Im Gegenteil, sie leben ja jetzt schon in einer Art Biotop, in dem sie sich selbst organisieren und von der Gesellschaft nichts mehr erwarten. Im Grunde handelt es sich dabei um die Avantgarde des nichtmonetären Absehbaren. Es gibt sicher auch andere, deren Lebensinhalt sich um die Zuwendungen drehen (ich meine das nicht zynisch, sondern bezogen auf die Mentalität, nicht auf die wirtschaftlichen Notwendigkeiten).
Nicht unbedingt. Man muß ja bedenken, dass dann nicht kein Geld mehr da ist wie jetzt, sondern dass es nichts mehr wert ist. Das ist bestimmt hart für die, deren Existenz und Selbstverständnis sich allein ums Geld(anhäufen) dreht. Allerdings sehe ich hier kein moralisches Unrecht. Im allgemeinen gilt als Konsens, daß gute Charaktereigenschaften anders aussehen.
Allerdings tun sie das doch jetzt schon, wenn ihnen durch Hartz4 alles genommen wird und die "Ansprüche" (die eingezahlte "Arbeitslosenversicherung") nicht mehr gelten.
"Bevor morgens die Sonne aufgeht, ist die Nacht am Dunkelsten" (amerikanisches Sprichwort)
"Homo hominis lupus est" oder "alle Menschen werden Brüder"...
Das kann man natürlich nicht wissen.

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