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Ex-Bundespräsident: Nur 15 Prozent der Deutschen glauben an Wulff-Comeback

dapdMit dem Zapfenstreich im Schloss Bellevue endet Christian Wulffs politische Karriere. Endgültig - wenn es nach der Mehrheit der Deutschen geht. Nur 15 Prozent trauen dem Ex-Bundespräsidenten laut einer Umfrage noch ein Rückkehr in ein hohes Amt zu.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...820023,00.html
  1. #90

    Abtauchen zwecklos

    Zitat von Eva1230 Beitrag anzeigen
    das würde ich an seiner Stelle auch tun - erst mal eine Weile im Ausland abtauchen. Was immer wieder vergessen wird ist die Tatsache, dass es im Wulffschen Haushalt 2 kleine Kinder gibt, die sich nicht wehren können. Schon allein aus dem Grund wäre es mE eine gute Idee, Deutschland eine Zeit hinter sich zu lassen.
    Dagegen spricht aber doch einiges.

    - Er könnte im Ausland wohl kaum den Anspruch auf Fahrer, Limo, Sekretariat usw begründen, den er ja offensichtlich angemeldet hat.

    - Auch im Ausland müsste man erklären, womit man seinen Unterhalt verdient, also das Problem bliebe- besonders in den USA, wo so eine Rundumversorgung von Staatsbediensteten wohl eher schlecht ankäme.

    - Ich kann mir kaum vorstellen, dass der Provinzpolitiker CW das Format, Fremdsprachenkompetenz, etc. hätte, im Ausland, erst recht im nicht deutschsprachigen ohne die Hilfe seines Stabes zurechtzukommen.

    - Gerade gegenüber Kindern wäre es nicht fair, ihnen zu vermitteln, dass man sich durch Abtauchen aus der Bedrouille bringen kann.

    - Na ja, vielleicht geht es ja erstmal für ein paar Wochen nach Malle in die Casa Maschmeier
  2. #91

    Etwas "wulffen" - das Unwort 2012

    Finanziell hat Wulff ausgesorgt und nun kann er durchs Land tingeln und exclusiv Fachvorträge über das "Wulffen" halten. Da hat er Abwechslung und es bringt ihm vielleicht noch ein paar Einladungen in die Ferienhäuser seiner Zuhörer. Seine Gattin wird seine Sekretärin und seine Ex-Gattin übernimmt den Referentenjob - damit bleiben die zusätzlichen 280.000€ überwiegend in der Familie. Und Mutti Merkel, die immer noch über ihr gefallenes Kind wacht, schaut auch öfter mal vorbei. Nach der nächsten Wahl hat sie viel Zeit dafür. Maschi und die Ferres kommen meist übers Wochenende und bringen Essen und Trinken mit, die Referentin kocht. Und wenn sein Ex-Mitarbeiter aus dem Bundespräsidialamt, der ihm seinen Ehrensold zugeschanzt hat, vom neuen Präsidenten abgesägt wird, dann kann der ja den Fahrer miemen - dann hat der Expräsident für alle seine Kumpels und Kumpelinen was gewulfft.

    Ex-Bundespräsident: Nur 15 Prozent glauben an Wulff-Comeback - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik[/QUOTE]
  3. #92

    Anregung:

    Zitat von Eva1230 Beitrag anzeigen
    das würde ich an seiner Stelle auch tun - erst mal eine Weile im Ausland abtauchen. Was immer wieder vergessen wird ist die Tatsache, dass es im Wulffschen Haushalt 2 kleine Kinder gibt, die sich nicht wehren können. Schon allein aus dem Grund wäre es mE eine gute Idee, Deutschland eine Zeit hinter sich zu lassen.
    bei der momentan diskutierten und längst überfälligen Reform der Ehrenbesoldung sollte man dies dann aber bitte auch gleich mit berücksichtigen: Der Ehrensold (bitte auch umbenennen) ist nur auszuzahlen, sofern und solange sich die bezugsberechtigte Person überwiegend und dauerhaft im Inland (Hoheitsgebiet Deutschland) aufhält (Wohnort und Staatsangehörigkeit).

