dpaHausaffäre, Ermittlungen, Trennung von seiner Frau: Christian Wulff steckt in einer Lebenskrise. In Koalitionskreisen wird intensiv über eine sinnvolle Aufgabe für den Ex-Bundespräsidenten nachgedacht. Eine Idee: Er könnte sich um die europäisch-türkischen Beziehungen kümmern.
Ex-Bundespräsident Wulff kann auf eine neue Aufgabe hoffen - SPIEGEL ONLINE
Egal was Wulff in Zukunft arbeiten wird. Es muss ein Job sein, bei dem er sehr viel Geld verdient, denn er hat ja jetzt schon zwei Ex-Frauen - jeweils mit Kind - die versorgt werden müssen. Da wird sein Ehrensold von 217.000 Euro pro Jahr knapp werden.
Wir wollen doch nicht, dass er wieder schnorren gehen muss.
Genau das ging mir auch durch den Kopf. Ich finde es geradezu pervers, wie man immer versucht den Leuten wie Wulff oder Guttenberg irgendwo ein Pöstchen zuzuschanzen, das sie noch was zu tun und sich selbst ein bisschen repräsentieren dürfen. Und natürlich dazu immer schön durch die Medien tanzen.
Rückschläge wie Trennung von Partnerin und Verlust des Arbeitsplatzes, das gibt es immer, auch beim normalen Bürger der sich durchkämpfen und mit seinem mageren Aufstocker-Lohn versucht über die Runden zu kommen.
Wenn Wulff etwas tun möchte, dann soll er es im angestammten Business tun, er ist ja wenn ich mich recht erinnere, Anwalt. Wieso nicht wieder als Anwalt tätig werden und neben dem Ehrensold sich ein schönes Zubrot verdienen?
Es gibt kein Recht von einem Ex-Politiker, wieder zurück ins Rampenlicht zu drängen. Gerade in einer Zeit wo das Land und die Menschen in sozialen und finanziellen Krisen stecken, sollte man als (ex-)Politiker auch ein bisschen Rücksicht nehmen auf sowas und sich nicht mit Zwang wieder ins Rampenlicht drängen.
Seinen Ehrensold einfach kassieren und sich zurückziehen.
Oder wird der Rücktritt immer noch nicht teuer genug bezahlt?
Die Seilschaften halten noch...
In der Türkei gibt es viele gute Hotels wohin man von "Freunden" eingeladen werden kann.