Forum


 

Eurovision Song Contest: Der Mezzo-Mix-Effekt

Eine erschöpfte Siegerin, ein kaputter Moderator, ein zufriedenes Publikum - Stefan Raabs "Unser Star für Oslo" hat Spaß gebracht. Am Ende war Papa Raab stolz auf ein Mädchen namens Lena, die beim Eurovision Song Contest für Deutschland singen wird. Auf ihr Lieblingslied muss sie dann aber verzichten.

http://www.spiegel.de/kultur/musik/0...683362,00.html
  1. #320

    leichtfüssig

    richtig!
    und völlig egal, was europa in oslo zu lena, sagt, sie ist das charmanteste und süßeste ding seit audrey hepburn. und bestimmt nicht schlechter als cindy lauper
  2. #321

    ...

    Zitat von CLuehr Beitrag anzeigen
    Der World Music Award 2003 ist sicher mehr wert als ein Blumentopf
    Ist nun mal kein Zuschauerpreis.
    Davon haben sich vermutlich über 90% gefragt wer dieser Kerlüberhaupt ist.
    Man hat den "Best German Pop/Rock Artist" halt zur Kenntnis genommen.
    Den Preis gibts vermutlich nur weil Deutschland richtig Geld da rein buttert.

    Da dem Preis ja die nationalen Verkaufszahlen zugrundeliegen ist er sicher den ein oder andern Blumentopf wert. :-)
  3. #322

    Im Westen nichts anderes

    Nochmal: Wenn ein Ost-Titel gewonnen hatte, lag das nicht zuletzt daran, dass er auch im Westen gut ankam. Das hat mit Wettbewerbsverzerrung nichts zu tun.

    Was Sie selbstverständlich nicht daran hindert, sich eine Verschwörung von Russen zu schnitzen, die Westeuropa überrennen.
  4. #323

    Drei Minuten Ruhm

    Zitat von Izmir.Übül Beitrag anzeigen
    Genau so isses! In Oslo hat sie gar keine Möglichkeit, sich mit irgendeiner "Ausstrahlung" zu profilieren.
    Genau so isses eben _nicht_. LMR wurde bereits nach der ersten Ausgabe von USFO als Favoritin gehandelt, eben wegen ihrer Ausstrahlung. Mit einem einzigen Auftritt, ohne DSDS-übliche gefühlsduselige Einspieler und ohne, dass sie vorher bekannt gewesen wäre. Einfach nur drei, vier Minuten raus auf die Bühne, Rampensau. Und eben nicht wie Jennifer mit Hits, die jeder kennt und bei denen sie schön werktreu nicht ruminterpretieren muss, sondern demonstrativ mit einem unbekannten Titel mit eigener Handschrift, über dessen Auswahl sie gesagt haben soll "Na und? Dann fliege ich halt raus." Sauber.

    Damit entspricht sie 100%ig den Anforderungen des Wettbewerbs. mMn ähnlich wie der Durstewitz, der leider das Halbfinale nicht übestanden hat.

    Dass halb Deutschland nach acht Ausgaben USFO völlig Lena-besoffen ist, kann man getrost ausblenden, ohne es dem Mädchen gleich zu missgönnen. Tatsache ist, dass LMR im Gegensatz zu Jennifer eben nicht diese paar Wochen Anlauf brauchte, bis das Publikum mit ihr warm wurde. Im Gegenteil kippte die Stimmung zum Ende hin sogar eben wegen dieses Hypes, wie man nicht nur hier erleben kann. All das muss Sie in Oslo aber nicht kümmern.
  5. #324

    .

    Zitat von fuenfziger Beitrag anzeigen
    sind euch mal die verklemmte kommentare von der "hintermond" (od. ähnlich) frau aufgefallen?
    Was erwarten Sie? Letztens wurde ich im Radio mit "Krieger des Lichts" gequält. G-r-a-u-e-n-h-a-f-t
  6. #325

    Eigene Handschrift ? Nur wenn Sie die Orginale nicht kennen ^^

    Zitat von eineskimo Beitrag anzeigen
    chön werktreu nicht ruminterpretieren muss, sondern demonstrativ mit einem unbekannten Titel mit eigener Handschrift, über dessen Auswahl sie gesagt haben soll "Na
    Hören Sie sich doch bitte einmal Kate Nash Foundations auf Amazon im Orginal an es reichen die ersten 20 Sekunden um zu erkennen das da eine 1:1 Kopie auf die Bühne gebracht wurde ^^
  7. #326

    Faszinierend

    Zitat von Ennilain Beitrag anzeigen
    Aber mal ganz ehrlich. Über was diskutierien wir hier?
    Ich finde es übertrieben, wie manche auf Lena reagieren. Es geht dabei doch um Musik, oder habe ich da etwas falsch verstanden? Kann man Musik so ganz objektiv bewerten?
    Offenbar besteht zumindest hierzulande der Drang, den Musikbeitrag mit geradezu vulkanischer Trockenheit zu analysieren und bewerten. Allein deshalb bin ich für das diesjährige emotionale Votum dankbar.