    Der Ehrensold bezieht sich ja schließlich auf ein Amt, in welchem sich der ehemalige Amtsträger für sein Vaterland verdient gemacht hat (oder hätte machen sollen). Da ist es doch nicht einzusehen, wenn er sich mit diesen fetten Bezügen ins Ausland verkrümelt.

    Das kann nämlich durchaus der Grund sein, weshalb sich der Wulff einen Dreck schert, wie er hier in der Öffentlichkeit angesehen wird, weil er vermutlich schon längst geplant hat, Deutschland den Rücken zu kehren. Solchem unehrenhaften und missbräuchlichem Treiben könnte man mit der genannten Einschränkung gleich Einhalt gebieten.
  4. #93

    nun, es gibt wahrlich einen gewaltigen Unterschied!!

    Zitat von knieselstein Beitrag anzeigen
    Namen alle Ehre ;-) Stimmt etwa nicht, daß er 2 mal die Wahl gegen Schröder verloren hat, was ist an den amtlichen Wahlergebnissen dreist & ehrenlos ? Wenn seine Bereitschaft, das Amt zu übernehmen dreist & fehlende Ehrenhaftigkeit bezeugt, was bezeugt es dann beim jetztigen Kandidaten, dessen Name erst nach der Ablehnung des ersten halben Dutzends in Spiel kam ?

    Denn, Gauck wollte das Volk vorher und auch jetzt, Wulff wollte vorher schon niemand, außer seinen Parteikumpanen, die auch später sich teilweise dafür schämen mussten, und später erst recht nicht!! das ist doch wohl ein feiner Unterschied oder?
    ......
    Ich schätze, Gauck würde an der Stelle Wulffs das Amt nicht antreten, wenn er den MASSIVEN Widerstand der Bürger gespürt hätte und da ist genau die Dreistigkeit bei Wulff ersichtlich geworden.
    ......
    Übrigens, wäre Schröder MP geblieben oder es gäbe Agenda 2010 nicht, wäre Wulff bis heute noch zum x-ten Male der Loooooser von Niedersachsen, was wiederum nichts mit Standhaftigkeit zu tun hätte sondern mit Dreistigkeit!
  5. #94

    Titel!

    Zitat von diekleinehexe Beitrag anzeigen
    Pyramide??
    Fordert er nicht auch das Bundesverdienstkreuz (müsste er ja eigentlich so wie er gestrickt ist), im Sinne der Gleichbehandlung mit seinen Vorgängern?
    Schmeisst man ihm das dann auch hinterher und setzt es damit einem Faschingsorden gleich?
    Der Postillon ist ein Satire-Magazin.

    Und die Sonderstufe des Großkreuzes zum Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland wurde Christian Wulff, wie jedem seiner Vorgänger (Ausnahme: Theodor Heuss, erst 1952) als Amtsinsignie bei Amtsantritt verliehen.
  6. #95

    In einem Jahr ist alles vergessen

    In einem Jahr wird niemand mehr über Wulf reden,alles wird vergessen sein,genauso wie er das ja schon vorhergesagt hat.Irgendwann wird er einen guten Posten in der freien Wirtschaft bekommen,oder einen schönen Posten in Brüssel.Vielleicht dauert es auch etwas länger,auf jeden Fall kommen solche Leute wie Wulf immer wieder auf die Füsse,weil sie keine Moral und Skrupel haben sich auf Kosten anderer Menschen zu bereichern,ich perönlich habe dafür nur noch Verachtung und könnte morgens nicht mehr in den Spiegel schauen.
    Aber,der Tanz um das goldene Kalb geht weiter...
    Traurig aber wahr!
  7. #96

    Wider den Stachel...

    Zitat von will-shakespeare Beitrag anzeigen
    Dagegen spricht aber doch einiges.

    - Er könnte im Ausland wohl kaum den Anspruch auf Fahrer, Limo, Sekretariat usw begründen, den er ja offensichtlich angemeldet hat.
    Er wird erst mal prüfen, ob sich das irgendwie zu Geld machen lässt. Schließlich ist er Anwalt.

