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Europas Zockerbremse: Finanz-Lobbyisten rüsten zum Gegenschlag
Hedgefonds-Bremse, Finanzsteuer, Verbot von Leerverkäufen: Europas Anti-Zocker-Kreuzzug erzürnt die Finanzprofis. Die ersten Firmen drohen mit dem Exodus aus Europa - und Lobbyisten klopfen das Regelwerk systematisch nach Schwächen ab, um einzelne Beschränkungen noch zu kippen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...695743,00.html
- #10 19.05.2010 22:10 von
absolut ok
Sollen doch die "Finanz-Profis" per Gesetz noch zur Müllabfuhr versetzt werden. Dann lernen sie wenigstens auch richtige Arbeit kennen. Die stürzen ganze Staaten in die Krise und meckern auch noch herum, wenn man ihre exorbitanten Gewinne, die sie zu Lasten der ALLGEMEINHEIT einfahren, besteuert oder beschränkt. Wen stört's , wenn wir sie in Europa nicht mehr haben ? Besser wäre ein weltweites Verbot verbunden mit der Todesstrafe bei Zuwiderhandlung. Solche egoistischen Kreaturen brauchen wir nicht ! Das, was jetzt an Geld zur Rettung freigemacht werden muß könnte das eigene Land zu einem Land machen, in dem "Milch und Honig fließen". Aber an die eigenen Bürger denkt ja kein Politiker, so werden wir als größte Kuh von der Gemeinschaft nach Bedarf gemolken und der Normalbürger mit zusätzlichen Ausgaben belastet anstatt entlastet. Sollte mir einer von diesen "Finanz-Profis" gegenüberstehen wird meine Hand zur Begrüßung in seinem Gesicht landen !
- #11 19.05.2010 22:17 von
Vorgeblich Spekulanten
Selbst Ex-Bundesbankpräsident Pöhl hält es für "plausibel", daß die Politik den angeblichen Angriff der Spekulanten nur erfunden habe, um eine Legitimation für den Bruch des Lissabon-Vertrags und die Satzung der Europäischen Zentralbank zu haben. Siehe SPIEGEL-Interview in Nr. 20.
Das eigentliche Problem ist nicht die Spekulation, sondern die Staatsschulden.
Nur krankes Wild fällt den Raubtieren zum Opfer. - #12 19.05.2010 22:24 von
Wer brauch schon Hedgefonds?
Wen ich schon das Wort "Finanzindustrie" höre. Eine Industrie die "NICHTS" produziert.
Von mir aus können Hedgefonds dahin gehen wo der Pfeffer wächst!!! - #13 19.05.2010 22:34 von
Kein Fehler, so ist es gedacht
[QUOTE=sysop;5539118]Entscheidender Webfehler des Regelwerks sei aber, dass die Hedgefonds-Manager ihre Anlagestrategie offenlegen müssten. "Das ist, als würde man Coca Cola zwingen sein Geheimrezept zu veröffentlichen". Innovationen würden auf diese Weise regelrecht abgewürgt.QUOTE]
Gott sei Dank hören Politiker nicht immer auf "Experten". Denn genau so sollte es gemeint sein. Finanzgeschäfte sollten sich auf ihre Wurzeln besinnen (die lagen mal in der sogenannten *realen* Wirtschaft) und nicht "innovativ" sein. Wohin das geführt hat ist inzwischen Allgemeinwissen. Und irgendwann werden das auch die "Experten" kapieren... - #14 19.05.2010 22:35 von
Wer Monopoly spielen will, kann sich das Spiel kaufen
"Der für Finanzdienstleistungen zuständige EU-Kommissar hält das beschlossene Regelwerk sogar für potentiell gefährlich. "Das Thema ist extrem komplex", sagte Michel Barnier dem "Handelsblatt". Politische Fehler könnten äußerst ernste Konsequenzen haben."
lautet der letzte Absatz des Artikels.
Na und? frage ich mich da. Potenziell gefährdet sind inzwischen sehr viele, durch das wirre Wirken weniger. Der kleine Michel muss auch jede Kröte schlucken, die ihm vom Staat zugeschoben wird. Es ist ganz klar, dass die Finanzwirtschaft längst jegliche Bodenhaftung verloren hat und daher straff gezügelt werden muss. In dieser Branche werden Fantasiegehälter für Fantastereien bezahlt. Was soll es mich stören, wenn in irgendwelchen durchgeknallten Finanztollhäusern künftig das große Rad nicht mehr gedreht werden kann, wenn solche Halsabschneider wie jener fabulous Fab von goldman sachs trockengelegt wird?
