uelisteck.ch Gipfelsturm ohne Fixseile und Flaschensauerstoff: Extrembergsteiger Ueli Steck war in diesem Jahr einer der Ersten, die den Mount Everest bestiegen. Der Schweizer über den Massentourismus am höchsten Berg der Welt - und warum ihm eine falsche Entscheidung fast das Leben gekostet hat.
http://www.spiegel.de/reise/fernweh/...835677,00.html
wie reihold messner schon sagte, der everest ist der grösste scheisshaufen der welt. jeder der dort oben ankommt, sucht erstmal eine möglichkeit seine notdurft zu verrichten. messner meint, durch den permafrost liegt unter jedem stein ein haufen scheisse. der ever rest ist der einzige berg der jedes jahr 10 zentimeter wächst.
Artikel überhaupt gelesen? Er hat sein Ding gemacht, bevor die ganzen Touris sich an den erst noch zu verlegenden Fixseilen hochhangeln konnten.
Solche Typen wie er, Messner und Co. haben m.E. als Einzige ein "Recht", dort hochzusteigen. Diese erbärmlichen Touris, die sich quasi vom Sherpa hochtragen lassen, sollen zuhause bleiben oder an Berge gehen, denen sie gewachsen sind.
Was ist das denn für ein "Gipfelerfolg", wenn einer vor mir her Seile spannen und meine Sauerstoffflaschen schleppen muß? Erbärmlich.
Aber vor denen, die es ohne machen, habe ich Respekt. Auch wenn ich denke, die haben einen an der Klatsche, daß sie ihr Leben für einen Gipfel riskieren.
Ne, hab ich nicht; trotzdem ist er ein Teil der Masse.
Abgesehen davon hat jeder das recht, gegen entsprechende Gebühr auf den Hügel zu klettern Nicht nur die auf kommerziellen Gewinn abzielenden "Top-Bergsteiger". Und, wer bei dem Versuch, seine eigenen Grenzen kennenzulernen, über diese hinausgeht und dabei sein Leben verliert, kann leider keinen persönlichen Profit mehr daraus ziehen. Mitleid gibt es dafür -jedenfalls von mir- nicht.
Ich bin nicht sehr für dieses Bergsteigen /Bergwandern. Zwei gute Freunde habe ich dadurch verloren. Ich habe nachgelesen (Wiki):
2005 in Österreich 416 Tode bei Alpinunfällen (mehr als doppelt soviele wie durch Rauschgift). Am Mount Everest bereits 216 Tode (bei 3057 erfolgreichen Besteigungen). Todesrate: 7%.
Sowas zu verherrlichen ... finde ich daneben. Tut mir leid, so sind eben meine Erfahrungen.
aj
Was genau wird denn jetzt in dem Interview verherrlich? Steck sagt doch selbst, das es immer Risiken gibt bei solchen Touren, auch für einen erfahrenen Profi. Diese Risiken einzugehen, und auch das sagt er, ist jedem selbst überlassen. Es wird niemand gezwungen einen Berg zu besteigen oder sich durch andere Extremsportarten in Gefahr zu bringen.
Nein, auch von den Rettungsmannschaften wird keiner gezwungen. Jeder Bergwachtler ist ausnahmslos selber begeisterter Alpinist, sonst könnte er seinen Aufgaben gar nicht nachkommen. So ist das zumindest in den Alpenländern.
Und am Everest gibt es keine Bergrettung, auch nicht von staatlicher Seite.
Dass sich andere Menschen ständig anmaßen müssen zu urteilen, was andere dürfen und was nicht...