gescheiterten Neo-Liberalismus geprägten Zeit.
Und ich nehme mir das Recht raus ihn als Abschaum zu bezeichnen, dabei interessiert es mich nicht, ob dies strafrechtlich relevant ist, oder nicht. - #137 10.03.2012 18:28 von
......
Occupy und Co. entstehen nicht, weil die Leute keine Ahnung haben und sich einfach nur empören wollen, sondern, weil es unter den Hardcorekapitalisten wohl zum guten Ton gehört, andere Menschen auszunehmen, wie Oma die Gans an Heilig Abend. Man nennt sowas auch fehlende Moral, die (wenn vorhanden) meist mit Höhe des Einkommens bzw der Erfolgsaussichten auf künftigen immensen Kapitalzuwachs auf dem eigenen Konto schwindet.
Ihr Problem ist einfach, dass Sie nur eine Seite der Medaille betrachten - die Ihres Kontos. Dass das womöglich zu Ungunsten anderer Menschen geschieht (wie im Fall von Herrn Funke) ist Ihnen völlig wurstblinker. Wir wehren uns eben langsam dagegen, dass die Finanzspinner sich immer miesere Strategien ausdenken, die so undurchsichtig sind, dass kein Kleinanleger da auch nur ansatzweise durchsieht.
Erwarten Sie doch nicht, dass die Welt erstmal BWL studiert, um in dieser Welt noch klarzukommen. Wir haben diesen Kaltblütern lange genug kampflos das Feld überlassen und was dabei rauskam sehen wir ja: Schulden, Schulden, Schulden und die Futzies von der Finanzdoktorei haben sogar noch den amoralischen Spleen dem Normalbürger diese Sch****** als Regen zu verkaufen.
Occupy und Co. sind heutzutage einfach notwendig. Ob sie´s glauben oder nicht. Verlassen Sie ruhig mal Ihren Bankschalter, Schreibtisch, was auch immer. Gehen Sie mal raus und reden mit den Menschen - Sie werden sehen, dass die entweder nur noch Angst haben oder eben eine Stinkwut auf Leute, die sie ausnehmen wollen. Und sagen Sie jetzt bitte nicht, das Sie in Ihrem Job als Bankangestellter jeden Kunden einfach nur reich machen wollen. Was bleibt dann noch für Sie und Ihre Vorgesetzten? - #138 10.03.2012 18:45 von
- #139 10.03.2012 19:25 von
Den letzten beissen die Hunde....
...natürlich ist es billig wenn die Journaille und der Mob Funke als Sündenbock benutzen.
Da gehörten jede Menge Andere dazu, die einfach Glück gehabt haben (gehört eben zum Zocken dazu LOL), rechtzeitig abtauchten oder sogar schon wieder obendrauf sind und einfach weiter machen als sei nichts geschehen....Das übersieht die Journaille (warum eigentlich ?) geflissentlich und der Mob kommt an diese Kaliber schon gar nicht ran.
Dass einer mit dem Wohlstand und Einkommen (und sogar MIT neuem Job) wie Funke in Selbstmitleid vergeht - und gleichzeitig masslose, wenn auch formaljuristisch bestehende (wie so oft wird der Rechtsstaat zur Durchsetzung billiger Privatinteressen auf Kosten der Gesellschaft missbraucht) Ansprüche geltend macht, bestätigt nachdrücklich erheblichen Realitätsverlust und fehlendes Verantwortungsbewusstsein - oder eben gehörige Chuzpe.
Es zeigt die ganze Masslosigkeit einiger Spezies - nur steht da Funke nicht allein.
In einem allerdings hat Funke recht: die Verstaatlichung der HRE war überflüssig. Sein Gezeter gegen diese staatliche Massnahme ist aber genauso schamlos, verlogen und scheinheilig, wie das elende Gejammer der damaligen HRE-Aktionäre über "Enteignung"....Keinen müden Euro hätten sie sehen dürfen - das war in Wahrheit ein Geschenk des Staates und der Steuerzahler (von MIR !!!) an Pleitiers und Versager im Management, im Aufsichtsrat, unter Aktionären auf der Hauptversammlung sowie bei der Bankenaufsicht.
Richtig Pleite gehen hätte die HRE müssen - dann wäre zwar womöglich das Finanz- und Bankensystem kollabiert - aber der Sozialismus für Banken, Investoren, Spekulanten und Aktionäre hätte ein Ende. Ackermann und seine Kollegen würden keine großen Reden mehr schwingen und die demokratisch gewählten regierungen hätten endlich wieder was zu sagen....
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