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Europaweite Studie: Reallöhne steigen 2012 in Deutschland am stärksten
DPASattes Gehaltsplus, niedrige Inflation: Beschäftigte multinationaler Unternehmen in Deutschland dürfen sich in diesem Jahr auf die höchsten Zuwächse bei den Reallöhnen in Westeuropa freuen. Allerdings steigen die Einkommen für Führungskräfte prozentual stärker als die ihrer Untergebenen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...817849,00.html
- #50 29.02.2012 15:50 von
Ah, ein ehemaliger Beamter. Das erklärt vieles. Zum Beispiel, warum Sie keine Ahnung von der freien Wirtschaft haben. Aber es stimmt, ich muss Ihnen nichts erklären. Lohnt sich eh nicht.
Ich hatte jetzt tatsächlich gedacht, hier ginge es um Löhne. Aber gut, leben Sie weiter in Ihrem Paralleluniversum, wenn Sie damit glücklich sind. - #51 29.02.2012 15:58 von
Wenn Sie so ein klein wenig informiert wären, wüßten Sie auch, dass sich die Rentenerhöhunge in der Regel an den Lohnerhöhungen ausrichten.
Wenn es bei den Rentnern keinen Realzuwachs gegeben hat, dann logischerweise auch nicht bei den Arbeitnehmern.
Wieviel Ahnung die Nichtbeamten von der freien Wirtschaft haben, merken wir ja an den sich jagenden Wirtschaftskrisen.
Grüße aus dem Paralelluniversum - #52 01.03.2012 16:33 von
Früher hat man die Währung abgewertet um wieder Wettbewerbsfähig zu werden. das geht nicht mehr wegen dem Euro. Jetzt kann man das selbe durch Lohnsenkungen erreichen, weil das die Produkte im Ausland ebenfalls billiger macht. Klar haben Lohnkürzungen Grenzen, weil es bei zu starken Kürzungen die Rezession vorantreibt und soziale Unruhen schürt, aber mit steigenden Löhnen steigen auch die Preise der Produkte und so kommen Krisenländer auf keinen grünen zweig mehr
- #53 03.08.2012 21:19 von
Äpfel mit Birnen vergleichen
Ich bin sehr verwundert über die Meinung das die Reallöhne steigen würden.
Es werden Äpfel mit Birnen verglichen und nicht "taugliche" Preiserhöhungen herangezogen.
Warum?
Beispiel:
Eine Person wird 2002 eingestellt zu einem Gehalt von 2.800,-- Euro.
Mittlere Reife, Ausbildung ( 3 1/2 Jahre), 39 Std/Woche, betr. Rentenzusage, Überstunden bezahlt.
Für die selbe Tätigkeit wird eine Person 2012 eingestellt zu einem Gehalt von 3.300,-- Euro. Zuerst kann vermutet werden das es eine "gute Entlohnung" ist. Falsch !!!!
Für eine Einstellung wurde ein Abitur, eine Ausbildung sowie Studium vorausgesetzt. Des weiteren wurde die Arbeitszeit inkl. Überstunden bis auf 48 Std./Woche erhöht. ( 42 Std. inkl. bis zu 6 Überstunden inkl. die nicht abgegolten werden)
Hinzu entfällt die Betriebsrente. Der erhöhte Lohn zieht eine erhöhte Besteuerung nach sich. Ausserdem wurden auch die Werbungskosten (Aufwendung zum erhalt seiner Arbeitsstätte) ernorm erhöht weil die strecke zur Arbeit bei fast allen Mitarbeitern im Betrieb angestiegen ist.
Die Ansetzung dieser Kosten - vor allem die Kosten für den Pkw, vor allem Treibstoffkosten - wurden nicht erhöht. Die Preissteigerungsrate lag bei den Mitarbeitern dieses Unternehmen bei 4,2% bis 5,8% ( die von den Experten im statistischen Bundesamt ermittelte Preissteigerungsrate trifft auf keinen einzigen Mitarbeiter dieses Unternehmen zu! ) Eine Weiterführung der "preistreibenden Faktoren" würde den Rahmen dieser "Reallohnbewertung" sprengen.
Aufgrund dieser berücksichtigten Tatbestände waren die Reallohnsteigerungen zwischen den Jahren 2002 und 2012 in diesem Unternehmen deutlich im Minus.
Minus 18% bis Minus 52%
(Minus 52% Reallohnverlust = ein Extremfall; Studium, kostenloses Praktikum, selbst finanzierte Weiterbildung usw.)
Wie werden die Analysen eigentlich gefertigt die einen "Reallohnzuwachs" berechnen?
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