Europäische Schuldenkrise: Italien wappnet sich gegen das Griechen-Virus

Die Finanzmärkte*blasen zur*Hatz auf Italien: Investoren wetten, dass die Regierung in Rom ihren riesigen Schuldenberg nicht abtragen kann. Doch die Spekulanten dürften sich an dem Land die Zähne ausbeißen - es ist schlicht eine Nummer zu groß.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...773777,00.html
  1. #1

    eine Nr. zu groß

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Finanzmärkte*blasen zur*Hatz auf Italien: Investoren wetten, dass die Regierung in Rom ihren riesigen Schuldenberg nicht abtragen kann. Doch die Spekulanten dürften sich an dem Land die Zähne ausbeißen - es ist schlicht eine Nummer zu groß.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...773777,00.html
    Ja, eine Nummer zu gross, zumal wenn Deutschland auch noch einen Rettungsschirm über Berlusconiland aufspannt.
  2. #2

    Ob

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Finanzmärkte*blasen zur*Hatz auf Italien: Investoren wetten, dass die Regierung in Rom ihren riesigen Schuldenberg nicht abtragen kann. Doch die Spekulanten dürften sich an dem Land die Zähne ausbeißen - es ist schlicht eine Nummer zu groß.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...773777,00.html
    die Nummer wirklich zu gross ist, beantworten
    letztendlich die Verbindlichkeiten, und nicht
    der politische Wille.
  3. #3

    o_o

    ""Allein deutsche Banken hatten Ende März insgesamt 116 Milliarden Euro nach Italien verliehen.""

    116 Milliarden? Ja sind denn unsere Politiker eigentlich noch zu retten?
  4. #4

    Italien.

    Bevor Italien auch noch am Tropf hängt - DEUTSCHLAND raus aus dem Euro!

    Dazu muss mal konsequent gewählt werden.
  5. #5

    $$

    Eine Nummer zu groß?? Blödsinn, es gibt kein too big to fail.
  6. #6

    Jawohl

    [QUOTE=sysop;8257700]Die Finanzmärkte*blasen zur*Hatz auf Italien: Investoren wetten, dass die Regierung in Rom ihren riesigen Schuldenberg nicht abtragen kann.

    Doch die Spekulanten dürften sich an dem Land die Zähne ausbeißen - es ist schlicht eine Nummer zu groß.

    Immer positiv denken denn die Hoffnung stirbt zuletzt
  7. #7

    Heute - morgen

    Doch die Spekulanten dürften sich an dem Land die Zähne ausbeißen - es ist schlicht eine Nummer zu groß.
    So heißt es heute.
    Mal sehen was die Presse morgen oder in naher Zukunft über Italien verkünden wird...
  8. #8

    Real

    Italien hat wenigstens noch etwas mehr Realwirtschaft als Oliven und Steine.

    Aber wer weiss wie sehr Berlusconi das Land schon heruntergewirtschaftet hat. Frisierte Bilanzen - eine Sache, die zu Italien passen würde, eher als zu Griechenland.

    Wo kann ich wetten das wir im Zweifelsfall auch Italien auszahlen? Möchte auch mal gewinnen beim Euro-Poker. ;)
  9. #9

    Italien und Griechenland

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Finanzmärkte*blasen zur*Hatz auf Italien: Investoren wetten, dass die Regierung in Rom ihren riesigen Schuldenberg nicht abtragen kann. Doch die Spekulanten dürften sich an dem Land die Zähne ausbeißen - es ist schlicht eine Nummer zu groß.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...773777,00.html
    So ein Unfug. Es gibt kein Land das "zu groß" wäre, um nicht irgendwann an der eigenen Schuldenlast zusammenzubrechen. Die Frage ist nur wann und mit welchem Einfluss auf die Weltwirtschaft.

    Wenn wir bedenken, welche Horrorszenarios an die Wand gemalt wurden (und werden), sollte Griechenland bankrott gehen (ein bekanntnermaßen kleines Land mit Mini-Wirtschaft im Vergleich zu den fünf größten EU-Mitgliedern), ist kaum auszudenken, was passiert, wenn eine wirklich einflussreiche EU-Nation das Handtuch wirft.
    Nur: die Griechenlandkrise wäre womöglich gar nicht so sehr ausgewachsen, hätte man von Anfang an statt neuer Schulden lieber den notwendigen "Haircut" angesetzt oder die Schuldzinsen reduziert. In beiden Fällen wäre der große Posten "Schuldzinszahlungen" im Griechenlandhaushalt geschrumpft, die Regierung handlungsfähig geblieben. So aber wurde nichts erreicht - nur der Tag des Griechenlandbankrotts, den hat man rausgezögert.

    Und Italien? Hier sieht's doch, in viel größerem Maßstab, ähnlich aus wie in Griechenland: Korruption und ein zu aufgepumpter öffentlicher Dienst. Hinzu kommen mafiöse Strukturen und Gefälligkeitsnetzwerke, die von Regierungsmitglieder hinein in die Mafia reichen.
    Statt hier also Milliarden Euro reinzupumpen, sollte vielleicht in Italien die Misswirtschaft beseitigt und im Erfolgsfalle ein Teil der Schulden gestrichen werden. Hauptsache, der Posten "Schuldzinszahlung" sinkt. Denn der macht JEDE Regierung handlungsunfähig auf Dauer.

    Vorteil bei diesem System des Schuldenabbaus: kein anderes EU-Mitglied muss für die Verschwendung eines Mitgliedstaates einstehen und Milliarden überweisen. Statt dessen könnten die defizitären Mitgliedsstaaten sich selbst aus dem Schuldenteufelskreis ziehen - und die einzigen "echten" Verlierer wären die bisher unangetasteten Gewinner: Spekulanten, Banken und Versicherungen: Private Unternehmer, die über den Schuldzins jeden Staat quasi enteignen.