SPIEGEL ONLINEDas autoritär regierte Aserbaidschan, Gastgeber des Eurovision Song Contest in diesem Jahr, geht in die Offensive gegen seine Kritiker. Die Botschaft in Berlin beklagt, Deutschlands Politiker und Medien wie der SPIEGEL würden eine systematische Kampagne zur Verunglimpfung des Landes führen.
http://www.spiegel.de/kultur/gesells...830802,00.html
Alles klar! Aber ist das die Schuld von Aserbaidschan, dass es am Eurovison Songcontest teilnehmen und gewinnen durfte? Offenbar handelt es sich um einen Wettbewerb bei dem es nicht um Politik sondern Musik geht. Dann sollte man den ESC für seine Teilnahmeregulairen angreifen und nicht im Nachhinein die Ländern, die gewinnen!
Und Künftig bitte mehr Ehrlichkeit...und keine Veranstaltungen mehr in Ländern, die nicht europäischen Wertmaßstäben entsprechen, egal ob diese sich gerade Fortschritte oder Rückschritte machen.
Fußball-WM in Brasilien 2014 sollte man streichen, da dort mit staatlichem Schutz indigene Völker enteigent und ermordet werden und eklatante Menscherechte verletzt werden. Amensty International schreibt zu Brasilien: " Weit mehr als 1000 Menschen starben im Berichtsjahr bei Auseinandersetzungen mit der Polizei. In vielen dieser Todesfälle deuteten die Umstände auf exzessiven Gewalteinsatz der Sicherheitskräfte oder extralegale Hinrichtungen hin, "
Nur nebenbei...solche Zustände gibt es in Aserbaidschan nicht!
Die Fußball-WM 2018 in Katar kann man gleich canceln. Fußball-WM in Russland sollte auch gleich an die Bedingung geknüpft werden, dass bis 2016 demokratische Verhälnisse in Russland herrschen. Besser gleich canceln.
Die Olympischen Spiele 2016 in Brasilien sollten aus den o.g. Gründen ebenfalls abgesagt werden.
Die Fußball-EM 2016 findet in Frankreich statt. Wer den aktuellen AI-Bericht zu Frankreich liest sollte ernste Zweifel bekommen, ob dieses Land eine solche Veranstaltung verdient hat. Ich zitiere aus dem aktuellen Bericht zu Frankreich:
"Nach wie vor erhielt amnesty international Kenntnis von Berichten über polizeiliches Fehlverhalten, darunter Misshandlungen. Insbesondere ethnische Minderheiten, Migranten und Asylsuchende waren solchen Übergriffen ausgesetzt. Ein neues Einwanderungsgesetz schränkte die Rechte von Migranten ein. Im Berichtsjahr kam es erneut zu rassistischen, antisemitischen und islamfeindlichen Anschlägen...Am 17. August wurde die im sechsten Monat schwangere Albertine Sow in Paris von Polizeibeamten tätlich angegriffen und mit Fausthieben traktiert, als sie die gewaltsame Festnahme von zwei jungen Männern kritisch hinterfragte. Ein Angehöriger der beiden Männer versuchte ebenfalls zu intervenieren. Daraufhin eskalierte die Situation mit der Folge, dass sowohl der Angehörige als auch Albertine Sow von Polizeischlagstöcken am Kopf und den Rippen getroffen wurden...Am 28. September mussten sich drei Polizeibeamte vor dem erstinstanzlichen Gericht von Bobigny wegen fahrlässiger Tötung des äthiopischen Staatsangehörigen Getu Hagos Mariame verantworten. Die Polizisten hatten Gatu Hagos Mariame, dessen Asylantrag abgelehnt worden war, im Januar 2003 bei seiner Abschiebung begleitet und dabei offenbar so massiv Gewalt angewandt, dass die Blutzufuhr zu seinem Gehirn unterbrochen wurde und er später im Krankenhaus verstarb. Die Beamten waren zunächst zehn Monate lang vom Dienst suspendiert gewesen, hatten jedoch danach ihre Arbeit bei der Grenzpolizei wieder aufnehmen dürfen. ". Das sind nur Auszüge!
Ich schlage vor, dass die künftige Vergabe von Großveranstaltungen durch Amnesty International organsiert werden sollte.