    Zitat von Ennilain Beitrag anzeigen
    Ich stelle es recht schwer vor einen Kandidaten zu finden, der allen gefällt. Eigentlich ist es unmöglich oder möchte mir jemand das Gegenteil beweisen?
    Das ist auch gar nicht Sinn der Sache. Dieser deutsche Defätismus im Zusammenhang mit dem ESC ist mittlerweile einfach schöne Tradition. Wir ziehen 24/7 ne Fresse, hinterher wird gegen die angebliche Ostblockmafia gepöbelt und das Geflenne, warum uns keiner lieb hat, erübrigt sich damit eigentlich.

    Genau deshalb.
  8. #327

    kein Titel

    Zitat von infokai Beitrag anzeigen
    Lena ist attraktiv, jung, wirkt niedlich und hat Ausstrahlung, aber sie kann nicht singen.
    Sie trifft die Töne nicht. Sie singt schlichtweg falsch, es tut mir in den Ohren weh Ihr zuzuhören.

    Jennifer kann singen, und zwar ziemlich gut, es ist angenehm ihr zuzuhören.

    Ich dachte, es ginge bei diesem Wettbewerb um Musik, nicht um ein Model-Casting.
    Auch durch Tausendfaches wiederholen wird es nicht richtiger.

    Schauen sie sich mal dieses Video an.
    http://www.unser-star-fuer-oslo.de/v...ialTab=related

    Ich finde einer ihrer besten Auftritte, der sämtliche Auftritte der letzten 5 Jahren im ESC in die Tasche steckt. Mit Ausnahme vielleicht von Lordi.....

    Bei USFO wurde ein guter Musiker gesucht und gefunden. Für mich macht ein guten Musiker aus, dass er nicht nur gut singen kann, sondern auch Persöhnlichkeit und Wiedererkennungswert hat.

    Jennifer Braun ist eine tolle Sängerin, aber keine gute Musikerin, denn ihr fehlt klar der Wiedererkennungswert. Sie ist austauschbar.
  9. #328

    Düllen

    Zitat von Willi Wacker Beitrag anzeigen
    Bis wohin hätte sich wohl ein Dylan hingenölt?
    Der kann nicht nur nicht singen, der kann auch keine Gitarre spielen. Und Harp schon gleich dreimal nicht! Trotzdem ist er einer der einflußreichsten Musiker des vergangenen Jahrhunderts, ja auch immer noch der Gegenwart; selbst für den Literaturnobelpreis ist er immer wieder mal im Gespräch!
  10. #329

    Ausnahmen bestätigen die Regel

    Zitat von Dschey Beitrag anzeigen
    Hören Sie sich doch bitte einmal Kate Nash Foundations auf Amazon im Orginal an es reichen die ersten 20 Sekunden um zu erkennen das da eine 1:1 Kopie auf die Bühne gebracht wurde ^^
    Weil das Stück nun mal ihrem Gesangsstil am nächsten kam, da bleibt das nicht aus. "My same" hat LMR ordentlich rausgeputzt und aus "Mr. Curiosity" hat sie mit viel Pathos eine musicalhafte Nummer gemacht. Und genau das machte den Unterschied zu Jennifer aus. Die bot eine technisch tolle Leistung, keine Frage. Dabei klammerte sie sich aber auch für meinen Geschmack viel zu sehr ans Original. Genau das war für mich auch die Frage vor dem Finale: Was vermag JB zu leisten, wenn sie einen Song zwangsläufig selbst interpretieren muss, weil es keine Vorlage gibt? Hat sie nicht schlecht gemacht, keine Frage. Einer LMR kann sie in der Hinsicht aber nicht das Wasser reichen. Das fiel mir schon beim ersten Song auf. Den fand ich in der ersten Version schrecklich dröge und ich war erstaunt, was LMR gleich im Anschluss daraus gezaubert hat.


TOP



TOP