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Ex-Bundespräsident: Horst Köhler berät Vereinte Nationen

dapdMehr als zwei Jahre nach seinem Rücktritt kehrt Ex-Bundespräsident Horst Köhler auf die politische Bühne zurück. Der 69-Jährige wurde zum Uno-Berater berufen. Er ist Mitglied einer Arbeitsgruppe, die Ziele für ein weltweites Wachstum erarbeiten soll.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...847594,00.html
  1. #1

    optional

    Eine schöne Aufgabe für Herrn Köhler, ein herber Verlust für Deutschland. Ich hatte Herr Köhler gerne als Berater gesehen für die EU, EURO-Zone und interessierte EU Länder, um bei der Bewältigung der Schuldenkrise zu helfen. Er ist aus meiner Sicht einer der wenigen respektablen Fachleute!
  2. #2

    Motivation

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mehr als zwei Jahre nach seinem Rücktritt kehrt Ex-Bundespräsident Horst Köhler auf die politische Bühne zurück. Der 69-Jährige wurde zum Uno-Berater berufen. Er ist Mitglied einer Arbeitsgruppe, die Ziele für ein weltweites Wachstum erarbeiten soll.
    Das klingt alles so positiv. Aber Herr Köhler ist gebildet genug um zu wissen, dass Wachstum in der Art wie wir es jetzt gerade zelebrieren, weltweit verstärkt kaum wünschenswert ist.

    Auch die Bekämpfung der Armut - seit je her ein beliebtes Hobby von Prominenten - ist reines Wunschdenken solange die unkontrollierte Vermehrung gerade bei Armen nicht nur stattfindet, sondern noch verstärkt wird. Reden Sie doch mal mit dem Papst darüber, Herr Köhler.

    Aber im besten finde ich: im September kommen sie zusammen und schon Mitte 2013 soll es einen vorläufigen Bericht geben. Das Arbeitstempo in solchen Polit-Biotopen mit unverbindlicher Diskussionskultur hat nun wirklich nichts mit Wachstum zu tun. Da erodieren nur Steuergelder weg.
  3. #3

    Motivation? Geld!

    Bekommt er Geld dafür, vermengt er Ehrensold und die Annehmlichkeiten wie Büro und Fharer mit allen seinen alten Pensionsansprüche, die ja angeblich über dem Ehrensold liegen sollen, mit einem schönen Beraterposten für noch mehr Geld? Und hat er sich jetzt umentschieden - und sind alle, denen er jetzt Wachstumsratschläge geben soll, plötzlich doch wieder keine Monster mehr? Ich werde den Eindruck nicht los, dass unser derzeitiges und früheres Führungspersonal einzig den eigenen Vorteil sucht - und so daherredt wie es gerade für sie von Vorteil ist.
  4. #4

    Fauler Zauber

    Jahrzehnte dieser Institution belegen den vergeblichen Kampf, sprich die reine Alibi-Funktion dieser Vorhaben. Köhler ist da kein unbeschriebenes Blatt.
  5. #5

    Die selbstlosen Ritter

    Kann jemand David Cameron als selbstloser, ganz uneigennützlich handelnder, stets an die Armen und Benachteiligten denkender Ritter vorstellen. Seriöser kann dieses Gremium wohl kaum sein.
  6. #6

    Zu 1Schnieder:Motivation?Geld

    Meines Wissens hat Herr Köhler nach der Panne mit unserem abgetretenen (wie hieß er noch...?)
    auf seine Ansprüche als BP-Veteran verzichtet. Daran sollten sich einige andere ein Beispiel nehmen.
  7. #7

    Und Wulff...

    ..berät bald den Bund der Steuerzahler?
  8. #8

    Samariter aller Länder, vereinigt euch.

    Der Leser windet sich vor Vergnügen, wenn neue Worte auf den Markt kommen. Hier ist es der „Staatschef“, dessen Bewandtnis zum Glück nicht weiter erläutert wird.

    Daß ausgerechnet der erwiesene Menschenfreund und Humanist David Cameron den Vorsitz übernimmt, erscheint als höchst begrüßenswertes Omen, zeichnet sich britische Politik doch seit Jahrhunderten dadurch aus, daß sie den Armen besonderes Augenmerk schenkt. Gerade die Finanzwirtschaft in London hat kaum andere Interessen, wie wir alle wissen.

    Nicht nur die Bewohner der Sahelzone, sondern die Bürger der ganzen Welt hoffen voller Innbrunst, daß bis zum nächsten Sommer eine ganze Reihe schöner Worte vom strahlenden Licht der Medien beschienen werden. Das sättigt gewaltig, insbesondere die Sehnsucht nach Harmonie und Nächstenliebe.

    Den Spagat zwischen Vorteilsnahme, lukrativen Waffenlieferungen und ausbleibender Lebensmittelversorgung wird dieses hochqualifizierte Gremium jedenfalls mit links meistern. Immerhin haben Geld und Arme eine gemeinsame Eigenschaft: man kann nie genug davon haben.


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