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Ex-Präsident Wulff: Mein Ehrensold, mein Auto, mein Büro

dapdTrotz aller Ermittlungen und Proteste: Ex-Präsident Christian Wulff bekommt seinen Ehrensold in voller Höhe. Daran werden wohl auch die Durchsuchung bei ihm und eine mögliche Verurteilung wegen Vorteilsannahme wenig ändern. Nun liegt es an Wulff, ob er auch Ansprüche auf Auto, Büro und Mitarbeiter erhebt.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...818848,00.html
  1. #30

    Zitat von F. Schneider Beitrag anzeigen
    Ich bin sicher, Wulff wird keinen Anspruch auf einen Dienstwagen und ein Büro anmelden. Den Ehrensold wird er einer karitativen Organisation spenden. Er ist noch jung und kann auch ohne staatliche Alimentierung über die Runden kommen. Dem Bürger auf der Tasche liegen - das ist nicht seine Art.
    Habe selten so gelacht ... Sie werden sich noch wundern was Wullf den Staat und uns Bürger noch kosten wird und für wie lange wir für seine "Dienste" bezahlen werden! Denken Sie an meine Worte !
  2. #31

    Sie wollen es nicht raffen, oder?

    Zitat von marthap Beitrag anzeigen
    Es ist ja nicht kriminell, sich mit Investoren einzulassen.

    Im übrigen: – § 1 BPräsRuhebezG[1]:
    „Scheidet der Bundespräsident mit Ablauf seiner Amtszeit oder vorher aus politischen oder gesundheitlichen Gründen aus seinem Amt aus, so erhält er einen Ehrensold in Höhe der Amtsbezüge mit Ausnahme der Aufwandsgelder.“

    Also wo ist das Problem? Die Bezüge stehen ihm zu. Ganz einfach.
    In Bananenrepubliken wie Russland und China würde man ihn allerdings einsperren.
    Die Argumentation von Wulff, er würde aus politischen Gründen zurücktreten ist doch hanebüchen. Er lügt, trickst, leugnet und verheimlicht. Daraufhin wird er von Politikern zurecht kritisiert und er tritt zurück weil er keine "politischen Rückhalt" hat- hahaha . Dabei hat niemand seine politische Arbeit kritisiert, im Gegenteil. Der Typ ist aalglatt.
  3. #32

    Herr Wulff ist nicht "dumm" ...

    Zitat von DeCielo Beitrag anzeigen
    Herr Wulff waere ganz schoen dumm, wenn er den Ehrensold nicht annehmen wuerde.

    Die hechelnde Verfolgermeute haette sich haemisch gefreut, wenn er ihm aberkannt worden waere. Jetzt ist die Freude bei ihm.

    Man mag zum Ehrensold stehen wie man will, aber man kann jetzt von Wulff nicht verlangen, dass er verzichtet.

    Ein Bundespraesident a.D. auf Jobsuche, das waere ein Lacher fuer die Welt.
    ... aber schon heute ein Lacher für die Welt.

    Er soll das Geld bekommen - und wenn er nur einen Funken von dem Anstand hat, den er von anderen verlangt, spendet er die Hälfte des Geldes für wohltätige Zwecke.

    Und nochmal - nennt es im Falle Wulff bitte nicht "Ehrensold".
    "Ehre" hat immer etwas mit Selbstlosigkeit zu tun - nicht mit Eigennutz.
    Und "Sold" steht für "Entlohnung für das sich in den Dienst eines Dritten stellen". Der "Dritte" wäre in diesem Fall das Volk - nicht eine Partei, nicht im Deinst Frau Merkels und nicht nur "in eigener Sache".

