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Europas Presse über den Mali-Einsatz: "Paris nicht alleine lassen"
AFPSollen Frankreichs europäische Partner an seiner Seite in Mali eingreifen? Europas Presse ist dieser Frage gespalten: "Höfliche Ausreden" wohin man blicke, klagt "Le Figaro", eine "unerträgliche Einsamkeit" beklagt "Le Monde". Der "Independent" warnt vor einem zweiten Afghanistan.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...-a-878338.html
- #1 18.01.2013 12:02 von
Nachdem die NATO und UNO unter Führung der USA
der gesamten Welt gezeigt haben, wie der Westen tickt und was er eigentlich vorhat, dürfen wir jetzt die Kastanien für andere aus dem Feuer holen.
Wir sind auch noch so dämlich und machen es.
Es werden Flächenbrände überall dort entstehen, wo die Militärmacht der NATO nicht ihren langen Arm hin bekommt.
Schon Napoleon ging vor Moskau in die Knie.
Der Gröfatz genauso.
Die Welt ist eben ein wenig größer als alle Sandkastenspiele es zeigen können.
Auch wen sich eine Milliarde westlich orientierter Menschen für dumm verkaufen lassen, tut es der Rest in Form von 6 Millarden noch lange nicht. Wir werden es erleben. - #2 18.01.2013 12:11 von
ja ne ich wusste nicht das moskau jetzt in mali liegt, jedenfalls danke für diesen unglaublich vielaussagenden kommentar, er hat mir die augen geöffnet
mfg - #3 18.01.2013 12:18 von
Kolonialkrieg
Was haben wir in Mali verloren? Es geht doch von allem um Uranvorkommen, die für die französischen Atomreaktoren unverzichtbar sind. Wir (als Europäer) sollten uns nicht in einen neuen Kolonialismus hereinziehen lassen.
- #4 18.01.2013 12:21 von
schieflage
nach geballter medienkampagne schaffen wir es doch noch zu einem neuen afghanistan. der gesunde menschenverstand wird nicht zu rate gezogen und geht in der gemengelage, aus wirtschafts, politik interessen unter. jede wette, daß ein kriegseinsatz keiner volksabstimmung, weltweit, standhält.
- #5 18.01.2013 12:21 von
Seltsam
Warum diese ollen Kamellen? Die Kommentare sind aus der Zeit vor dem Überfall der Dschihadisten in Algerien. Seitdem hat sich doch wohl einiges verändert.
Es wird den übrigen Europäern sehr schwer fallen sich aus diesem Konflikt südlich des Mittelmeers herauszuhalten. Die werden schlicht von den Ereignissen eingeholt. Europa hat mit einer jahrzehntelangen Politik der falschverstandenen Toleranz im Innern aber auch wegen seiner Komplizität gegenüber gewissen Ölstaaten und dem Hinnehmen der Misere in Afrika dazu beigetragen dass es zu diesen Zuständen in einem grossen Teil Afrikas gekommen ist. Das Mittelmeer ist nicht breit genug Europa zu schützen, und weitere Explosionen zu beiden Seiten dieses Meeres sind angesagt. Ich spreche noch nicht einmal von den wirtschaftlichen Auswirkungen im von Rezession gebeutelten Europa. - #6 18.01.2013 12:26 von
Paris nicht alleine lassen
was haben wir davon, wenn Frankreich sich seine Uranvorkommen sichert? Es ist doch eine verlogene Propaganda, wenn da behauptet wird es ginge gegen Terroristen und für Freiheit und Demokratie. Man macht doch mit jedem Drecksregime Geschäfte so lange nicht der Rohstoffnachschub ins Stocken gerät.
- #7 18.01.2013 12:30 von
Frankreich hat den "Krieg" im Alleingang angefangen und vermisst nun die Unterstützung seiner Alliierten???
Was uns dieser Einsatz - und sei es "nur" Transport/Medizin - wieder kosten wird... - #8 18.01.2013 12:32 von
ratschbumm?
Schon erstaunlich, diese französische menschliche Ader!
Vielleicht geht es aber in erster Lienie um die Rohstoffe in Mali und um Mali herum( NIGER;URANERZ), um menschlich verstaendlich, den Mitbürgern in F eine warme Stube zu sichern!
Ps.:
ratschbumm, ist damit die russische 7,62cm PAK gemeint? - #9 18.01.2013 12:51 von
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