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Europas Krisenländer: Viel gespart, wenig gewonnen

AFPSteuern rauf, Renten runter, Stellen streichen. Mit radikalen Sparpaketen kämpfen die Euro-Krisenländer gegen ihre Schulden. Doch viele Reformen stocken. Was haben Griechenland, Spanien, Italien, Portugal und Irland bislang erreicht - wo muss nachgebessert werden? Ein Überblick.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...841236,00.html
  1. #1

    das deutsche dilemma

    diese laender koennen nur aus der krise herauskommen , wenn sie die eurozone verlassen.Aber das wuerde chaos in der deutschen wirtschaft verursachen , da die exporte in sich zusammenbrechen wuerden und billigkonkurrenz im nahe gelegenen ausland entstehen wuerde , die deutsche investitionen und unternehmen massenhaft anziehen wuerde.Wenn man diese laender allerdings in der eurozone halten will , muss deutschland gewaltige schulden auf sich nehmen , die auf dauer nicht bewaeltigen kann
  2. #2

    Viel gespart?

    Viel gespart?

    1.) Sind alle Gehälter nach dem 12. Monatsgehalt ersatzlos gestrichen?
    2.) Ist die Rente mit 67 eingeführt?
    3.) Wurde eine Arbeitsmarktreform beschlossen, nach der nur 1 Jahr lang Arbeitslosengeld gezahlt wird und danach nur noch eine Grundsicherung in Höhe von rund 370 Euro (plus Wohngeld)?
    4.) Wurde das Weihnachts- und Urlaubsgeld ersatzlos gestrichen?
    5.) Wurde die Zahl der Beamten reduziert? (DEUTLICH!!)

    Mich dünkt da eher, mit dem Sparen wurde noch gar nicht angefangen......
  3. #3

    Kurz zusammengefasst!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Steuern rauf, Renten runter, Stellen streichen. Mit radikalen Sparpaketen kämpfen die Euro-Krisenländer gegen ihre Schulden. Doch viele Reformen stocken. Was haben Griechenland, Spanien, Italien, Portugal und Irland bislang erreicht - wo muss nachgebessert werden? Ein Überblick.

    Euro-Krise: Was bringt der Sparkurs in Spanien, Griechenland, Italien? - SPIEGEL ONLINE
    Massive Rezession, Massenarbeitslosigkeit und zunehmende Verarmung und Verelendung durch Besteuerung und Kürzung der Gehälter der "normalen" Bevölkerung; dabei keinerlei Hinweise auf Verbesserung der Einnahmesituation durch Zugriff und Besteuerung von vorhandenen Vermögen von Reichen und Super-Reichen, keinerlei Hinweise auf Strukturreformen zur Bekämpfung von Schattenwirtschaften, Korruption, Steuerhinterziehung und Mafia.

    Wer hier mittlerweile nicht ernshaft erkennt, dass diese gemeinsame Währung, geschweige denn eine politische Union auch Deutschland in den tiefsten Sumpf und massivsten Absturz führen wird, dem ist ernsthaft nicht mehr zu helfen!
  4. #4

    Keine Analyse

    Das ist natürlich keine wirkliche Analyse.

    GR hat eben nicht nur Sparauflagen nachzukommen, sondern auch Strukturreformen zu machen. Nur beides zusammen hat Sinn.

    Wenn man der jüngsten Krankenschwester das Gehalt um 20% kürzt, aber dem Oberarzt seine unversteuerten Fakelaki lässt, dann ist das Ergebnis eben so: Die hohen Kosten bleiben, aber eine ganze Familie kommt vielleicht nicht mehr über die Runden.

    Die Iren zeigen ja, dass das Elend in GR einzig und alleine der Regierung anzukreiden ist, auch wenn einige deutsche Journalisten immer noch meinen, man muss immer den Deutschen die Schuld an allem geben.
  5. #5

    Konsequezen!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Steuern rauf, Renten runter, Stellen streichen. Mit radikalen Sparpaketen kämpfen die Euro-Krisenländer gegen ihre Schulden. Doch viele Reformen stocken. Was haben Griechenland, Spanien, Italien, Portugal und Irland bislang erreicht - wo muss nachgebessert werden? Ein Überblick.

    Euro-Krise: Was bringt der Sparkurs in Spanien, Griechenland, Italien? - SPIEGEL ONLINE
    Massive Rezession, Massenarbeitslosigkeit und zunehmende Verarmung und Verelendung durch Besteuerung und Kürzung der Gehälter der "normalen" Bevölkerung; dabei keinerlei Hinweise auf Verbesserung der Einnahmesituation durch Zugriff und Besteuerung von vorhandenen Vermögen von Reichen und Super-Reichen, keinerlei Hinweise auf Strukturreformen zur Bekämpfung von Schattenwirtschaften, Korruption, Steuerhinterziehung und Mafia.

    Wer hier mittlerweile nicht ernshaft erkennt, dass diese gemeinsame Währung, geschweige denn eine politische Union auch Deutschland in den tiefsten Sumpf und massivsten Absturz führen wird, dem ist ernsthaft nicht mehr zu helfen!
  6. #6

    Warum die griechischen Reeder geschont werden, ist mir ein Rätsel....
  7. #7

    Ist eigentlich bewußt, daß mit diesem Sparwahn weite Teile der Bevölkerung der Ökonomie regelrecht geopfert werden? Nein? Ist ja jeder selbst schuld, nicht wahr! Aber laßt euch eins sagen: Abgerechnet wird am Ende - und der Preis für die jetzt vorangetriebenen "Reformen" wird mehr als gewaltig sein! Ihr vernichtet aus purer Gier hundert Jahre soziale Entwicklung und das wird weder folgenlos bleiben, noch werden am Ende die Schulden beseitigt sein. Denn selbst bei all den tollen Sparmaßnahmen steigen die Schulden derzeit ÜBERALL noch an. Sie treiben uns in eine Spirale nach unten. Sparen, Steuern erhöhen, Arbeitszeit verlängern, Konsum bricht ein, Wirtschaft schrumpft, mehr Sparen ... die Ökonomie des organisierten Schwachsinns.
  8. #8

    Erst wenn...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Steuern rauf, Renten runter, Stellen streichen. Mit radikalen Sparpaketen kämpfen die Euro-Krisenländer gegen ihre Schulden. Doch viele Reformen stocken. Was haben Griechenland, Spanien, Italien, Portugal und Irland bislang erreicht - wo muss nachgebessert werden? Ein Überblick.

    Euro-Krise: Was bringt der Sparkurs in Spanien, Griechenland, Italien? - SPIEGEL ONLINE
    Erst wenn der erste EURO eingespart,
    die erste Reform umgesetzt,
    die letzten Wahlgeschenke durchgesetzt,

    werden wir merken, dass sparen doch die Lösung ist!
  9. #9

    wieviel Gelder der kritischen €-Länder liegen off-shore in Europa?

    Als Gläubiger Griechenlands, Portugals, Italiens und Spaniens darf ich wissen, wieviel Gelder von Bürgern dieser Krisenländer in Schattenfinanzplätze sind? Also fragen wir London Zypern nach Griechischem Kapital, Zürich nach Kapital aus Italien Spanien und fragen Spanien selbst nach dem traditionellen Schwarzgeld der Spanier in Andorra! Zusatzfrage an die Länder: wieviel Steuerermittlungsverfahren seit wann mit welchem Volumen haben sie mit den europäischen Schattenfinanzplätzen laufen?








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