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Europas Wirtschaftspolitik: Die Sparschweinerei

Vorsicht! Die Finanzkrise hat den Neoliberalismus nicht umgebracht - im Gegenteil. Trotz entgrenzter Märkte hat die irre Ideologie vom schwachen Staat überlebt. Und Merkel-Deutschland trägt die Verantwortung.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...796932,00.html
  1. #980

    xxx

    Zitat von Bondurant Beitrag anzeigen
    diesen Positionen zu vermitteln ist schwierig, weil ihnen letztlich Glaubensbekenntnisse zugrundeliegen: die einen denken, es sei gewissermaßen Zufall, wer wo auf der Einkommensleiter steht, die anderen sind überzeugt, es gebe von Haus aus leistungsstarke und andere Menschen, die eben mitversorgt werden....
    Sie meinen es könnte sein, dass alle Menschen gleich leistungsstark sind?
    Gleich intelligent, gleich fleißig, gleich gebildet, gleich erfahren ?
    Das glauben Sie nicht wirklich, oder?
    Selbst Klon-Menschen wären das nicht.
    Viel schwieriger zu beantworten ist die Frage der "Gerechtigkeit" oder neudeutsch der "sozialen Gerechtigkeit".
    Naturgemäß hat hier jeder Eigeninteressen.
    Die Leistungsschwachen werden möglichst viel Umverteilung fordern - alle haben das gleiche, die Leistungsträger werden möglichst von Ihrer Leistung profitieren wollen und starke Wegnahme Ihrer erarbeiteten Leistung vermeiden wollen.
    Wie "gerecht" ist es also jemandem etwas wegzunehmen der fleißig gearbeitet hat um es jemandem zu geben, der ggf. den ganzen Tag vergammelt?

    Letztlich geht es um das Funktionieren einer Gesellschaft, "Gerechtigkeit" ist da eigentlich die falsche Kategorie, Transfers sind auch jenseits von moralischen Überlegungen sinnvoll, eine Begrenzung der Transferhöhe aber eben auch.


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