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Evangelischer Kirchentagspräsident: Nagel will "das Ungeheuer" Missbrauch bekämpfen

Erst Margot Käßmanns Lobpreisung der Pille, dann das: Der evangelische Vorsitzende des Ökumenischen Kirchentags hat die Tabuisierung von Missbrauchsfällen durch die katholische Kirche scharf kritisiert. Er fordert zur Wiederherstellung des Vertrauens eine "Kultur des Hinsehens".

http://www.spiegel.de/panorama/gesel...694701,00.html
  1. #1

    Katholisch

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Erst Margot Käßmanns Lobpreisung der Pille, dann das: Der evangelische Vorsitzende des Ökumenischen Kirchentags hat die Tabuisierung von Missbrauchsfällen durch die katholische Kirche scharf kritisiert. Er fordert zur Wiederherstellung des Vertrauens eine "Kultur des Hinsehens".

    http://www.spiegel.de/panorama/gesel...694701,00.html
    Sensationell: Ausweislich des Artikels hat der Mann die katholische Kirche nicht einmal erwähnt. In der Überschrift liest sich das natürlich einmal mehr ganz anders. DAS ist echter Qualitätsjournalismus.
  2. #2

    Sensationsjournalismus!

    In der Tat hat Nagel keine Kirche genannt. Was soll diese Provokation mit der katholischen Kirche also? Schließlich ist Gerold Becker, langjähriger Leiter und "Chef-Pädophiler" der OSO ordinierter evangelischer Pfarrer und niemand macht den Evangelen daraus einen "Mißbrauchsunterstützungsvorwurf"!

    Der sexuelle Mißbrauch von Kindern scheint damals eine geradezu global institutionalisierte Gepflogenheit gewesen zu sein. Wer hier wirklich Änderung will, muss objektiv analysieren und Regeln für die Zukunft schaffen.
    Animositäten aufzubereiten oder religiösen Institutionen "alte Rechnungen" zu präsentieren ist nicht nur nicht hilfreich, sondern sogar fahrlässig destruktiv!
  3. #3

    Austoben

    Hurra, jetzt haben die Evangelischen endlich mal die Chance sich so richtig auszutoben. Das bringt die Ökumene so richtig nach vorn - Krieg für die nächsten Jahrzehnte.
    Noch so ein Sieg und sie ist verloren.
  4. #4

    Es lebe der Unterschied

    Zitat von LinkesBazillchen Beitrag anzeigen
    Hurra, jetzt haben die Evangelischen endlich mal die Chance sich so richtig auszutoben. Das bringt die Ökumene so richtig nach vorn - Krieg für die nächsten Jahrzehnte.
    Noch so ein Sieg und sie ist verloren.
    Ökumene findet schon lange beim "Fußvolk" statt. Die hier gläubigen Katholiken sehen das nicht viel anders als die Evangelischen.
    Ökumene auf der Stufe der Leitungsebenen halte ich solange für entbehrlich und sogar im Geiste Jesu für schädlich, solange sich die RKK nicht von ihren z.T. auch unchristlichen - Verkrustungen befreit hat.
  5. #5

    .

    Zitat von androlski Beitrag anzeigen
    Ökumene findet schon lange beim "Fußvolk" statt. Die hier gläubigen Katholiken sehen das nicht viel anders als die Evangelischen.
    Ökumene auf der Stufe der Leitungsebenen halte ich solange für entbehrlich und sogar im Geiste Jesu für schädlich, solange sich die RKK nicht von ihren z.T. auch unchristlichen - Verkrustungen befreit hat.
    Man kann davon ausgehen dass das unterschiedliche Abendmahlverständnis (ein großes Problem der Okumene) der beiden großen Kirchen den meisten Gläubigen beim "Fußvolk" völlig egal ist, wahrscheinlich kennen viele den Unterschied nicht einmal...
  6. #6

    Titel, These, Unverständnis

    Zitat von unterländer Beitrag anzeigen
    Sensationell: Ausweislich des Artikels hat der Mann die katholische Kirche nicht einmal erwähnt. In der Überschrift liest sich das natürlich einmal mehr ganz anders. DAS ist echter Qualitätsjournalismus.
    Der Leitsatz unterhalb des Bildes ist Teil des Artikels, nicht des Titels. Zu "Qualitätsjournalismus" gehört eben auch ein "Qualitätsleser".
  7. #7

    Hydra

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Erst Margot Käßmanns Lobpreisung der Pille, dann das: Der evangelische Vorsitzende des Ökumenischen Kirchentags hat die Tabuisierung von Missbrauchsfällen durch die katholische Kirche scharf kritisiert. Er fordert zur Wiederherstellung des Vertrauens eine "Kultur des Hinsehens".

    http://www.spiegel.de/panorama/gesel...694701,00.html
    Das "Ungeheuer" ist nicht der Missbrauch, sondern die katholische Kirche selbst; der Missbrauch ist "nur" ein Kopf der vielköpfigen Hydra. Wenn dieser Kopf abgeschlagen würde, würden zwei neue nachwachsen!
    Das Ungeheuer als Ganzes muss ausgetrocknet werden. Nur durch Distanzierung und Kirchenaustritt kann es einen Sieg über die antijesuanische Bestie geben. Die RKK ist nicht reformierbar,sie ist nur auflösbar!
  8. #8

    .

    Zitat von black wolf Beitrag anzeigen
    Der Leitsatz unterhalb des Bildes ist Teil des Artikels, nicht des Titels. Zu "Qualitätsjournalismus" gehört eben auch ein "Qualitätsleser".
    Nachdem der Spiegel und Spiegel-Online schon seit Jahren nicht mehr soetwas wie Qualitätsjournalismus betreiben, ist die ursprüngliche Kritik schon gerechtfertigt.

    In der Unterüberschrift wird behauptet, dass die katholische Kirche kritisiert wird, im Artikel selbst wird diese Kritik nicht mehr näher erläutert. Es kann also durchaus sein, dass sich der Autor das nur ausgedacht hat.
    Das auch evangelische Pfarrer Kinder missbraucht haben und die evangelische Kirche diese Missbräuche genauso vertuscht hat, dass bauscht Spiegel-Online übrigens nicht so groß auf.
    Auch wurde im Spiegel bereits ein Artikel veröffentlicht, in dem Herrn Becker von der Odenwaldschule verteidigt wurde.
  9. #9

    Worte und Taten

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Erst Margot Käßmanns Lobpreisung der Pille, dann das: Der evangelische Vorsitzende des Ökumenischen Kirchentags hat die Tabuisierung von Missbrauchsfällen durch die katholische Kirche scharf kritisiert. Er fordert zur Wiederherstellung des Vertrauens eine "Kultur des Hinsehens".

    http://www.spiegel.de/panorama/gesel...694701,00.html
    Der geheuchelten Worte habe ich mittlerweile genug gehört, nun will ich echte Taten sehen!
    Und bitte nicht wieder so ein wohlgeplantes Störmanöver, wie die "Anzeige" von Herrn Mixa. Manchmal fragt man sich, ob die verbohrt katholischen überhaupt soetwas wie Anstand und Moral besitzen.


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