Hier gibt es bei FACEBOOK einen Boykottaufruf zu BAKU:
https://www.facebook.com/groups/199111366857790/
Getty ImagesDer Eurovision Song Contest in Aserbaidschan wird zum Politikum: Nach dem Tod eines Soldaten droht Armenien mit einem Boykott der Veranstaltung, Weißrussland plagt sich mit Fälschungsvorwürfen und die gewählte Kandidatin für die Ukraine ist rassistischen Anfeindungen ausgesetzt.
http://www.spiegel.de/kultur/gesells...817621,00.html
Hier gibt es bei FACEBOOK einen Boykottaufruf zu BAKU:
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Aserbaidchan bereist. Es landschaftlich ein sehr schönes Land, auch die Stadt Baku ist reizvoll. Überall wird wie wild gebaut. Aber, mich widerte es an, wie dort geprotzt wird. Der Reichtum durch das Öl wird zur Schau gestellt. An der Uferpromenade gibt es ein Designer-Laden neben dem anderen. Aber kaum geht man paar Straßen weiter, trifft man auf Elend und Armut wie in der dritten Welt. In den Provinzen ist es noch schlimmer. Ich habe abgerissen gekleidete bettelnde Kinder gesehen, denen man ansah, dass sie mangelernährt sind: graue Gesichter, stumpfe Haare. Viele Häuser sind halb verfallen, trotzdem wohnen Menschen darin. Der Präsident, Sohn eines ehemaligen Parteichefs aus Sowjetunionzeiten regiert nicht anders als ein Assad. Die Industrie gehört größtenteils dem Familienclan, die Tochter gibt nebenbei intern. Frauenzeitschriften heraus. Die Familie bestimmt, ob einer ein Business machen darf oder nicht. Wer aufbegehrt, landet im Knast oder verschwindet auf nimmerwiedersehen. Es ist schlimm, dass unsere Regierung zu diesen Zuständen schweigt.
Nichts gegen den Artikel in seiner Gesamtheit, aber eines solche Aussage ist doch wohl etwas banal. Welchem Musiker welcher Nationalität ist denn die internationale Bühne nicht wichtig? Armenien und Aserbaidschan sind tragischerweise bis aufs Blut verfeindet. Nur da liegt das Prblem.
Der Kontest findet in einer tiefverfeindeten, bluttriefenden Weltgegegend statt. Freiheit und Demokratie darf man sich dort nicht erwarten. Klar ist daß es einen Modus gibt der besagt daß der nächste Kontest immer im Siegerland des vorhergehenden ausgetragen wird. Es ist eigentlich gut so, so wird endlich einmal genauer hingesehen und wir kommen einmal raus aus der heimeligen, mitteleuropäischen Wohnstube. daher bin ich auch gegen einen Boykott, was die Armenier machen ist ihre Sache. Unschuldskinder sind die auch nicht. Der Westen wird sich ohnehin vor Boykottmaßnahmen hüten. Nabucco ist noch längst nicht in trockenen Tüchern und längst abgespeckt worden.
Hier ein interessanter Artikel von heute:
Bergkarabach: Das Massaker, das eine Erbfeindschaft zementierte - Nachrichten Kultur - Geschichte - WELT ONLINE
Die Konflikte in dieser Weltgegend sind nicht gelöst. Das Öl&Gas wird dazu beitragen, daß der Konflikt weiter befeuert bleibt. ;(
Schian Gruaß...
Dies ist doch mal ein hervorragender Anlass über den Sinn oder Unsinn des Grand Prix d'Eurovision de la Chanson nachzudenken. (Man möge mir verzeihen, dass ich die äußerst platte Bezeichnung "Jurowischn Song Kontäst" absichtlich nicht erwähnte!)
Unabhängig davon, dass ich den ukrainischen Beitrag: "be my guest" musikalisch gesehen für einen ziemlichen Schrott halte, finde ich das Signal, das von dieser Kandidatin ausgeht sehr positiv.
Vor allem sehe ich darin ein Signal der Toleranz, das angesichts der schlimmen politischen Situation in der Ukraine seit der Machtübernahme von Janukowytsch dieses Land endlich mal wieder in etwas besserem Licht erscheinen lässt.
Dass die Nazipartei Swododa sich hierzu geäußert hat, sollte man nicht allzu ernst nehmen, denn diese bekommen landesweit bei Wahlen kaum mehr als drei Prozent. Lediglich in einigen Regionen im Westen des Landes erreichen diese 20% und mehr, aber selbst da ist eher von einer Protestwahl auszugehen.
Auch bei uns reden Parteien wie die NPD öfter mal Unsinn, ohne dass es einen groß interessieren muss.