    Zitat von will-shakespeare Beitrag anzeigen
    - Auch im Ausland müsste man erklären, womit man seinen Unterhalt verdient, also das Problem bliebe- besonders in den USA, wo so eine Rundumversorgung von Staatsbediensteten wohl eher schlecht ankäme.
    Das glaube ich nicht. In den USA guckt man mehr danach, was einer hat als danach, wie er dazu kommt.

    Zitat von will-shakespeare Beitrag anzeigen
    - Ich kann mir kaum vorstellen, dass der Provinzpolitiker CW das Format, Fremdsprachenkompetenz, etc. hätte, im Ausland, erst recht im nicht deutschsprachigen ohne die Hilfe seines Stabes zurechtzukommen.
    Da unterschätzen Sie ihn, glaube ich. Der Mann mag am Realitätsverlust leiden aber nicht an Dummheit.

    Zitat von will-shakespeare Beitrag anzeigen
    - Gerade gegenüber Kindern wäre es nicht fair, ihnen zu vermitteln, dass man sich durch Abtauchen aus der Bedrouille bringen kann.
    Kindern kann man viel erzählen.

    Zitat von will-shakespeare Beitrag anzeigen
    - Na ja, vielleicht geht es ja erstmal für ein paar Wochen nach Malle in die Casa Maschmeier
    Das macht er nicht. Das wäre dann doch zu heftig wider den Stachel gelöckt.
  8. #97

    alles vergessen?

    Zitat von labradudel Beitrag anzeigen
    In einem Jahr wird niemand mehr über Wulf reden,alles wird vergessen sein,genauso wie er das ja schon vorhergesagt hat.Irgendwann wird er einen guten Posten in der freien Wirtschaft bekommen,oder einen schönen Posten in Brüssel. ...
    Traurig aber wahr!
    Ich habe gerade einen Experten dazu auf WDR 2 gehört.
    Er hält es für unwahrscheinlich, dass Wulff in nächster in der Wirtschaft einen interessanten Posten angeboten bekommt, weil der Name wegen der Mauscheleien verbrannt ist. Kein seriöses Unternehmen würde sich das antun.
    Ich denke, auch auf europäischer Ebene dürfte es wohl schwerfallen, was Passendes für ihn zu finden. Allerdings gab es da für Öttinger, Stoiber und zu Guttenberg ja auch Posten.
    Die EU hat aber ja auch ohne diese Herren schon ein Imageproblem...
  9. #98

    Maßstäbe gesetzt

    Zitat von labradudel Beitrag anzeigen
    In einem Jahr wird niemand mehr über Wulf reden,alles wird vergessen sein,genauso wie er das ja schon vorhergesagt hat.
    Damals hatte er sich vorgestellt, nach Ablauf des Jahres noch im Amt zu sein. Ich glaube auch nicht, dass die Wulff-Affaire schnell vergessen wird. Man wird nicht mehr so oft davon sprechen, das schon. Aber wenn bei anderen Leuten ähnliches Verhalten zur Debatte steht, wird alles wieder präsent sein. Wulff hat in Sachen der Raffgier von Politikern Maßstäbe gesetzt. Das bleibt.

    Zitat von labradudel Beitrag anzeigen
    Irgendwann wird er einen guten Posten in der freien Wirtschaft bekommen,oder einen schönen Posten in Brüssel.
    Das kann ich mir sehr schlecht vorstellen.
  10. #99

    Warum...

    ... sollte Wulff denn ein politisches Comeback in einen schlecht bis mittelmäßg bezahllten Polit-Job eigentlich anstreben wollen? Mit seinen auch finanziellen Privilegien wird er sehr gut und beruhigt bis ans ende seiner Tage leben können (und sogar für seine Erben sorgen); eventuell kommen noch ein paar Beraterverträge und Vortragsreisen und eines Tages sicher auch noch sein Memoiren-Buch "Mein Einsatz für Deutschland" hinzu. Denn an Peinlichkeiten ist der Fall Wulff ohnehin nicht mehr zu überbieten. Oder?








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