richtig!
und völlig egal, was europa in oslo zu lena, sagt, sie ist das charmanteste und süßeste ding seit audrey hepburn. und bestimmt nicht schlechter als cindy lauper
Eine erschöpfte Siegerin, ein kaputter Moderator, ein zufriedenes Publikum - Stefan Raabs "Unser Star für Oslo" hat Spaß gebracht. Am Ende war Papa Raab stolz auf ein Mädchen namens Lena, die beim Eurovision Song Contest für Deutschland singen wird. Auf ihr Lieblingslied muss sie dann aber verzichten.
http://www.spiegel.de/kultur/musik/0...683362,00.html
richtig!
und völlig egal, was europa in oslo zu lena, sagt, sie ist das charmanteste und süßeste ding seit audrey hepburn. und bestimmt nicht schlechter als cindy lauper
Ist nun mal kein Zuschauerpreis.
Davon haben sich vermutlich über 90% gefragt wer dieser Kerlüberhaupt ist.
Man hat den "Best German Pop/Rock Artist" halt zur Kenntnis genommen.
Den Preis gibts vermutlich nur weil Deutschland richtig Geld da rein buttert.
Da dem Preis ja die nationalen Verkaufszahlen zugrundeliegen ist er sicher den ein oder andern Blumentopf wert. :-)
Genau so isses eben _nicht_. LMR wurde bereits nach der ersten Ausgabe von USFO als Favoritin gehandelt, eben wegen ihrer Ausstrahlung. Mit einem einzigen Auftritt, ohne DSDS-übliche gefühlsduselige Einspieler und ohne, dass sie vorher bekannt gewesen wäre. Einfach nur drei, vier Minuten raus auf die Bühne, Rampensau. Und eben nicht wie Jennifer mit Hits, die jeder kennt und bei denen sie schön werktreu nicht ruminterpretieren muss, sondern demonstrativ mit einem unbekannten Titel mit eigener Handschrift, über dessen Auswahl sie gesagt haben soll "Na und? Dann fliege ich halt raus." Sauber.
Damit entspricht sie 100%ig den Anforderungen des Wettbewerbs. mMn ähnlich wie der Durstewitz, der leider das Halbfinale nicht übestanden hat.
Dass halb Deutschland nach acht Ausgaben USFO völlig Lena-besoffen ist, kann man getrost ausblenden, ohne es dem Mädchen gleich zu missgönnen. Tatsache ist, dass LMR im Gegensatz zu Jennifer eben nicht diese paar Wochen Anlauf brauchte, bis das Publikum mit ihr warm wurde. Im Gegenteil kippte die Stimmung zum Ende hin sogar eben wegen dieses Hypes, wie man nicht nur hier erleben kann. All das muss Sie in Oslo aber nicht kümmern.
Offenbar besteht zumindest hierzulande der Drang, den Musikbeitrag mit geradezu vulkanischer Trockenheit zu analysieren und bewerten. Allein deshalb bin ich für das diesjährige emotionale Votum dankbar.
Das ist auch gar nicht Sinn der Sache. Dieser deutsche Defätismus im Zusammenhang mit dem ESC ist mittlerweile einfach schöne Tradition. Wir ziehen 24/7 ne Fresse, hinterher wird gegen die angebliche Ostblockmafia gepöbelt und das Geflenne, warum uns keiner lieb hat, erübrigt sich damit eigentlich.
Genau deshalb.
Auch durch Tausendfaches wiederholen wird es nicht richtiger.
Schauen sie sich mal dieses Video an.
http://www.unser-star-fuer-oslo.de/v...ialTab=related
Ich finde einer ihrer besten Auftritte, der sämtliche Auftritte der letzten 5 Jahren im ESC in die Tasche steckt. Mit Ausnahme vielleicht von Lordi.....
Bei USFO wurde ein guter Musiker gesucht und gefunden. Für mich macht ein guten Musiker aus, dass er nicht nur gut singen kann, sondern auch Persöhnlichkeit und Wiedererkennungswert hat.
Jennifer Braun ist eine tolle Sängerin, aber keine gute Musikerin, denn ihr fehlt klar der Wiedererkennungswert. Sie ist austauschbar.
Der kann nicht nur nicht singen, der kann auch keine Gitarre spielen. Und Harp schon gleich dreimal nicht! Trotzdem ist er einer der einflußreichsten Musiker des vergangenen Jahrhunderts, ja auch immer noch der Gegenwart; selbst für den Literaturnobelpreis ist er immer wieder mal im Gespräch!
Weil das Stück nun mal ihrem Gesangsstil am nächsten kam, da bleibt das nicht aus. "My same" hat LMR ordentlich rausgeputzt und aus "Mr. Curiosity" hat sie mit viel Pathos eine musicalhafte Nummer gemacht. Und genau das machte den Unterschied zu Jennifer aus. Die bot eine technisch tolle Leistung, keine Frage. Dabei klammerte sie sich aber auch für meinen Geschmack viel zu sehr ans Original. Genau das war für mich auch die Frage vor dem Finale: Was vermag JB zu leisten, wenn sie einen Song zwangsläufig selbst interpretieren muss, weil es keine Vorlage gibt? Hat sie nicht schlecht gemacht, keine Frage. Einer LMR kann sie in der Hinsicht aber nicht das Wasser reichen. Das fiel mir schon beim ersten Song auf. Den fand ich in der ersten Version schrecklich dröge und ich war erstaunt, was LMR gleich im Anschluss daraus gezaubert hat.