Die Märkte sind doch reguliert und der Neoliberalismus fordert keine unregulierten Märkte. Das Problem ist aber, wenn zu viele Regeln vorhanden sind, wenn der Staat als dem Markt als Unternehmer agiert und wenn er versucht, zu mit Steuer und Subventionen zu steuern. Wieviel Geld ist schon als "stupid German money" nach Hollywood geflossen, damit u.a. so ein Vollidiot wie Adam Sandler Filme drehen kann? Das ist alles rausgeworfenes Geld. Warum sollte man die Filmwirtschaft fördern und andere Branchen nur Nichtförderung diskriminieren?
Neoliberale verstehen den Staat als ordnende Hand, die darüber wacht, dass im Wirtschaftsleben alles mit rechten Dingen zugeht. Dazu haben wir Kartellämter, eine neoliberale Erfindung. Der Staat schickt Wirtschaftsprüfer in die Unternehmen. Wenn der Staat aber selbst als Unternehmer auftritt, dann wird er seine Unternehmen nicht so genau prüfen lassen. Diesen Interessenskonflikt sehen Linke einfach nicht.
Die Subprime-Krise wurde verursacht durch die Förderung von Immobilienkrediten.
Wenn die Kurse heruntergehen und die Wirtschaft schrumpft, ist das auch kein "Marktversagen". Das zeigt doch, dass der Markt funktioniert und Fehlentscheidungen korrigiert. Es ist für die Mensch viel besser, wenn wir halle paar Jahre fallende Aktienindizes und steigende Arbeitslosigkeit haben, als dass wir 40 Jahre vor uns hinwirtschaften und mit der staatlich geführten Wirtschaft die Wirtschaft und das politische System vor die Hunde geht. Im DDR-Sozialismus hat sich niemand getraut zu sagen, was schief läuft. In der Marktwirtschaft machen wir das ständig. Wenn ein Produkt zu schwach und zu teuer ist, dann wird es nicht gekauft, wie z. B. dieses "WeTab". Der Markt hat sofort Rückmeldung gegeben. Hebeln man diesen "asozialen" Käuferprotest aus, dann würde man diese "WeTab" millionenfach produzieren und niemand würde sie kaufen. Erst nach zehn Jahren (nach zwei Fünf-Jahresplänen) kämen die Bonzen auf Idee, das Projekt "WeTab" aufzugeben.



