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Europaweite Studie: Reallöhne steigen 2012 in Deutschland am stärksten

DPASattes Gehaltsplus, niedrige Inflation: Beschäftigte multinationaler Unternehmen in Deutschland dürfen sich in diesem Jahr auf die höchsten Zuwächse bei den Reallöhnen in Westeuropa freuen. Allerdings steigen die Einkommen für Führungskräfte prozentual stärker als die ihrer Untergebenen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...817849,00.html
  1. #1

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sattes Gehaltsplus, niedrige Inflation: Beschäftigte multinationaler Unternehmen in Deutschland dürfen sich in diesem Jahr auf die höchsten Zuwächse bei den Reallöhnen in Westeuropa freuen. Allerdings steigen die Einkommen für Führungskräfte prozentual stärker als die ihrer Untergebenen.

    Europaweite Studie: Reallöhne steigen 2012 in Deutschland am stärksten - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Wieviel Prozent der deutschen Arbeitnehmer arbeiten für diese Konzerne? Oder anders: Wer sind "die Deutschen", die da mehr bekommen? Und eine Inflation von 1.3 dürfte auch weit an der Realität vorbeigehen, aber vielleicht gibt es ja in der Tat Leute, die im Jahr 10 Fernseher und 12 Computer kaufen, dafür aber keine Lebensmittel und weder Strom noch Gas.
  2. #2

    Studien sind wie Statistiken, bzw. noch besser, wie Wettervorhersagen.

    Mehr braucht man dazu denke ich nicht zu sagen, außer evtl. ungelegte Eier erwähnen.

    Damit fühlt sich keiner wirklich wohler mit solch einer 'Studie'. Am besten noch von irgendwelchen 'Experten'.
  3. #3

    Wenn es so wäre...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sattes Gehaltsplus, niedrige Inflation: Beschäftigte multinationaler Unternehmen in Deutschland dürfen sich in diesem Jahr auf die höchsten Zuwächse bei den Reallöhnen in Westeuropa freuen. Allerdings steigen die Einkommen für Führungskräfte prozentual stärker als die ihrer Untergebenen.

    Europaweite Studie: Reallöhne steigen 2012 in Deutschland am stärksten - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Im Artikel ist von erwarteten Lohnsteigerungen von 2.9 % die Rede. Also ist die Steigerung erstens noch nicht eingetreten und zweitens, was wird denn in Tarifrunden immer verhandelt? Dunkel glaube ich mich zu erinnern, dass es um Bruttolöhne geht. So werden aus 2.9 % je nach Verdienst und Steuerklasse schnell mal wieder Reallohnverluste, wenn sich auch noch die Teuerungsrate - oh Wunder, der Ölpreis steigt! - nicht an den prognostizierten Wert halten möchte.
    Fazit, ein gedankenloser Artikel, geschrieben als Lückenfüller?
  4. #4

    Selten so gelacht

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sattes Gehaltsplus, niedrige Inflation: Beschäftigte multinationaler Unternehmen in Deutschland dürfen sich in diesem Jahr auf die höchsten Zuwächse bei den Reallöhnen in Westeuropa freuen. Allerdings steigen die Einkommen für Führungskräfte prozentual stärker als die ihrer Untergebenen.

    Europaweite Studie: Reallöhne steigen 2012 in Deutschland am stärksten - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Keine Lohnerhöhung, kein Abo.
  5. #5

    ...

    Kompletter Blödsinn.

    1. dürften die meisten dieser Konzerne und Unternehmen tariflich gebunden sein, d.h. die Lohnsteigerungen treffen nur auf einige Menschen zu - höchstens 50% der AN.

    2. wird die Inflationsrate keineswegs bei 1,3% liegen - wie kommen die darauf? Die EZB vergibt einen 3-Jahres-Tender mit unlimitierten Krediten nacheinander, und die erwarten einen so starken Inflationsrückgang? Lächerliche Prognose.

    3. haben Rentner, Studenten und Arbeitslose überhaupt nichts davon, da bei uns - anders als in Belgien zB - keine automatische Anpassung der Löhne, Renten usw. an die Inflation haben. Die Kanzlerin fordert übrigens die Abschaffung inflationsindizierter Löhne in anderen Ländern - genau den Ländern, die laut diesem Artikel eine gleichmäßige Lohnsteigerung aufweisen.

    4. gibt es die angesprochene Splittung der Lohnsteigerung, die durch nichts zu rechtfertigen ist. Der Artikel vermeidet es allerdings mitzuteilen, ob die Mittel- und Unterschichtenlöhne in diesen Unternehmen überhaupt noch die 1,3% an prognostizierten Inflation erreichen.

    5. gab es solche Ankündigungen schon im letzten Jahr, und daraus wurde nichts. Wir hatten - erneut - eine Reallohnsenkung in Deutschland, trotz Spiegel-Online-Prognosen der Gegenrichtung.

    Fazit: Der Artikel ist für die E-Papiermülltonne, insbesondere da er den Quatsch so kritiklos übernimmt und widergibt.
  6. #6

    Zitat von thana Beitrag anzeigen
    Wieviel Prozent der deutschen Arbeitnehmer arbeiten für diese Konzerne? Oder anders: Wer sind "die Deutschen", die da mehr bekommen? Und eine Inflation von 1.3 dürfte auch weit an der Realität vorbeigehen, aber vielleicht gibt es ja in der Tat Leute, die im Jahr 10 Fernseher und 12 Computer kaufen, dafür aber keine Lebensmittel und weder Strom noch Gas.
    am Ende des Jahres wird sich wieder zeigen, dass "die Deutschen" (also eigentlich ca. 90% der Bevölkerung) ein Reallohnverlust hinnehmen dürfen. Lediglich die restlichen 10% werden ein kräftiges Plus zu verzeichnen haben. Ob beim Vermögen oder beim Gehaltsplus.
  7. #7

    ohne

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sattes Gehaltsplus, niedrige Inflation: Beschäftigte multinationaler Unternehmen in Deutschland dürfen sich in diesem Jahr auf die höchsten Zuwächse bei den Reallöhnen in Westeuropa freuen. Allerdings steigen die Einkommen für Führungskräfte prozentual stärker als die ihrer Untergebenen.

    Europaweite Studie: Reallöhne steigen 2012 in Deutschland am stärksten - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Für die unteren Einkommensbereiche kann das dann natürlich ein ReallohnMINUS bedeuten: Wenn die Führungskräfte sich ein sattes Plus (>5%) gönnen und der Durchschnitt bei 2.9% liegt, wird das Plus bei den unten Angesiedelten wohl eher unterhalb des Inflationsausgleiches liegen.
  8. #8

    Kompletter Unsinn! Wir haben massive Reallohnverluste:

    Siehe z.B. "Massive Reallohnverluste durch von Politikern vorsätzlich verursachte Geldentwertung" für die tatsächliche Berechnung der Reallohnverluste.
  9. #9

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Sattes Gehaltsplus, niedrige Inflation: Beschäftigte multinationaler Unternehmen in Deutschland dürfen sich in diesem Jahr auf die höchsten Zuwächse bei den Reallöhnen in Westeuropa freuen. Allerdings steigen die Einkommen für Führungskräfte prozentual stärker als die ihrer Untergebenen.

    Europaweite Studie: Reallöhne steigen 2012 in Deutschland am stärksten - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Toll! Die Löhne steigen um 3%, während die Lebenshaltungskosten schon wieder um 10% steigen.
    Tolle Studie, die wirklich alle Seiten beleuchtet! Ebenfalls richtig toller kritischer Journalismus!


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