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Europäische Studie: Jeder zehnte Arbeitnehmer war schon depressiv
DPATausende Arbeitnehmer melden sich jährlich wegen psychischer Leiden krank. Jeder zehnte Arbeitnehmer in Europa, so das Ergebnis einer aktuellen Umfrage, ist schon einmal wegen einer Depression zu Hause geblieben. Schätzungen zufolge betragen die Kosten dafür fast 100 Milliarden Euro.
http://www.spiegel.de/gesundheit/psy...-a-858894.html
- #1 01.10.2012 11:57 von
Im Umkehrschluss...
diagnostizieren Ärzte aber auch vorschnell! Wie soll die gründliche Analyse in "3 Minuten" auch funktionieren.. nach dem zweiten Stichwort wird schon pauschalisiert und allgemein eine Depression festgestellt. Die Begrifflichkeit ist zudem nur im deutlichen Kontext zu bestimmen.
Depression ist mittlerweile durchaus einen Sammelbegriff,
in dem von Angststörungen, Stressbelastungen, Psychosen etc. alles dabei ist.. und: es werden nach schwammiger Diagnose entsprechene Medikamente verschrieben, die ggf. mehr schaden als helfen!
Also: Diese Studie ist leider nichts wert! ;-) - #2 01.10.2012 12:41 von
- #3 01.10.2012 13:12 von
- #4 01.10.2012 14:41 von
Ja, ja...
Beim Lesen dieser Studien muß man depressiv werden!
- #5 01.10.2012 14:48 von
Depressionen nehmen....
....in der Tat rapide zu, ebenso wie andere psychosomitische Leiden. Und wieder einmal funktioniert das System; Pharmalobbyisten reiben sich die Hände.......
- #6 01.10.2012 14:49 von
Nachdenken?
Wenn aktuell 5% unter einer Depression leiden, können doch durchaus 10% schon einmal wegen einer Depression zuhause geblieben sein.
Vielleicht leiden aktuell 5% der Deutschen unter einem grippalen Infekt. Deshalb zuhause geblieben sind wahrscheinlich annähernd 100% irdgendwann in ihrer Arbeits- oder Schullaufbahn.
Ich sehe hier kein Problem mit den genannten Zahlen.
Zum Glück bleibt ja nicht jeder auf Dauer depressiv, obwohl es durchaus chronische und behandlungsresistente Formen gibt, die zu nahezu 100% entweder im Suizid oder im Leben als Medikamentenzombi ohne eigenen Willen enden. - #7 01.10.2012 14:51 von
Notbremse
Diese Zeit war dunkel und sehr beängstigend für mich. Aufgrund jahrelanger Überlastung im Beruf wurde ich depressiv und wünsche es meinem ärgsten Feind nicht, so krank zu werden.
Sehr gut finde ich den Hinweis, dass man sich Aufgaben suchen soll, die man bewältigen kann. Selbst wenn das mit einer Einkommenseinbuße verbunden ist, kann das der richtige Weg sein.
Negatives zu umgehen, ist gerade in der Anfangszeit der Genesung sehr wichtig. Dazu zählen auch negative Menschen. Menschen, die mich runter gezogen haben und mich zunehmend belastet haben, wurden konsequent aussortiert.
Für alle, die wie ich in einem Irrenhaus arbeiten: Im Beruf ist das nicht immer möglich, aber man kann die Treffen mit negativen Leuten ja auf ein absolutes Minimum reduzieren. - #8 01.10.2012 15:06 von
Ich kann Ihre Worte nur bestätigen. Ich habe nach dem Zusammenbruch 8 Jahre versucht an meiner Arbeitsstelle im Irrenhaus irgendwie zu funktionieren, leider oder zum Glück vergeblich, denn sonst wäre ich wohl schon tot. Ich bin raus! In meiner Abteilung waren damals 3 von 7 Kollegen psychisch am Ende was jeweils monate- oder jahrelange Dienstunfähigkeit bedeutete. Wenn ich jetzt mit noch im Dienst stehenden Kollegen spreche, erfahre ich regelmäßig, daß es dort immer noch schlimmer wird.
- #9 01.10.2012 15:31 von
optional
Hallo gfh9889d3de,
die Zahlen machen Sinn, da nur etwa die Hälfte der Bevölkerung arbeitet.
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