    Die Empfehlung von Frau Merkel ist ein Reinfall. Und Herr Wulff reißt seine, von ihm selbst gesetzte, moralische Hürde!
  4. #33

    Also obwohl ich selbst

    Zitat von kommunikationsblase Beitrag anzeigen
    Wenn auf seinem Rechner entlastende Fakten gefunden werden - so bleibe ich bei meiner Aussage: Rufmord hat den zweiten Bundespräsidenten in Folge vor den Massenmedien kapitulieren lassen. Um Wulff ist es zwar deutlich weniger schade als um Köhler, aber beiden ist ein solcher Umgang mit dem Amt nicht zu wünschen. Und dem Volk ist ein solches Verhalten der Presse auch nicht zu zumuten. Alleine der Titel des Artikels "Ex-Präsident Wulff: Mein Ehrensold, mein Auto, mein Büro" ist eine Geschmacklosigkeit. Ich warte noch immer darauf ob Wullf sich tatsächlich etwas hat zu Schulden kommen lassen. Sollte dies nicht der Fall sein, so hat er meines Erachtens seine Ehre umsonst verloren. Dann sollte er wegen übler Nachrede gegen die Medien klagen.
    der Meinung bin, dass Wulff den Ehrensold (was ja genaugenommen auch nur ne Pension ist, aber weil es ja um das höchste Amt eines Staates geht, heißt es eben Ehrensold, weil sowas ja auch mal mit Ehre verbunden wurde) und Wulff soll auch den Zapfenstreich bekommen, weil wir haben die Politiker die wir verdienen, das ist nun mal so.

    Aber das Sie noch darauf warten, ob Wulff sich was zu Schulden hat kommen lassen, das ist nun echt interessant, weil ganz ehrlich mal, aber da muss man nicht mehr drüber warten, das kann man auch wissen.

    Ehrlich.

    MFG
  5. #34

    Endlich

    ist die Debatte dort angekommen, wo sie hingehört: Neid.
    Vor allem bei den Journalisten, die ja auch gerne das ein oder andere Schnäppchen (Presserabatt!!!!) auch von denen, über die sie berichten, annehmen.
  6. #35

    tja ...

    Zitat von marthap Beitrag anzeigen
    Es ist ja nicht kriminell, sich mit Investoren einzulassen.

    Im übrigen: – § 1 BPräsRuhebezG[1]:
    „Scheidet der Bundespräsident mit Ablauf seiner Amtszeit oder vorher aus politischen oder gesundheitlichen Gründen aus seinem Amt aus, so erhält er einen Ehrensold in Höhe der Amtsbezüge mit Ausnahme der Aufwandsgelder.“

    Also wo ist das Problem? Die Bezüge stehen ihm zu. Ganz einfach.
    In Bananenrepubliken wie Russland und China würde man ihn allerdings einsperren.
    da kann mal wohl nichts machen. Ist rechtlich einwandfrei geregelt.
    Ob das aber gut ist ...?
    Ich bin sehr gespannt ob W. seinen eigenen Äußerungen Taten folgen lässt. Aber stellen Sie sich mal vor, Sie hätten 6 Richtige im Lotto. Sie bekommen 2 Millionen Euro. Damit käme dann W. ganze 10 Jahre hin ... Also auf zur Lotto-Toto-DROGERIE und fleißig zocken. Man KANN reich werden, aber doch nicht JEDER!!
  7. #36

    Neiddiskussion ...

    Mal sehen, ob sich Wulff auf das Geheul der versammelten kleinbürgerlichen Wutbürger und sozialen Neidhammel einlässt, oder ob er die ihm zustehenden über 15.000.- Euro im Monat mitnimmt.

    Ich an seiner Stelle würde denken "ist der Ruf erst ruiniert ...". Warum auch nicht? Medien und Opposition haben es über Wochen geschafft, den Bundespräsidenten wegen alltäglichen Kleinmistes abzusägen. Warum sollte er nun generös 200.000.- im Jahr abhaken? Seinen Ruf wird es nicht verbessern, wenn er zur hämischen Zufriedenheit der Schreihälse zugibt, den Ehrensold nicht verdient zu haben. Das würde seiner Abtrittsrede widersprechen.

