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Europas neue*Fußball-Mäzene: Wenn der Clubchef die Kabine stürmt

Europas Fußballclubs müssen sich auf eine neue Ära einstellen. Immer mehr Mäzene aus dem Ausland geben den Ton an, und der ist rau. Der Tschetschene Bulat Tschagajew ist einer jener*hitzköpfigen Potentaten, die keine Schwächen tolerieren - zum Leidwesen seines Clubs Xamax Neuchâtel.

http://www.spiegel.de/sport/fussball...783879,00.html
  1. #10

    sevfvv

    Zitat von divStar Beitrag anzeigen
    .. Man sollte das Geld dieser "Oligarchen", die auf Kosten der Bevölkerung "reich" geworden sind, plündern und die Oligarchen nach China abschieben, ........ Die haben nichts geleistet und dürften somit nicht mehr besitzen als der Durchschnitt in ihrem Land.......
    ....viel schlimmer - die haben soviel "Stil wie ein Cornetto-Eis" - verachtenswerte Mischpoke, die allerdings in Zukunft die Welt bestimmen dürfte.
  2. #11

    ...

    Zitat von Rodelkoenig Beitrag anzeigen
    Dem stimme ich zu. Man muss sich nurmal die Bundesliga anschauen. Da gibt es Klubs mit dem Namen "Bayern München", "Hertha BSC Berlin", "FC Köln" usw.
    Das witzige ist aber, dass die allermeisten Spieler (manchmal sogar gar keiner) jeweils aus München, Berlin oder Köln kommt, oft sogar nichtmal aus Deutschland. Die Mannschaften wurden nur aus aller Herren Länder zusammengekauft. Die Klubs heißen nur noch so, weil sie zufällig irgendwann mal dort gegründet wurden und ihre Spieler erfolgreich waren, aber mit der heutigen Situation hat das nichts mehr zu tun.
    Naja, wirklich neu ist das nicht. Nehmen wir mal die großen Namen der Bayern und schauen uns dort mal die Herkunftsorte an. Da kommen auch nicht viele aus München. Beckenbauer ist da einer der Wenigen. Aktuell kommen aus dem Kader der Bayern nur Lahm, Contento und Maximillian Riedmüller (3. bis 4. Torwart) direkt aus München. Mit Müller, Schweinsteiger und Badstuber kommen immerhin noch ein paar Leute aus Bayern.

    In der Bundesliga und im Profifußball weltweit und sogar dem Profisport weltweit ist es doch heute so, dass nicht mehr die beste Mannschaft und deren ursprüngliches spielerisches Können darüber entscheidet, wer am Ende gewinnt, sondern einzig und allein die Manager-Fähigkeiten des Vorstandes entscheiden am Ende über Sieg und Niederlage. Wer gut wirtschaftet und durch gutes Marketing eine Menge Geld verdient, kann sich auch die besten Spieler aus aller Welt zusammenkaufen, kann sich die besten Trainer leisten, die modernsten Sportstätten usw. und wird am Ende tendenziell wesentlich erfolgreicher als andere, verdient dadurch noch mehr Geld, kann sich noch bessere und teurere Spieler leisten usw.
    Der langjährige Erfolg von Bayern München ist meiner Meinung nach auf nichts anderes zurückzuführen als die zugegebenermaßen begnadeten Manager-Fähigkeiten von Uli Höneß und seinen Kollegen, aber mit sportlicher Leistung an sich und im eigentlichen Sinne hat das alles nicht mehr besonders viel zu tun.
    Naja, wenn man sich die besten Spieler zusammenkauft, hat man wenn man sie zu einer Mannschaft formt wohl auch oft die beste Mannschaft. Bei Barcelona kommen einige Spieler aus der guten Jugendarbeit, das sollte man auch nicht vergessen. Ein bisschen hat der finanzielle Erfolg der Bayern auch mit dem sportlichen zu tun. Durch die vielen Erfolge insbesondere in den 70er Jahren hatte der FC Bayern viele Anhänger. Ist bei Erfolg in meinen Augen auch normal. Allerdings hat Hoeneß z. B. sehr früh damit angefangen Fanartikel anzubieten und Werbeverträge abzuschließen. Auch der Übergang in die AG später war natürlich sehr gut, Dortmund hat ja vorgemacht wie sowas auch vor den Baum gehen kann.