Das Geld sollte dienende Funktion haben. Für uns. In dieser Branche hat es aber längst jeglichen Bezug zur Realität verloren. Es dient sich selber. Soll die Gesellschaft tatsächlich weiter zuschauen, wie ihr von solchen Figuren der Strick gedreht wird?
Und bitte jetzt bloß nicht der Hinweis, der Markt decke ja bloß systemimmanente Schwächen auf. Ich will nicht mein Netbook ruinieren durch die Tränen, die ich über die arme, zu harten Maßnahmen gezwungene Finanzbranche vergießen müsste. Es ist doch der totale Irrsinn. Erst rettet die Gemeinschaft die Finanzbranche vor dem Abgrund und als Dank schieben uns diese Halunken selber Richtung Abgrund, kaum dass sie wieder festen Boden unter den Füßen wähnen.
Kapiert man in London eigentlich nicht, dass das letztlich kommunizierende Röhren sind. Dass also bloß mit Um- und Einsicht dieser schlagseitige Kahn noch zu steuern ist? Je kritischer die Lage wird, desto pathologischer reagiert diese Branche. Schnell noch einen letzten Schuss setzen, noch ein unerträglich einträgliches Geschäft abwickeln, egal gegen wen. Und dann mit 30 oder 35 in den Ruhestand. Bloß setzt der voraus, dass dann noch die Welt funktioniert. Sonst hat sich das ganze Abzocken nicht gelohnt.
Es ist ganz klar: Der Finanzsektor gehört durch Transaktionssteuern zur Raison gebraucht, bevor wir unter einer Woge vagabundierenden Geldes verschüttet werden. So käme auch wieder mehr Geld an die richtige Stelle, die blanke öffentliche Hand...
Wer Monopoly spielen will, kann sich das Spiel kaufen. - #15 19.05.2010 22:49 von
- #16 19.05.2010 23:06 von Bhur Yham
Bankster in die Produktion
...Sollten die Regeln tatsächlich umgesetzt werden, würde die Branche massiv schrumpfen.
So wie die Typen herumgreinen, scheinen die Regelungen ein echter Glückstreffer zu sein. Die Welt wird aber keinen Nachteil erleiden, wenn weniger mit heißer Luft gehandelt wird. Im Ernstfall gilt für freigesetzte Spekulanten immer noch s.o. - #17 19.05.2010 23:38 von
Finanzverbrecher rüsten zum Gegenschlag
Wenn dieser korrupte Finanzdreck aus Deutschland und Europa abhauen will,aber bitte.Reisende soll man nicht aufhalten.Ich persönlich kann ohne einen internationalen Finanzmarkt sehr gut leben.Die global agierenden Finanzhaie sind in Asien,oder dort wo der Pfeffer wächst sehr gut aufgehoben.
- #18 19.05.2010 23:39 von
Wenn es immer noch nicht reicht...
Wenn es immer noch nicht reicht; sollte man den nächsten Schritt erwägen: diese Fonds vom Verfassungsschutz beobachten lassen und ggfls. die Manager anklagen wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung.
Denn wer Volkswirtschaften in den Ruin versucht zu treiben und mit Spekulationsgeschäften mitunter tausende Arbeitsplätze gefährdet, ist genau so kriminell wie jede andere Räuberbande.
"There's class warfare, all right, but it's my class, the rich class, that's making war, and we're winning." Warren Buffet, New York Tiems, 2006 - #19 19.05.2010 23:43 von
Wertschöpfung aus dem Nichts
Was man wohl nur noch erkennen kann wenn man nicht mit beiden Ohren im finanzwirtschaftlichen Irrsinn steckt ist, dass es auch ein Hedgfonds nicht schaffen kann einen materiellen Wert aus dem Nichts zu schöpfen. Irgendjemand bezahlt den ganzen Wahnsinn am Ende ja auch.
Herzlichen Glückwunsch!
Hätten sich die Briten nicht selbst deindustrialisiert, hingen sie heute nicht am Tropf des Wahnsinns.
Aber heute scheinen die Regeln des gesunden Menschenverstandes denen der Finanzwirtschaft zu widersprechen.
Leerverkauf... wenn ich das schon höre!
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