    Das Heer der Sozialbetrüger, Steuerhinterzieher und sonstiger Gemeinschaftsabzocker, sollte sich zudem mal an die eigene egoistische Nase packen, anstatt in Wulff empört ein Ventil für den eigene Lebensfrust zu suchen ...
  8. #37

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Trotz aller Ermittlungen und Proteste: Ex-Präsident Christian Wulff bekommt seinen Ehrensold in voller Höhe. Daran werden wohl auch die Durchsuchung bei ihm und eine mögliche Verurteilung wegen Vorteilsannahme wenig ändern. Nun liegt es an Wulff, ob er auch Ansprüche auf Auto, Büro und Mitarbeiter erhebt.

    Ex-Präsident Wulff: Mein Ehrensold, mein Auto, mein Büro - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Puuhh, der Wulff kriegst's aber ganz dicke. Gauck muss ja das Gemüt eines Nilpferdes haben. Ich säße schon bei den teueres Anwälten und würde alle Szenarien mit TopBeratern aus der Welt der Medien und der Politk durschspielen.

    Wenn ich bedenke, was Strauss so alles gemacht hat? Die ganzen Lockheed Millionen per Koffer in die Schweiz und Pinochet und Botha vorbildliche Demokraten nennen. Weizsäcker hat als Geschäftführer von Böhringer tonnenweise Agent Orange Vorprodukte in die USA verschifft. Der heilige Willy stand bei Flick auf der Liste und hat sich ins EU-Parlament verlalimentiert.

    Und Wullf? Nix! Hat nicht jedes Geschenk weggeworfen, wie ein 20€ BobbyCar.

    Das alles ist so grotesk und unwürdig. Diese ganzen verkniffenen Deutschen, die jetzt auch noch den Ehrensold absprechen wollen, verdienen keinen Bundespräsidenten.
  9. #38

    Schlicht Blödsinn

    Zitat von kommunikationsblase Beitrag anzeigen
    Wenn auf seinem Rechner entlastende Fakten gefunden werden - so bleibe ich bei meiner Aussage: Rufmord hat den zweiten Bundespräsidenten in Folge vor den Massenmedien kapitulieren lassen. Um Wulff ist es zwar deutlich weniger schade als um Köhler, aber beiden ist ein solcher Umgang mit dem Amt nicht zu wünschen. Und dem Volk ist ein solches Verhalten der Presse auch nicht zu zumuten. Alleine der Titel des Artikels "Ex-Präsident Wulff: Mein Ehrensold, mein Auto, mein Büro" ist eine Geschmacklosigkeit. Ich warte noch immer darauf ob Wullf sich tatsächlich etwas hat zu Schulden kommen lassen. Sollte dies nicht der Fall sein, so hat er meines Erachtens seine Ehre umsonst verloren. Dann sollte er wegen übler Nachrede gegen die Medien klagen.
    Das ist doch nicht zu fassen. Angesichts der Faktenlage steht Wulff moralisch kein Ehrensold zu. Dass das dennoch klappt, ist der hohen Politik geschuldet. Des Volkes Stimme ist hier eindeutig: kein Ehrensold, die Verfehlungen sind offenkundig. Da kann die Staatsanwaltschaft in Hannover ermitteln solange sie will – und das Verfahren auch einstellen, mangels Beweises oder so ähnlich. Wulff ist erledigt – und das ist ob der Vorgeschichte auch gut so. Grüetzi. f.
  10. #39

    Was für Probleme

    Der Fall Wulff macht wenigstens klar, dass wir hier in Deutschland keine echten Probleme haben, wenn wir uns wochenlang an solchen politischen "Nichtigkeiten" aufhalten können. Aber beeindruckend, dass ich mich an keinen solchen oder ähnlichen Artikel zum guten Horst Köhler erinnern kann. Von Verhältnismäßigkeit fehlt beim SPIEGEL zum Thema Wulff für wahr jeglicher Sinn. Hauptsache es gilt der alte mediale Grundsatz: schuldig, bis man seine eigene Unschuld bewiesen hat (auch wenn ich Wulff diese nun wirklich nicht unterstellen kann).

    Man sollte mal darüber nachdenken, welcher Präsident diese zusätzliche "Rente" überhaupt verdient. Und wenn man schon dabei ist, gleich noch über die Diäten der Politiker gleich mit.








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