Ex-Außenminister-Treffen: Joschka Fischer gibt Westerwelle einen Korb

SPIEGEL ONLINEDas Vorhaben war ungewöhnlich: Guido Westerwelle wollte gemeinsam mit allen noch lebenden früheren deutschen Außenministern ein Bekenntnis zur EU abgeben. Nun sagt ein Prominenter verärgert ab - der Grünen-Politiker Joschka Fischer. Er will sich nicht vereinnahmen lassen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...850454,00.html
  1. #1

    Fischer hat recht!

    Das scheint ja eine tolle Veranstaltung zu werden!
  2. #2

    Die sind doch alle Unglaubwürdig

    egal ob Fischer oder Westerwelle nebst Steinmeier was soll die Selbstbeweihräucherung. Ich habe keinen von diesen Hanseln jemals gewählt.
  3. #3

    Es gibt einen weiteren noch lebenden dt. Außenminister:

    Helmut Schmidt war im September/Oktober 1982 in Personalunion Bundeskanzler und Außenminister, nachdem die FDP die SPD-FDP-Koalition verlassen hatte.
  4. #4

    Nicht Herrn Fischer Ding

    Joschka Fischers Ansatz zur Europa-Politik zeigte sich in Jugoslawien. Lange Diplomatie ist ihm zu wider. Er hat sich an Madame Albright gehängt, die nicht gerne zu lange diplomatisch agiert und dann nach Bomben ruft. Jugoslawien zerlegen, damit sich keine europäisches Gegengewicht zu USA und China aufbaut, sondern eine Fülle handlungsunfähiger Kleinstatten zur Plünderung offensteht. Man siehts jetzt in Griechenland: Man leiht einem Staat mehr Geld als er zurückzhalen kann und wenn er dann strauchelt, fordert man Privatisierung der Staatsbetriebe.

    Madame Albright hat es Joschka Fischer trefflich gedankt und hat ihn damals ins ein New Yorker Beratungsbüro geholt. Hat Westerwelle das übersehen, dass Fischer für Gewalt und Zersetzung steht?

    Als Gerhard Schröder sagte, dass D auf keinen Fall im Irak-Krieg mitmachen wolle (mit 1 Mio Demonstranten auf seiner Seite Unter den den Linden in Berlin), hat Fischer Zeter und Mordio geschriehen, dass er für sich die Gewaltoption offen lassen wollte. Wie Merkel nach der Grill-Party bei Bush auch.

    Vielleicht sollte Westerwelle Schröder zu dem Event laden. Und nicht die zweite Wahl.
  5. #5

    Glaubwürdigkeitsmangel :-)

    "Ursprünglich ist es um eine Kampagne für Europa gegangen, jetzt soll es eine Kampagne für Guido Westerwelle werden", sagte Fischer der "Süddeutschen Zeitung", "dafür mangelt es mir an Glaubwürdigkeit."
    Wo er recht hat ...
  6. #6

    Excuse me, I am not convinced.

    ...und das ist auch gut so
  7. #7

    Ego

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Das Vorhaben war ungewöhnlich: Guido Westerwelle wollte gemeinsam mit allen noch lebenden früheren deutschen Außenministern ein Bekenntnis zur EU abgeben. Nun sagt ein Prominenter verärgert ab - der Grünen-Politiker Joschka Fischer. Er will sich nicht vereinnahmen lassen.

    Ex-Außenminister-Treffen: Joschka Fischer sagt Westerwelle ab - SPIEGEL ONLINE
    So, so. Das Ego von Fischer geht also vor Europa.
  8. #8

    Fischer - nein danke

    Dieser Außenminister war einer der Haupt-Kriegshetzer im völkerrechtswidrigen Krieg gegen Jugoslawien 1999. Er hat recht, wenn er jetzt selbst meint, daß ihm die Glaubwürdigkeit fehlt. Als die BRD die USA wegen des Krieges gegen den Irak kritisierte, ebenfalls ohne UN-Mandat, da wurde uns der verniedlichend Kosovo-Krieg genannte Überfall vorgehalten. Für die deutsche Teilnahme daran war Fischer einer der Hauptverantwortlichen.
  9. #9

    Gestern die KfW für die Image-Kampagne der F.D.P. - heute die Außenminister a.D. der Bundesrepublik Deutschland. Was will die F.D.P. noch alles in kappern ?