    Ich persönlich bin allerdings auch kein Freund von einzelnen Geldgebern. Da bin ich ganz froh, dass wir noch 50+1 in Deutschland haben. Natürlich ist das im internationalen Vergleich nicht unbedingt von Vorteil. Manchester City hat sich z. B. in kürzester Zeit den teuersten Kader der Premier League zusammengekauft. Vorher waren sie nicht mehr als Mittelmaß. Ist aber halt auch die Frage wo man bei sowas die Grenzen ziehen soll. Wenn ein neuer Präsident mal eben 300 Mio. mitbringt, find ich das auch eher grenzwertig. Umso mehr freu ich persönlich mich, dass diese Ausgaben bisher lediglich zu einem nationalen Pokalsieg gereicht haben.
  3. #12

    habe fertig

    Ich merke schon seit Jahren, dass meine Fussballbegeisterung kontinuierlich nachlässt, analog zur turbokapitalistischen Kommerzialisierung. Ein Freund ist mittlerweile soweit, dass er nur noch Amateurfussball guckt. Die Spieltermine sind natürlich nicht "prime time", aber letztlich ist es wohl besser als dieser wahnhafte Geldzirkus.

    Spieler und Trainer, die nur nach diesem Geld nachlaufen und dafür sogar bereit sind, in Gegenden/Städten zu spielen, die man sonst nicht mal überfliegen möchte, kann ich nur noch verachten. Das gilt natürlich auch für die Bundesliga mit ihren überwiegend gesichtslosen Söldnertruppen a la Hoffenheim, Wolfsburg,
  4. #13

    ..als nächsten Schritt..

    ..wird nicht nur den Spieler und Trainern gedroht. Dann sind die nationalen Schiedrichter an der Reihe und wenns dann ums grosse Geld geht, dann wird auch noch Druck in der Champ. L. ausgeübt.Drohunge,m Erpressungen und Schmiergeldzahlungen usw... Wehret den Anfängen.

    In ein paar Jahren sind dann prämierte Zuchthamster "in". dann wird dort Geld investiert.
  5. #14

    Viel Spass bei der Olympiade und WM 2018

    Zitat von divStar Beitrag anzeigen
    .. Man sollte das Geld dieser "Oligarchen", die auf Kosten der Bevölkerung "reich" geworden sind, plündern und die Oligarchen nach China abschieben,
    Die Oligarchen sind so reich weil der Kremel es so wollte, und behalten ihren Reichtum nur so lange dem Herr(en) im Kremel gefaellt.
  6. #15

    ...

    Zitat von Rodelkoenig Beitrag anzeigen
    Eigentlich wäre es sinnvoller, all diese Klubs einfach nur noch "Bundesliga-Klub 1", "Bundesliga-Klub 2", "Bundesliga-Klub 3" usw. zu nennen.
    Das ist die beste Idee, die ich hier bisher gelesen hab.
    Ich würd aber Fußball-Club 1, Fußball-Club 2 und Fußball-Club 3. Falls sie mal absteigen. Irgendwie universeller.
    Vielleicht sollte man noch den Namen der Stadt dazuschreiben, damit man weiß wo das Stadion steht. Fußball-Club 1 (Köln). Dann könnte man das Fußball-Club abkürzen, die Zahl an den Anfang stellen und die Klammern wegnehmen...
  7. #16

    regtjuzuz

    Zitat von Greg84 Beitrag anzeigen
    Naja, wirklich neu ist das nicht. Nehmen wir mal die großen Namen der Bayern und schauen uns dort mal die Herkunftsorte an. Da kommen auch nicht viele aus München. Beckenbauer ist da einer der Wenigen. Aktuell kommen aus dem Kader der Bayern nur Lahm, Contento und Maximillian Riedmüller (3. bis 4. Torwart) direkt aus München. Mit Müller, Schweinsteiger und Badstuber kommen immerhin noch ein paar Leute aus Bayern.
    Da mögen Sie recht haben. Das ist schon länger so, aber ändert an der Tatsache nichts.


    Zitat von Greg84 Beitrag anzeigen
    Naja, wenn man sich die besten Spieler zusammenkauft, hat man wenn man sie zu einer Mannschaft formt wohl auch oft die beste Mannschaft. Bei Barcelona kommen einige Spieler aus der guten Jugendarbeit, das sollte man auch nicht vergessen. Ein bisschen hat der finanzielle Erfolg der Bayern auch mit dem sportlichen zu tun. Durch die vielen Erfolge insbesondere in den 70er Jahren hatte der FC Bayern viele Anhänger. Ist bei Erfolg in meinen Augen auch normal. Allerdings hat Hoeneß z. B. sehr früh damit angefangen Fanartikel anzubieten und Werbeverträge abzuschließen. Auch der Übergang in die AG später war natürlich sehr gut, Dortmund hat ja vorgemacht wie sowas auch vor den Baum gehen kann.
    Das stimmt schon. Da haben Sie recht. Auch Bayern München und der deutsche Fußball insgesamt betreibt schon eine ganz gute Jugendförderung. Das ändert aber nichts an dem Problem, dass ein Großvermögender plötzlich kommen kann, 300 Millionen mitbringt und eine Kreisligamannschaft durch Käufe der weltweit besten Spieler innerhalb weniger Jahre quasi zum deutschen Meister machen kann. Mit Sport hat und sportlichem Wettbewerb hat das dann nur noch wenig zu tun, sondern eher mit wirtschaftlichem Wettbewerb.

    Viele Grüße
  8. #17

    Gewohntes

    Bei der Story muss man aber auch bedenken, dass die Schweizer besonders freundlich im Umgang miteinander sind, und sicher so einen rauen Ton einfach nicht gewöhnt sind. Da wird ein tobender Tschetschene natürlich als schlimmer empfunden als es anderswo der Fall wäre.
  9. #18

    Ganz was neues

    Zitat von Rodelkoenig Beitrag anzeigen
    Das ändert aber nichts an dem Problem, dass ein Großvermögender plötzlich kommen kann, 300 Millionen mitbringt und eine Kreisligamannschaft durch Käufe der weltweit besten Spieler innerhalb weniger Jahre quasi zum deutschen Meister machen kann. Mit Sport hat und sportlichem Wettbewerb hat das dann nur noch wenig zu tun, sondern eher mit wirtschaftlichem Wettbewerb.
    Das Profi Fussballgeschäft war aber schon immer auch ein wirtschafftlicher Wettbewerb. Und auf einmal regt man sich darüber auf. Lächerliche Heuchelei von einigen tumben Krawallmachern - siehe Fadenkreuz Bilder. Wie gehabt, weil einige härter als andere arbeiten wird noch das dümmste Argument bemüht um auf erfolgreiche die Neidkeule nieder gehen zulassen. Was haben den die sogenannten Fussbalfans für ihren Verein getan ausser besoffen rum zugrölen und mit eintönigen Gesängen den Zuschauern den Spass am Spiel zu verderben.

    Dies Luschen hätten mal besser in der Schule aufpassen sollen, dann wäre ihnen auch nicht entgangen wie selten dämlich deren Argumentation ist.
  10. #19

    ...

    "Weltstar Eto'o, im August für ein Jahressalär von 20 Millionen Euro netto von Inter Mailand zu Anschi gewechselt, schenkte Kerimow ein Haus in der russischen Hauptstadt."

    Und generell gibt es immer noch Fan-Deppen die tatsächlich glauben die Fußballer identifizieren sich mit dem Verein nur weil Sie nach Neumode das Vereinswappen auf dem Trikot küssen.

    Frage mal jemand den Etoo ob er für ne Million Jahressalär dahin gegangen wäre.


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